Gedenkreden zur Befreiung von Auschwitz

Illegale Einwanderung – welchen Zweck soll sie erfüllen?

Vielleicht sprach Thomas Barnett die Umvolkung von Europa schon vor Jahrzehnten aus:

Er sprach bereits von 1,5,Millionen Einwanderern aus der dritten Welt, die nach Europa kommen müssen, damit sich eine hellbraune Rasse entwickeln kann. Der Zweck soll sein, dass der IQ auf 90 fällt. Damit sind die Bürger zu dumm um zu begreifen aber intelligent genug um zu arbeiten.

„Man legte einen großen Misthaufen an, auf den alle deutschen Verbrechen gekippt wurden-

die wirklichen und mehr noch die hinzugelogenen und setzte den Deutschen davon jeden Morgen

eine Messerspitze voll auf den Frühstückstisch.

Damit das ja nicht nach fremder Einmischung aussieht, lässt man das durch deutsche Lakaien

der Umerziehung besorgen. Die drängen sich ja auch noch zu dieser Verrichtung,

weil es ja moralisch und Gott wohlgefällig ist, die Gebärde der Reue zu zeigen

sowie auch zu überdurchschnittlichem Einkommen verhilft.

(Emil Maier-Dorn; Die Deutschen – ein Volk von Selbstzerstörern, S.237)

 

Die bekanntesten Redner

 

1996 Bundespräsident Roman Herzog (Initiator der jährlichen Gedenkstunde)

1998 der israelische Historiker Yehuda Bauer

2000 der jüdische Friedens-Nobelpreisträger Elie Wiesel

2001 Bundespräsident Johannes Rau

2004 die jüdische Präsidentin des Europäischen Parlaments Simone Veil

2009 Bundespräsident Horst Köhler

2012 Marcel Reich-Ranitzki

2015 Bundespräsident Joachim Gauck

Zum 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager auf deutschen Boden

2015 Bundespräsident Joachim Gauck im KZ Bergen-Belsen

2015 Bundeskanzlerin Angela Merkel im KZ Dachau

2015 Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im KZ Sachsenhausen

 

“Wir geben den Weg zu einer schrankenlosen Geschichtsdiskussion nicht frei.”

(Heinz Galinski, ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland)

 

Yehuda Bauer (27.01.1998)

„Die Nazis waren Teufel, und wir sind eben keine Teufel….“

Elie Wiesel (27.01.2000)

„Ein Lastwagen schüttete eine Ladung hinein. Es waren kleine Kinder. Babys!

 Gedenkreden zur Befreiung von Auschwitz

„Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten.

Dem Erschlagenen entstellt der Sieger die Züge.

Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“

(Berthold Brecht)

 

“Wir geben den Weg zu einer schrankenlosen Geschichtsdiskussion nicht frei.”

(Heinz Galinski, ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland

in “Blätter für deutsche und internationale Politik”, Bonn, Januar 1987, Seite 20-24)

 

„Kaum einer weiß, dass Deutschland bis heute vertraglich gebunden ist, sich an die Geschichtsschreibung der Siegermächte zu halten. (…) die Verpflichtung Deutschlands, die eigene Geschichte durch eine fremde Brille zu sehen, wurde 1990 vertraglich             im «Zwei-plus-vier Vertrag» verlängert!“

 

Zu derartigen Anlässen laufen die Sieger, ihre Satrapen und Vasallen                             zu großer Form auf!

Yehuda Bauer (27.01.1998), der bekannteste Märchenerzähler der Tourneé

     

Nur eine von vielen Märchen in seiner Rede

 

Yehuda Bauer, der als Ehrengast des Deutschen Bundestages in der alljährlichen Gedenkfeier zur Erinnerung der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1998                        durch die Rote Armee als Märchenerzähler folgende Mär zum Besten gab:

 

„Ein SS – Mann versprach einer Jüdin, ihr das Leben zu schenken, wenn sie erraten würde, welches seiner beiden Augen ein Glasauge sei. Als sie auf das lebensrettende Glasauge wies, fragte er sie, wie sie es erkannt habe.  Sie antwortete: „Es sieht so menschlich aus!“

 

Nicht nur das Märchen ist gruselig, auch die Rede.

 

 

Einige markante Sätze seiner Rede mit Anmerkungen:

 

Yehuda Bauer:

„Am 27. Januar 1945 besetzte die sowjetische Armee den Lagerkomplex Auschwitz.            Befreit jedoch wurden weniger als 7.000 Menschen, hauptsächlich Kranke,                            die von der SS am Leben gelassen wurden. Die anderen 58.000 waren einige Tage         zuvor auf den Todesmarsch gegangen.“

 

  • Der bekannteste Auschwitz – Häftling Elie Wiesel bestätigt, er habe sich mit seinem Vater und den Häftlingen gemeinsam  mit den diabolischen SS- Bestien und KZ-Schergen  auf „Todesmärschen“(mit dem Zug) in den Westen abgesetzt. Über die Motive, die „Befreiung“           auf jeden Fall zu vermeiden, schweigt sich Wiesel aus. Nach allgemeiner Logik  kann der Grund     nur sein, dass die Angst vor der „Befreiung“ durch die Roten Armee die Verzweiflung über        den sicheren Tod durch Vergasung bei weitem überwog.                                                                                                                                                           Die Flüchtlingskolonnen der Millionen von Deutschen aus den deutschen Ostgebieten  wurden jedoch nicht „Todesmärsche“ genannt, sondern die völkerrechtswidrige Jagd der friedliebenden Sowjetunion auf die elendigen Opfer  als notwendige Folgewirkung des angeblichen „Angriffskriegs Hitlers“[1] qualifiziert und somit gerechtfertigt.

 

  • Der Bekannteste der stark geschwächt Zurückgebliebenen ist Primo Levi[2], der in seinem im Jahr 1947 erschienen Buch ergreifend die schrecklichen Verhältnisse  geschildert hat. Über die Vernichtung    von Juden in Gaskammern hat er nichts berichtet. Levi hat erst nach einer einjährigen „Erholungsreise“ durch weitere sowjetische GUlags sich seiner Befreiung“ erfreuen können,        im Gegensatz zu den in den Lagern inhaftierten Frauen und sowjetischen Kriegsgefangenen,                  die auf Weisung von Stalin als Verräter und Kriegsverbrecher[3] umgehend erschossen wurden.

 

Yehuda Bauer:

 

„Unendlich brutale Auswirkungen des schlimmsten Regimes,                                                das je die Welt entstellt hatte.“   

 

Der Weltplan der Zionisten ist ihm entgangen – der jüdische Geostratege             Thomas Barnett[4]

 

  • „Globalisierung bedeutet Amerikanisierung. Wir sind die Leuchte der Globalisierung.  Die freie Marktwirtschaft wird zerstört, Weltkonzernen  und Weltmonopolen ausgeliefert.       „Die Globalisierung wird mittels Rassenvermischung sowie kultureller und religiöser Gleichschaltung herbeiführen.“

Der ungehinderte Strom von Einwanderern in Europa; diese Strömungs-bewegungen darf            von keinem Volk behindert werden; die Zuwanderung in die EU ist zu verzehnfachen.“                                                                                                     “Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, sie soll durch die Vermischung           der Rassen herbeigeführt werden, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa. Hierfür sollen         in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden.                  Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm     zu begreifen, aber intelligent genug um zu arbeiten.”

 

„Vernichtung aller Gegner, die sich der Globalisierung widersetzen und damit den Freiheiten,    die diese eröffnet.“ Wenn nötig, werden wir einen neuen 11. September inszenieren!“                                                                                                   Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!“

 

 

Yehuda Bauer:

„Der von dem nationalsozialistischen Deutschland aus hauptsächlich ideologischen Gründen angezettelte Krieg kostete das Leben von vielleicht 49 Millionen Menschen – die meisten von ihnen Zivilisten.“

„Die polnische Nation als Nation sollte verschwinden.“

  • “Ich werde Deutschland zermalmen.” Roosevelt, 1932 (!)
    (vgl. E. Reichenberger “Wider Willkür und Machtrausch”, Graz, 1955, S. 241)
  • “Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1, erbarmungslos den Krieg zu erklären.”
    Bernhard Lecache
    , Präsident der jüdischen Weltliga, 9.11.1938
  • “Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.” Churchill am November 1939
  • “Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands”
    Jabotinski
    , Begründer von “Irgun Zwai Leumi”, Januar 1934
  • „Der Krieg in Europa ist beschlossene Sache.. ….Amerika wird in den Krieg eintreten  nach Frankreich und Großbritannien.” (Generalmajor J. F. C. Fuller, “The Decisive Battles            of the Western World and their Influence upon History”, Band III)                                                                                                                                                                                                                                                         Der amerikanische Botschafter Bullit  in Paris am 25. April 1939
  • “Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.” Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939 (vgl. Dr. rer. nat. Heinz Splittgerber, “Unkenntnis oder Infamie?”, Verlag “Der Schlesier”, Recklinghausen, S. 7)
  • “Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird.”
    Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939                                                               (vgl. Freund, M. “Weltgeschichte”,  III, S. 90)
  • “Der springende Punkt ist hier, dass Hitler, im Gegensatz zu Churchill, Roosevelt und Stalin keinen allgemeinen Kriegsausbruch 1939 wollte.”
    Harry Elmer Barnes “Blasting of the historical Blackout”, Oxnard, Kalif., 1962
  • Der britisch-jüdische Historiker Taylor erklärte in „Die Ursprünge des Zweiten Weltkrieges”:
    „Der Stand der deutschen Rüstung 1939 liefert den entscheidenden Beweis dafür, daß Hitler nicht an einen allgemeinen Krieg dachte…Die Zerstörung Polens war nie                  Teil seines ursprünglichen Plans gewesen.”
  • Dementsprechend erklärte der frühere britische Premierminister Chamberlain Ende 1945:
    „Polen führte bereits seit 1920 einen ständigen Hetz-Krieg gegen Deutschland.
    Amerika und das Weltjudentum haben England in den Krieg getrieben.”
  • Der bekannte israelische Militärhistoriker Uri Milstein[5] schrieb:

Adolf Hitler hatte Ende der 1930er Jahre keinerlei Interesse an einem Weltkrieg, ja nicht einmal    an einem Krieg gegen Polen. Vielmehr sorgte er sich – und zwar zu Recht, dass sich die Streitmächte Großbritanniens und Frankreichs gegen die Westgrenze des Deutschen Reiches werfen würden   und dass dann zugleich die Rote Armee gegen die deutsche Ostgrenze marschieren würde.“

  • Der polnischen-jüdische Geheimdienst –Offiziers Marcel Reich-Ranicki                                           (später auch Literaturkritiker) schrieb:

„Wir haben uns regelrecht nach dem Krieg gesehnt[6]. Denn wir haben geglaubt, dass die Deutschen den Krieg schnell verlieren würden. Die Nachricht vom deutschen Überfall auf Polen haben wir dann, so unwahrscheinlich dies auch anmuten mag, mit Erleichterung, mit befreitem Aufatmen zur Kenntnis genommen. Und als am 3. September Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg erklärten, konnte sich das Volk vor lauter Glück kaum beherrschen.“

  • „Es ist unwahr, dass ich oder irgendjemand anderer in Deutschland den Krieg im Jahre 1939 gewollt haben. Er wurde gewollt und angestiftet ausschließlich von jenen internationalen Staatsmännern, die entweder jüdischer Herkunft waren oder für jüdische Interessen arbeiteten.“

(Adolf Hitler, Politisches Testament, 29.April 1945) 

  • Der Krieg ging nicht allein um die Beseitigung des Faschismus in Deutschland,
    sondern um die Erringung der deutschen Absatzmärkte.
                   Churchill auf seiner Rede in Fulton 1946                                                                                                             Quelle: Emil Maier-Dorn: Anmerkungen zu Sebastian Haffner, S. 127

 

 

Wer hat den Krieg angezettelt?  Wer wollte schon 1936 gemeinsam                                mit Frankreich in Deutschland einmarschieren? Polen unter Pilsudski!                                                                                                      Herr Bauer, haben Sie Historiker oder Märchenerzähler gelernt?

 

Also war es kein deutscher rassistischer Krieg, auch kein Ausrottungs-Krieg gegen    wen auch immer, sondern ein Wirtschaftskrieg. Da die Hochfinanz die Wirtschaft regiert, war das der gewollte Krieg der «Hintergrund-Mächte»,                                      die Fortsetzung des Versailler Diktats von 1918.      

Yehuda Bauer:

„auf sogenannten Rassen aufgebaut, bei der eine erfundene Herrscherrasse               nicht nur das Recht, sondern die Pflicht hatte, die anderen zu beherrschen                   und von ihr als andersartige Menschen definierte Gruppen zu versklaven                    oder zu ermorden. Das war eine universelle Ideologie:                                                   „Heute gehörte ihnen Deutschland, morgen die ganze Welt.“

 

 Rabbi Ovadja Josef Sefardi haredi leader

 

  • “Goyim were born only to serve us. Without that, they have no place in the world – only to serve the People of Israel.”                                                                         “Why are gentiles needed? They will work, they will plow, they will reap.                    We will sit like an effendi and eat… That is why gentiles were created.”

Übrigens, Herr Bauer, die verunglimpfte Zeile des Lieds von Hans Baumann lautet:

Denn heute da hört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.“

 

Yehuda Bauer:

„Der Nationalsozialismus war wohl die radikalste Revolution, die je stattgefunden hatte – ein Auflehnen gegen das, was man bis dahin als Menschlichkeit betrachtet hatte.

„Die Nazis waren Teufel, und wir sind eben keine Teufel….“

  • „Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario weiter mitzuspielen. Wir hätten unmöglich den Menschen klar machen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.“                                (James Baker, ehemaliger US-Außenminister)

Yehuda Bauer:

„Bei der Shoa ist die völkermordende Ideologie auf reiner Phantasie aufgebaut.“

Das Nazireich löste sich ins Nichts auf; nur ein Denkmal blieb übrig:                                                              die Überreste der Konzentrationslager und an deren Spitze                                              die einzige große Leistung des Nazismus: Auschwitz und der Massenmord.

 

  • Gilad Atzmon: “Yes, I am a survivor, for I have managed to survive all the scary accounts of the Holocaust: the one about the soap (1), the one about the lamp shades, the one about the camps, the mass shooting, the one about the gas (2) and the one about   the death march (3). I just managed to survive them all.                                                I am also totally against Holocaust denial                                                                    I clearly resent those who deny the genocides that are taking place in the name      of the Holocaust. Palestine is one example, Iraq is another and the one              that is set for Iran, is probably too scary to contemplate.”
  • Konrad Adam, Welt 2006. “Anders als das bekannte Glaubensbekenntnis läßt sich die Frage,                      ob es in Auschwitz Gaskammern gegeben hat, überprüfen;                                 und zwar mit Hilfe der Wissenschaft. Gerichte braucht man dazu nicht.”

Er wird nur übertroffen durch den größten Holo- Märchenerzähler       aller Zeiten

 

„Nicht weit von uns entfernt loderten Flammen aus einer Grube hervor, riesenhafte Flammen. Man verbrannte dort  irgendetwas. Ein Lastwagen fuhr ans Loch und schüttete eine Ladung hinein. Es waren kleine Kinder. Babys! Ja, ich hatte es gesehen, mit meinen eigenen Augen… Kinder in den Flammen (verwundert es da,   dass seit jener Zeit der Schlaf meinen Augen flieht?)  (Elie Wiesel La Nuit“)

Elie Wiesel (27.01.2000)

 

Das Märchen vom gutmütigen König (Rabbi Nahman von Bratzlav)

Elie Wiesel                                                                                                                                                          „Gute Leute, vergesst nicht, dass ihr wahnsinnig seid! Frauen und Männer, vergesst nicht, vergesst doch bitte nicht, dass ihr wahnsinnig seid! Darum gehen wir Zeugen durch die Welt, um zu verkünden: Vergesst nicht, dass ihr wahnsinnig wart.“

 

  • Jeder denkt sogleich an bekannten Geisterfahrer-Witz:

Der einsame Geisterfahrer  hört in den Verkehrsnachrichten die Warnung:

„Vorsicht, ein Geisterfahrer, fahren Sie bitte ganz rechts!“                                                                                                                          Der Geisterfahrer: „Ein Geisterfahrer?  Hier fahren Hunderte!“

 

“Der in den USA lebende Literaturwissenschaftler Benjamin Harshav,                                                       vertrat  die provozierende These:                                                                                                                 »Vielleicht sind die Juden nicht so sehr durch ihre hohe Intelligenz                                                   wie durch ihre gestörte Psyche gekennzeichnet«.”[7]

 

Elie Wiesel                                                                                                                                                          „Mein ganzes Erwachsenenleben lang habe ich versucht, Worte zu finden,                                                     die den Hass bekämpfen, aufspüren, entwaffnen, nicht ihn verbreiten.“

 

Ausnahmen bestätigen die Regel:

 

  • Elie Wiesel [8] schreibt: „Jeder Jude sollte irgendwo in seinem Herzen eine Zone des Hasses bewahren, des gesunden, männlichen Hasses gegen das, was der Deutsche verkörpert und was im Wesen des Deutschen liegt“.

 

Elie Wiesel                                                                                                                                                             „Seit meiner Befreiung am 11. April 1945 habe ich alles gelesen,                                           was ich dazu in die Hand bekommen konnte.“

 

Diese Veröffentlichung könnte ihm das Genick brechen.

  • “Am 3. März 2009 veröffentlichte eine ungarische Netzseite einen Artikel mit dem Titel Még mindig kisérti a halátábor (Das Vernichtungslager ist immer noch verführerisch) und skizzierte bedeutsame Enthüllungen durch Miklós Grüner, einen früheren Auschwitz-Deportierten.Der Artikel wurde übersetzt und erschien am folgenden Tag unter dem Titel  Auschwitz-Überlebender behauptet,        Elie Wiesel sei ein Hochstapler:                                                                                                                                                                   Miklós Grüner berichtet, dass er in dem Lager mit  einem Lazar Wiesel mit der Lager- Tätowierung A-7713 befreundet gewesen sei. 1986 wurde Grüner vom schwedischen Journal Sydsvenska Dagbladet kontaktiert und eingeladen, in Stockholm „einen alten Freund” namens Elie Wiesel zu treffen.  Grüner war  erstaunt, einen Mann zu sehen, den er überhaupt nicht kannte, der nicht einmal Ungarisch oder Jiddisch Nach jener Begegnung mit Elie Wiesel verbrachte er 20 Jahre mit Nachforschungen und fand heraus, dass Elie Wiesel niemals in einem Nazi-Konzentrationslager gewesen war,    da er auf keiner der amtlichen Häftlingslisten auftaucht und nicht  mit der angenommenen Lager – Nummer A-7713 tätowiert ist.” Grüner fand auch heraus, das Buch „La Nuit“, das ihm Elie Wiesel geschenkt hatte,  in Wirklichkeit 1955 von seinem altem Freund Lazar Wiesel in Ungarisch geschrieben und in Paris unter dem Titel  „Un di Velt hot Gesvigen” („Die Welt schwieg dazu”) veröffentlicht worden sei.

Elie Wiesel                                                                                                                                                              „Die Wannsee-Konferenz, auf der die höchsten Beamten des Landes einfach den Wahnsinn hatten, die Gültigkeit, Legalität und Methoden der Vernichtung eines   ganzen Volkes zu diskutieren.“

 

  • Das Wannsee- Protokoll jedoch ist eine Fälschung. Die unausrottbare Mär von der auf der Wannsee – Konferenz beschlossenen „Endlösung“[9] der Judenfrage wird seit langem, selbst von jüdischen Historikern (Yehuda Bauer[10], Jerusalem) ins Reich der Fabeln verwiesen.

Elie Wiesel                                                                                                                                                              „Die Geschichte, sie geschieht im September 1941 in Babi Yar, in Kiew,                                  und wird von einem Augenzeugen, einem gewissen B. A. Liebman, berichtet.“

  • Der angebliche Massenmord an 50.000 Juden aus Kiew hat nicht stattgefunden; er ist eine Inszenierung des sowjetischen NKWD. „Eine Auswertung der zahlreichen Luftaufnahmen führte zu dem Ergebnis, dass das Gelände der Schlucht von Babi Yar zwischen 1939 und 1944 während der deutschen Besetzung unversehrt geblieben ist.[11] Der kanadische Luftbildauswerter J.C. Ball hat bewiesen, dass sich in der fraglichen Zeit die Topographie von Babi Yar nicht verändert hat und im September 1941, wie kolportiert,  keine riesigen Scheiterhaufen brannten.
  • Das von dem Augenzeugen B.A. Liebman berichtete Schauermärchen können wir uns daher schenken.

Elie Wiesel                                                                                                                                                               „Ich sage es unter Schmerzen: Kein Volk, keine Ideologie, kein System hat je in so kurzer Zeit ein solches Ausmaß an Brutalität, Leid und Demütigung über ein Volk gebracht wie das Ihrige über das meine.

  • „Der israelische Jazz-Musiker Gilad Atzmon[12] bezeichnete die uns bekannte Geschichtsschreibung über den II. Weltkrieg und den Holocaust als eine komplette von Amerikanern und Zionisten initiierte Fälschung. Der wahre Feind sei nicht Hitler, sondern Stalin gewesen. Die Deutschen sollten dies endlich erkennen und sich nicht länger schuldig und auch nicht verantwortlich fühlen.  ‚Ihr seid die Opfer‘
  • Gitta Sereny[13], eine der bekanntesten jüdischen Journalisten Groß Britanniens und weltweit hochgeschätzte Holocaust-Forscherin:                                                                                                    „Warum nur in aller Welt haben all diese Leute Auschwitz zu einer heiligen Kuh gemacht … Auschwitz war ein schrecklicher Ort – aber es war kein Vernichtungslager“

Elie Wiesel                                                                                                                                                               „dass sie ihren Genius, diesen Genius des Bösen, dafür einsetzten, jüdische Männer, Frauen und Kinder zu quälen und zu töten, die sie noch nie gesehen hatten?             einzig darum, weil sie als Juden geboren waren. Ihre Geburtsurkunde war                      de facto ihr Todesurteil.“     

  • Eine unerklärliche Diskrepanz zur Befehlslage in allen Lagern – Verstöße wurden unnachgiebig geahndet; einige Kommandanten von SS- Gerichten                               für schuldig befunden und hingerichtet.
  • Kommandanturbefehl[14] 4/44 vom 2. Februar 1944                                                                                                                                           7. Häftlingsmißhandlung                                                                                                                                                                                             Bei dieser Gelegenheit mache ich nochmals ausdrücklich auf den bestehenden Befehl                aufmerksam,  dass kein SS – Mann Hand an einen Häftling legen darf.                                                                                            Im 5. Kriegsjahr ist alles daran zu setzen,  die Arbeitskraft der Häftlinge zu erhalten.

Elie Wiesel                                                                                                                                                              „Aber wiederum kann ich Ihnen als Zeuge sagen, dass damals das Wort „deutsch“ Ängste einjagte, dass wir uns fürchteten, wenn wir hörten, die Deutschen kämen.“

  • “I am left puzzled here, if the Nazis ran a death factory in Auschwitz-Birkenau, why would the Jewish prisoners  join them at the end of the war? Why didn’t the Jews wait for their Red liberators?”[15]  Die Angst vor der „Befreiung“ durch die Roten Armee überwog                                        die Verzweiflung über den sicheren Tod durch Vergasung durch die Deutschen.

Elie Wiesel                                                                                                                                                                   „Wer sich dazu herbeilässt, die Erinnerung an die Opfer zu verdunkeln,                                 der tötet sie ein zweites Mal.“     

Der Unterschied zwischen der europäisch- christlichen Geisteshaltung[16]                        und der auf dem Talmud fußenden orientalisch-jüdischen Talionslehre[17]                                                                                                                                            

  • „Unsere Aufgabe haben wir zuerst darin erkannt, die Staaten, mit denen wir Krieg geführt haben, nach Möglichkeit zu versöhnen“, sagte Bismarck   (1815-1898) am 11. Januar 1887 vor dem Reichstag. Mit Wehmut erinnern       wir uns an diese preußische Geisteshaltung, die auf eine lange Tradition            des christlichen Adels in Europa zurückgeht.     

 

Der Friedensschluß nach dem dreißigjährigen Krieg im Jahre 1648              beginnt mit der Vergessenheits- und Amnestieklausel:

 

Artikel II ( Allgemeine Amnestie)

Beide Seiten gewähren einander immerwährendes Vergessen und Amnestie (Perpetua oblivio et amnestia) alles dessen, was seit Beginn der Kriegshand-lungen an irgendeinem Ort und auf irgendeine Weise von dem einen oder anderen Teil, hüben wie drüben, in feindlicher Absicht begangen worden ist….

 

Alle Friedensschlüsse bis 1918, weitgehend unter dem Einfluß des europäischen Adels abgeschlossen, folgen der christlichen Vergebungslehre und daher dem Gedanken der gegenseitigen Vergebung und Vergessens. Der britische Diplomat Harold Nicolson hat  diesen Fehler bei der Beendigung des Ersten Weltkrieges schon 1919 gerügt, weil dieser Friedensschluß aller Tradition europäischer Kriegsbeendigung widersprach (Michael Salewski).

 

Für das europäische Zusammenleben ist es als ein kultureller Verlust zu werten, daß dieser christlich Amnestie- und Vergessenheitsgedanke nicht mehr zum Bestandteil der europäischen Kultur gehört und an seine Stelle das talmudische niemals vergessen“ getreten ist.  Das christliche Abendland nur zu beschwören, genügt nicht, man muß dafür auch persönlich  eintreten.“

[1] Viktor Suwarow, Der Eisbrecher, Suwarow weist in seinen Büchern nach, dass Hitler mit seinem Präventivschlag auf die Sowjetunion am 22. September 1941 dem von Stalin geplanten Angriffskrieg      um etwa 14 Tage zuvorgekommen ist, der die kommunistische Weltrevolution durch ganz Westeuropa           bis an den Atlantik getragen hätte.

[2] Primo Levi, Ist das ein Mensch?, Fischer- Bücherei, Italienische Erstausgabe 1947, Se questo è un uomo

[3] Joachim Hoffmann, Stalins Vernichtungskrieg 1941 – 1945,  S. 91; s. auch Chicago Tribune v. 27.1.2005, dem 60. Jahrestag der „Befreiung“ von Auschwitz; „Frauen,   die die Nazis überlebt hatten wurden       von den sowjetischen Soldaten zu Tode vergewaltigt.  Die sowjetischen Kriegsgefangenen wurden als Vaterlandsverräter zusammengetrieben und verendeten in Sibirien.“

[4] Thomas P. M. Barnett (* 1962 in Chilton, Wisconsin) ist ein US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Militärstrategie. Im Jahre 2000 wurde er von der Firma Cantor Fitzgerald beauftragt, ein Forschungsprojekt über globale Militärstrategien zu leiten.

 

[5]  s. Deutsche Militärzeitschrift (DMZ) Nr. 72, 2009, S. 44

[6] Marcel Reich – Ranicki, Mein Leben, dtv, 2000, S. 169

[7] Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, Bonn, 12.7.1990.

[8] Elie Wiesel, „Appointment with Hate“, Legends of our Time, Avon Books, New York 1968, S. 177

[9] Geschichte und Geschehen Neuzeit, Sekundarstufe II Klett Verlag, Stuttgart 2005

  1. 226 „Im Januar 1942 stellte Heydrich auf der „Wannseekonferenz“ die organisatorischen Weichen für die beschlossene „Endlösung“; ab März rollten die Deportationszüge. Primär lag der Ermordung von mehr als     5 Millionen Juden eine fanatische Rassenideologie zugrunde. Zu den Opfern zählten auch bis zu               500.000 Sinti und Roma.“

[10] The Canadian Jewish News, Jan. 30, 1992, Yehuda Bauer, “The public still repeats, time after time,        the silly story that at Wannsee the extermination of the Jews was arrived at.”

                                                                                                                                                      

[11] Joachim Hoffmann, a.a.O., S. 210. S. auch J.C. Ball, Air Photo Evidence, S.107

[12] Gilad Atzmon, Ruhr- Nachrichten vom 29.11.2005

[13] The Times, London,  29. August 2001

[14] Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940 – 1945,                           Institut für Zeitgeschichte, München

[15] Truth, History and Integrity by Gilad Atzmon, 13.3.2010

[16] Erhardt Bödecker, Preußen und die Wurzeln des Erfolgs, Lau Verlag, 2014, S. 108 ff

[17] Paul Rassinier, Die Jahrhundert-Provokation, Wie Deutschland in den Zweiten Weltkrieg getrieben wurde, Paris, 1967 – Die Talionslehre („Auge um Auge, Zahn um Zahn“) ist eine primäre Reaktion, wenn nicht die eines Primitiven, und man muss sie den Anhängern des Alten Testaments überlassen.

  1. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – Gedenkstunde des Deutschen Bundestages – Gedenkrede von Professor Yehuda Bauer

  2. Januar 1998

Sehr geehrte Frau Bundestagspräsidentin,
sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrter Herr Bundesratspräsident,
sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
meine Damen und Herren,
Exzellenzen, liebe Freunde,

am 27. Januar 1945 besetzte die sowjetische Armee den Lagerkomplex Auschwitz. Befreit jedoch wurden

weniger als 7000 Menschen, hauptsächlich Kranke, die von der SS am Leben gelassen wurden.                    Die anderen 58000 waren einige Tage zuvor auf den Todesmarsch gegangen. Ihnen folgten dann, in den vier Monaten bis zum Ende des Krieges, viele Hunderttausende aus fast allen KZs – in den letzten krampfhaften und unendlich brutalen Auswirkungen des schlimmsten Regimes, das je die Welt entstellt hatte.     Am 27. Januar war das Grauen noch lange nicht zu Ende, aber ja: Auschwitz war schon nicht mehr in den Händen der Mörder.

Haben wir etwas gelernt? Menschen lernen selten aus der Geschichte, und die Geschichte des Naziregimes bildet keine Ausnahme. Wir haben auch nicht den allgemeinen Kontext verstanden. In unseren Schulen lehren wir zum Beispiel über Napoleon und darüber, wie er die Schlacht von Austerlitz gewann. Ganz allein hat er sie gewonnen? Vielleicht hat ihm dabei noch jemand geholfen? Ein paar tausend Soldaten vielleicht? Und was geschah mit den Familien der toten Soldaten, mit den Verwundeten, die es auf allen Seiten gab, mit den Dorfbewohnern, deren Dörfer zerstört wurden, mit den Frauen, die vergewaltigt wurden, mit dem Hab und Gut, das geraubt wurde?  Wir lehren noch immer über die Generäle, die Politiker und die Philosophen; wir vermeiden es, die dunkle Seite der Geschichte wahrzunehmen: den Massenmord, die Qual, das Leiden, die uns aus der gesamten Historie entgegenschreien. Wir hören nicht das Jammern der Clio. Wir verstehen noch immer nicht, daß wir unsere Neigung zur gegenseitigen Vernichtung nicht bekämpfen können, ohne daß wir darüber lernen und lehren und uns vergegenwärtigen, daß der Mensch das einzige Säugetier ist, das fähig ist, seine eigene Art in Massen zu vernichten.

Der amerikanische Soziologe Rudolph Rummel kam zu dem Schluß, daß zwischen 1900 und 1987 an die         169 Millionen Zivilisten von Regierungen und regierungsähnlichen Organisationen ermordet wurden – ganz abgesehen von den zirka 34 Millionen gefallener Soldaten. Wer hat das alles verbrochen? Hauptsächlich nicht-demokratische Regime. Zwar haben auch Demokratien Verbrechen verübt, doch sind sie nur für den Bruchteil eines Prozentes der Anzahl der Zivilopfer verantwortlich gewesen.

Die Statistiken sind nur zum Teil nützlich. Eigentlich enthüllen sie die Tragödie nicht; sie verdecken sie.        Wir wissen ja: Menschen wurden gepeinigt und ermordet, nicht Statistiken. Und doch: Es passierte einer unmöglich großen Anzahl von Menschen, die wie Sie und ich waren. Der von dem nationalsozialistischen Deutschland aus hauptsächlich ideologischen Gründen angezettelte Krieg kostete das Leben von vielleicht        49 Millionen Menschen -die meisten von ihnen Zivilisten. Wenn man die Definition der Vereinten Nationen für den Genozid akzeptiert, so war das, was der polnischen Nation und den Roma, von anderen “Zigeuner” genannt, widerfuhr, ein Genozid. Die polnische Nation als Nation sollte verschwinden; von Massenmord begleitet wurde die intellektuelle polnische Schicht ein Ziel der Vernichtung, Universitäten und Schulen wurden abgeschafft, der Klerus wurde dezimiert, alle wichtigeren wirtschaftlichen Betriebe wurden beschlagnahmt, Kinder polnischen Familien entzogen und zur “Eindeutschung” nach Deutschland entführt. Die deutschen Sinti und Roma sollten verschwinden – durch Massenmord, durch Sterilisation. Wandernde Roma sollten überall in Europa ermordet werden, ansässige – so hieß es – würden toleriert werden. Millionen von Russen und anderen sowjetischen Völkern, aber auch von Westeuropäern, Italienern, Balkanvölkern und Deutschen fielen dem Regime zum Opfer.

Warum eigentlich? Ich glaube, man muß sich klar werden, daß hier eine radikale Revolution geplant war, ein Sichauflehnen gegen alles, was vorangegangen war. Keine Neuordnung von sozialen Klassen, von Religionen oder sogar Nationen war vorgesehen, sondern eine ganz neue Hierarchie – auf sogenannten Rassen aufgebaut, bei der eine erfundene Herrscherrasse nicht nur das Recht, sondern die Pflicht hatte, die anderen zu beherrschen und von ihr als andersartige Menschen definierte Gruppen zu versklaven oder zu ermorden. Das war eine universelle Ideologie: Heute gehörte ihnen Deutschland, morgen die ganze Welt.


Wie konnte sich ein Kulturvolk, das im Herzen Europas eine der größten Zivilisationen, die es je gab, entwickelt hatte, einer solchen Ideologie verschreiben, für sie in einen Vernichtungskrieg gehen und an ihr bis zum
bitteren Ende festhalten? Das war nicht nur Terror, meine Damen und Herren; das war ein Konsens, der auf dem Versprechen einer wunderbaren Utopie basierte – der Utopie von einer idyllischen, weltbeherrschenden Volksgemeinschaft, ohne Reibungen, ohne Parteien, ohne Demokratie, von Sklaven bedient. Um das zu erreichen, mußte man sich gegen alles aufbäumen, was vorangegangen war: bürgerliche und jüdisch-christliche Moral, individuelle Freiheit, Humanismus, das ganze Gepäck der französischen Revolution und der Aufklärung  überhaupt. Der Nationalsozialismus war wohl die radikalste Revolution, die je stattgefunden hatte –             ein Auflehnen gegen das, was man bis dahin als Menschlichkeit betrachtet hatte.

Der Kern der Vernichtungsstrategie gegenüber sogenannten Andersartigen war der Holocaust, der Plan der totalen Vernichtung des jüdischen Volkes und der Mord an all den Juden, die von den Mördern erreicht werden konnten. Und das Fürchterliche an der Shoa ist eben nicht, daß die Nazis unmenschlich waren;
das Fürchterliche ist, daß sie menschlich waren – wie Sie und ich. Wenn wir sagen, daß sie anders waren als    wir und daß wir in Ruhe schlafen können, denn die Nazis waren Teufel, und wir sind eben keine Teufel,        weil wir keine Nazis sind, so ist das eine billige Ausflucht. Eine genauso billige Ausflucht ist es, wenn man sagt, daß die Deutschen irgendwie genetisch programmiert waren, diesen Massenmord durchzuführen. Da die meisten Menschen keine Deutschen sind, glauben viele, daß das, was damals geschah, bei niemandem mehr passieren kann und daß es nur in Deutschland geschehen konnte. Das ist umgekehrter Rassismus.

Das ist nun fast 60 Jahre her. Man möchte glauben, daß schon längst der berühmte Schlußstrich hätte gezogen werden sollen, daß das Interesse an diesem spezifischen Völkermord langsam abflauen würde; doch das Gegenteil trifft zu: Es vergeht kaum eine Woche, ohne daß in der Welt neue Bücher, Memoiren,
Romane, wissenschaftliche Abhandlungen, Theaterstücke, Gedichte, Fernsehfilme und andere Filme und vieles andere noch erscheinen. Nicht wenig davon mag Kitsch sein; doch ist auch vieles wertvoll. Und wieder muß   man fragen: Warum?  Warum der Holocaust und nicht die Kambodier, die Tutsi, die Bosnier, die Armenier,    die nordamerikanischen Indianer?

Ich bin mir durchaus nicht sicher, daß meine Antwort auf diese ganz zentrale Frage richtiger ist als jede andere, aber ich möchte sie Ihnen doch anbieten. Ich glaube nicht, daß der Sadismus und die Brutalität, mit der die Opfer
malträtiert wurden, eine Erklärung bieten können; denn Leid, Pein und Qual lassen sich nicht vergleichen.           Ich habe eine Zeitzeugenaussage einer Sintessa auf englisch veröffentlicht, einer Frau, die in Auschwitz ihren Mann verlor und mit eigenen Augen ihre drei Kinder hat sterben sehen. Wie soll man das mit dem Schicksal eines Juden oder eines russischen Bauern oder eines Tutsis oder eines Kambodiers vergleichen können?  Man kann doch nicht sagen, daß ein Massenmord besser oder schlimmer als der andere ist, ein Mensch mehr gelitten hat als ein anderer. Ein solches Urteil wäre widerlich. Sind die Brutalität, der Sadismus dann das Besondere am Holocaust? Ja, das nationalsozialistische Deutschland hat so einiges diesem traurigen Repertoire hinzugefügt, aber die Brutalität ist kaum ein Novum in der Geschichte gewesen. Ist etwa die Tatsache eines von Staats wegen mit moderner Technologie und bürokratischer Gründlichkeit durchgeführten Massenmordes das Besondere? Ich glaube nicht. Der Genozid an den Armeniern wurde mit den damals verfügbaren echnologischen und bürokratischen Mitteln vollzogen. Und die Nazis selbst haben das, was sie an den Polen und den Roma verbrochen haben, mit denselben Mitteln getan, die sie auch gegen die Juden anwendeten.

Nein, ich glaube, die Antwort liegt anderswo. Sehen Sie, zum erstenmal in der Geschichte wurden alle Menschen, die von drei oder vier gewissen – in diesem Fall jüdischen – Großelternteilen abstammten,   zum Tode verurteilt, weil sie geboren wurden. Das, die Geburt, war die Todsünde, die mit dem Tod geahndet werden mußte. Das war noch nie – nirgendwo – vorher geschehen. Zweitens sollte jeder Mensch jüdischer Abstammung überall dort erreicht werden, wo das Nazi-Deutschland Einfluß hatte, also überall in der Welt, die “uns” ja morgen gehören sollte – allein oder durch Verbündete. Der Judenmord richtete sich nicht gegen deutsche oder polnische oder sogar europäische Juden, sondern gegen alle 17 Millionen Juden, die verstreut in der Welt von 1939 gelebt hatten. Alle anderen Völkermorde fanden auf bestimmten, wenn auch manchmal sehr weitgesteckten Territorien statt; der Mord an den Juden war universell, weltweit gedacht.

Drittens, die Ideologie. Viele meiner Kollegen haben die Struktur des Nazismus analysiert, die Bürokratie,           das Alltägliche an der Mordmaschine. Das ist ja alles sehr richtig. Aber warum haben die Bürokraten, die mit denselben administrativen Mitteln deutsche Schulkinder per Bahn in Ferienlager und Juden in Todeslager brachten, das letztere getan? Warum mordete man Juden und nicht alle grünäugigen Menschen, die man finden konnte? Das durch gesellschaftliche Strukturen, so wichtig die auch sein mögen, erklären zu wollen leuchtet mir
nicht ein.

Die Motivation war ideologisch. Die rassistisch-antisemitische Ideologie war die rationale Folge einer irrationalen Einstellung – einer Einstellung, die eine krebsartige Mutation christlich-anitsemitischer Ideologie war – und hat die seit zwei Jahrtausenden bestehenden christlich-jüdischen Beziehungen besudelt. Der Nazi-Antisemitismus war reine Ideologie, mit minimalem Bezug auf die Wirklichkeit. Juden wurden einer Welt-konspiration beschuldigt – eine von mittelalterlichem Judenhaß stammende Idee -, während in Wirklichkeit Juden nicht imstande waren, auch nur einen teilweisen Zusammenschluß zu erreichen. Unter uns gesagt, sie sind es auch heute nicht. Die Konspiration bestand zwar, aber sie war nicht jüdisch, sondern nationalsozialistisch.

Juden wurden beschuldigt, sowohl revolutionäre Agitatoren als auch Kapitalisten zu sein – das hieß, daß man    die verschiedenen Phobien auf einen Nenner brachte. Die meisten waren natürlich weder das eine noch das andere, sondern niederer oder mittlerer Mittelstand. Sie besaßen weder Territorien noch militärische Macht, beherrschten keine nationale Wirtschaft, schon aus dem einfachen Grund, weil sie keine Körperschaft bildeten, sondern als einzelne in kleinen religiös-ethnischen Gemeinschaften ihre Traditionen in gegenseitig wider-sprüchlichen Auslegungen pflegten oder als Agnostiker oder Atheisten gar nicht zu Gemeinden gehörten.

Bei allen anderen Völkermorden, die wir kennen, war das Motiv irgendwie realistisch, wie bei dem Mord der Armenier, wo ein nationalistischer Beweggrund da war, oder in Ruanda, wo ein Streit um die Macht und um Land ausschlaggebend ist. Bei der Shoa ist die völkermordende Ideologie auf reiner Phantasie aufgebaut,       zum erstenmal in der Geschichte.

Man könnte noch ein viertes Element zu den präzedenzlosen Charakteristiken des Holocaust hinzufügen:        Die Nazis mögen das Konzentrationslager nicht erfunden haben, aber sie haben es zu einer ganz neuen Entwicklung gebracht. Nicht nur der Mord und das Leiden in diesen Höllen soll uns beschäftigen, sondern       die hohe Kunst der Erniedrigung, der Versuch, Menschen zu entmenschlichen, indem sie durch ihre physio-logischen Bedürfnisse kontrolliert wurden. Das ist ohne Vorgang in der menschlichen Geschichte.                      Das geschah nicht nur gegenüber den Juden, aber die Juden standen auf der untersten Stufe dieser Hölle.             Was die Nazis damit erreichten, war nicht die Entmenschlichung der Juden, sondern ihrer selbst;             denn sie stellten sich damit auf die niederstmögliche Stufe der Menschheit.

Was haben die Nazis hinterlassen? Wo sind ihre literarischen, künstlerischen, philosophischen, architektonischen Errungenschaften? Das Nazireich löste sich ins Nichts auf; nur ein Denkmal blieb übrig: die Überreste der
Konzentrationslager und an deren Spitze die einzige große Leistung des Nazismus: Auschwitz und der Massenmord.

Es ist das Präzedenzlose am Holocaust, das man, so glaube ich, überall in der Welt anfängt zu verstehen.            Hier hatte ein ganz besonderer Völkermord stattgefunden – total, global, rein ideologisch. Er kann sich wiederholen, bestimmt nicht genau in derselben Form, aber ähnlich, sehr ähnlich vielleicht, und ich kann         Ihnen nicht sagen, wer das nächste Mal die Juden und wer die Deutschen sein würden.

Diese Bedrohung ist universell, aber – da sie auf der Erfahrung des Holocaust basiert – sehr spezifisch mit den Juden verbunden. Das Spezifische und das Universelle sind unteilbar. Eben das Extreme am Holocaust erlaubt es, ihn mit anderen Völkermorden zu vergleichen, ihn als Warnung darzustellen. Er ist ja schon kopiert worden, nicht in derselben Form, aber in ähnlichen Formen. Soll die Warnung ignoriert werden? Soll der Holocaust als Präzedenzfall für andere dienen, die anderen dasselbe antun möchten?

Wie konnte es also dazu kommen? Ich glaube, man muß sich auf die althergebrachte Tradition besinnen, in dem Buch enthalten, das von meinen Vorfahren stammt. Dort wird gesagt, daß der Mensch wählen kann zwischen Gut und Böse, zwischen Leben und Tod. Das heißt natürlich, daß er beides kann, daß in ihm beides existiert, Gott und Satan – oder, modern ausgedrückt, daß der Lebenstrieb und die Todessucht, sich selbst gegenüber oder gegenüber anderen, in uns sind. Unter gewissen Umständen können wir Eichmann sein – oder Retter.

Also Deutschland: Wir sprechen hier nicht von Schuld, sondern von der Verantwortung einer Kultur, in der dieses Monstrum sich entwickeln konnte für ihre eigene Zukunft; denn der Tod, Sie wissen es ja, meine Damen und Herren, der Tod war ein Meister aus Deutschland – obwohl die Juden niemals Feinde der Deutschen oder Deutschlands gewesen waren. Ganz im Gegenteil doch. Deutsche Juden waren stolz darauf, viel Gutes für die deutsche Zivilisation geleistet zu haben.

Wie kann man dann das Naziregime erklären? Ich glaube, daß es eine pseudo-intellektuelle Elite war, die          in Deutschland die Macht eroberte, nicht weil die Massen die potentiell genozidale Ideologie unterstützten, sondern wegen der Situation einer tiefen Krise, in der die potentiell genozidale Führungsschicht einen scheinbaren Ausweg in eine wunderschöne Utopie anbot. Das Entscheidende daran war, daß die intellektuelle Schicht, die Akademiker, die Lehrer, die Studenten, die Bürokraten, die Ärzte, Anwälte, Ingenieure sich
der Nazipartei anschlossen, weil sie ihnen Status und eine Zukunft versprach. Mit der schnell anwachsenden Identifizierung der intellektuellen Schichten mit dem Regime konnte dann leicht der Genozid als unum-gänglicher Schritt zum Erreichen der Utopie dargestellt werden. Wenn der Herr Doktor, der Herr Professor,     der Herr Direktor, der Herr Pfarrer oder Priester, der Herr Ingenieur an der Sache mitmachten, wenn ein   Konsens sich entwickelte, von der halb mythischen Figur des Diktators geführt, so wurde es leicht, die Masse    zu überzeugen und aus ihr die Täter zu rekrutieren.

Ähnliches könnte auch anderswo geschehen, aber in Deutschland, wo wenigstens ein Teil der Eliten im           19. Jahrhundert einen radikalen Antisemitismus und dann auch einen allgemeinen Rassismus verinnerlichte,            fiel es der genozidalen Naziführungsschicht leichter, die Mehrheit der deutschen Gesellschaft zu Mittätern        zu machen. Den Hauptanteil daran hatten die Universitäten, die Akademiker. Ich frage mich wieder,                   ob wir das wirklich gelernt haben, ob wir an unseren Universitäten nicht noch immer technisch kompetente Barbaren erziehen.

Und die Kirchen? Der Holocaust hat eine tiefe Krise des Christentums ans Licht gebracht:                                   1900 Jahre nach dem Erscheinen des christlichen Messias, der die Botschaft der Liebe brachte,                             wurde sein Volk von getauften Heiden ermordet. Die Kirchen schwiegen, insofern sie nicht mitmachten.

Dabei kann man durchaus nicht sagen, daß in der deutschen Gesellschaft eine radikale antisemitische Norm gewaltet hätte – aber ein allgemeines Unbehagen gegenüber den Juden schon, sogar in den nicht- und sogar anti-antisemitischen Massenbewegungen der Sozialdemokratie, der Kommunisten und des katholischen
Zentrums, die bis Ende 1932 die Mehrheit der deutschen Wählerschaft ausmachten. Dieses Unbehagen machte es schier unmöglich, einen allgemeinen Protest gegen den Judenmord zu entwickeln. Nicht daß die Diktatur so ganz totalitär gewesen wäre, so daß eine Protestbewegung prinzipiell unmöglich war! Nicht nur der Protest gegen den Mord an deutschen Behinderten, der im August 1941 in einen wenigstens teilweisen Stopp der sogenannten Euthanasie mündete, bezeugt das, sondern auch der Protest der deutschen Frauen in der Berliner
Rosenstraße im Februar 1943, der zur Befreiung ihrer jüdischen Männer führte. Die Brüchigkeit der viel-besungenen deutsch-jüdischen Symbiose zeigt sich in der Tatsache, daß eine Massenbewegung zur Verteidigung der mindestens unpopulären jüdischen Minorität ganz außerhalb der Möglichkeiten stand.

Es scheint mir, daß da noch ein anderer Faktor mitspielt. Die europäische Kultur ist auf zwei Säulen aufgebaut: Athen und Rom auf der einen Seite, Jerusalem auf der anderen. Wenn ein gewöhnlicher Bürger vor zwei Jahrhunderten überhaupt ein Buch besaß, so war es die christliche Bibel, die, wie bekannt, zweiteilig ist und das Alte und das Neue Testament beinhaltet. Beide wurden in der Hauptsache von Juden geschrieben.

Griechisch-römische Literatur, Recht, Kunst und Philosophie sind und waren bestimmt ebenso wichtig wie die Propheten und die moralischen Gebote der jüdischen Bibel. Doch das moderne Italien und Griechenland sprechen nicht mehr dieselben Sprachen, glauben nicht mehr an dieselben Götter, praktizieren nicht mehr dieselbe Kunst, schreiben keine Fortsetzungen derselben Literatur mehr. Die Völker, die dort wohnen, sind andere.

Aber meine Enkelin liest das, was vor 3 000 Jahren geschrieben wurde, im Original, ohne Wörterbuch. Versuchen Sie das einmal mit Walther von der Vogelweide – und das liegt doch nur einige hundert Jahre zurück.

Wenn die Nazis ihre Rebellion gegen die Kultur des Abendlandes tätigen wollten, mußten sie da nicht die Juden, das noch lebende Symbol des Ursprungs jener Kultur, vernichten? Die Juden, ob sie selbst es wollen oder nicht, sind ein zentraler Bestandteil des abendländischen Selbstverständnisses. Das wird sowohl durch die westliche Zivilisation als auch durch populäre Kitschkultur, die auch vom Westen kommt, in der ganzen Welt verbreitet.

Es gibt ein Auschwitz-Museum in einer Vorstadt von Hiroschima. Holocaust-Literatur wird in Südamerika gelesen. Der Holocaust ist zum universellen Symbol des Bösen schlechthin geworden, weil er die extreme Form
des Genozids darstellt, weil er Elemente beinhaltet, die präzedenzlos sind, weil die Tragödie eine jüdische war und weil die Juden, obwohl sie weder besser noch schlechter sind als andere und ihre Leiden nicht mehr oder weniger schlimm sind als die Leiden anderer, einen der Kerne der modernen Zivilisation darstellen.

Ein Historiker ist meiner Meinung nach jemand, der nicht nur Geschichte analysiert, sondern auch wahre Geschichten erzählt. Also will ich euch erzählen. In Radom in Polen lebte eine Frau mit zwei Söhnen.            Ihr Mann ging 1939 nach Palästina, um die Einwanderung der Familie vorzubereiten. Der Krieg riß die      Familie auseinander. Der Mann wurde palästinensischer Staatsbürger und versuchte, seine Familie durch Austausch gegen deutsche Siedler in Palästina zu retten.

Im Oktober 1942, als die Frau schon genau wußte, was ihr und den Kindern bevorstand, rief ein Gestapomann sie zum Amt und sagte, sie würde ausgetauscht werden. In einer Stunde müsse sie mit ihren zwei Söhnen bei ihm erscheinen. Ja – sagte die Frau -, aber mein älterer Sohn arbeitet außerhalb des Gettos. Sie fragte, wie sie ihn rufen könne. Das interessiere ihn nicht, sagte der Gestapomann. In einer Stunde solle sie dasein. Und wenn nicht? Die Frau war verzweifelt. Sollten sie und ihr kleineres Kind das Schicksal ihres anderen Sohnes teilen? Oder sollte sie sich und den Kleinen retten? Da kam ihre Nachbarin und sagte: Schau, du kannst deinen Sohn nicht retten. Nimm meinen – gleichaltrigen – Sohn statt deines. Weinend, geschockt stellte sich die Frau mit    den zwei Kindern den Deutschen. Am 11. November 1942 war sie in Haifa. Die beiden Buben wurden zu prominenten israelischen Bürgern, mit Kindern und Enkeln.

Die Frau sprach nachher wenig. Sie war eine stolze Frau, die nicht von der Gnade anderer leben wollte.               Bis zu ihrem Lebensende hatte sie einen kleinen Straßenladen gegenüber der großen Synagoge in der Allenbystraße in Tel Aviv. Man sagt, sie habe den Holocaust überlebt. Hat sie ihn wirklich überlebt?                 Ich bin mir dessen nicht sicher.

Der Holocaust – aber auch alles andere Schreckliche, das die Nationalsozialisten verbrochen haben –              zeigt nicht nur das Böse, dessen der Mensch fähig ist, sondern – ganz am Rande sozusagen – auch das Gegenteil: das Gute. Oskar Schindler ist durch den bekannten Film eine umstrittene Figur geworden. Aber sehen Sie:  Wenn man den Mythos wegnimmt, bleibt etwas. Schindler war nicht nur ein Parteimitglied, sondern auch ein Spion, ein Schürzenjäger, ein Alkoholiker, ein rücksichtsloser Ausnützer, ein Lügner. Sie würden kaum einen Menschen finden, dem Sie niedrigere Charakteristiken anhängen könnten. Und dann rettete er über eintausend Menschenleben, und zwar unter Gefährdung seiner Person. Er schleppte persönlich schwerkranke und
sterbende jüdische Arbeitssklaven aus einem kalten Zug, um zu versuchen, ihr Leben zu retten. Er mußte es nicht tun; aber er tat es. Er fuhr nach Budapest, um die Juden dort vor dem Holocaust zu warnen. Er mußte            es nicht; aber er tat es. Warum? Weil er ein Mensch war; und so schlimm er war, so gut war er.

Seine Geschichte zeigt, daß man als Deutscher, sogar als Parteimitglied, anders handeln konnte. Schindler              und ähnliche Menschen – wie Otto Busse in Bialystok, der den jüdischen Widerständlern Waffen gab – zeigen, daß man hätte retten können. Die Taten dieser Menschen weisen einerseits auf die Schuld der anderen hin, zeigen andererseits aber auch, daß die Hoffnung nicht verloren ist.

Sehen Sie, da gibt es die Geschichte des Maczek. Eigentlich heißt er Mordechai. Sein Name ist das einzige,        was er über sich weiß. Vor dem Krieg wurde er als Dreijähriger von seiner Mutter in ein jüdisches Waisenheim in Lodz eingeliefert – so hat man ihm nachher erzählt. Dann kam der Krieg, und er wurde in Krakau von einer polnischen Frau, Anna Pawlowa, erzogen. Natürlich dachte er, sie sei seine Mutter.

Als Sechsjähriger spielte er auf der Straße, und ein Auto mit deutschen Soldaten rammte ihn versehentlich.      Die Soldaten wollten das Kind in ein Krankenhaus bringen, aber Anna wehrte sich dagegen mit allen Kräften. Sie wußte, daß, wenn man herausfände, daß das Kind beschnitten ist, es sofort ermordet werden würde.

Dann war der Krieg zu Ende, und eine Frau kam zu Anna. Anna sagte zu Maczek, daß diese Frau seine Mutter sei. Die beiden Frauen brachten den Jungen in ein Waisenheim in Lodz. Die Mutter verschwand und kam nie wieder. Maczek wurde nach Israel gebracht. Anna, die ihn gerettet hatte, starb kurz danach. Maczek weiß bis heute nicht, wer er ist. Er weiß nur, daß eine Polin sein Leben gerettet hat – weil sie ihn, ein jüdisches Waisenkind, geliebt hat.

Es gab die Annas und die Schindlers – nur waren sie zu wenige, viel zu wenige. Die meisten waren wie in der Geschichte – ob sie wahr ist oder nicht, weiß ich nicht; aber so wird erzählt -: Einer Jüdin sagte ein SS-Mann, daß sie am Leben bleiben könne, wenn sie errate, welches seiner Augen aus Glas und welches sein natürliches Auge sei. Ohne zu zögern zeigte sie auf eines der Augen und sagte: Das ist das Glasauge.                             Stimmt, sagte der SS-Mann. Woher weißt du das? Die Frau sagte: Weil es menschlicher ist als das andere.

So komme ich zurück zu der Frage, ob wir etwas gelernt haben. Ziemlich wenig, so scheint es. Aber die Hoffnung ist doch da – auch in dem traumatisierten Volk, zu dem ich gehöre.
Sie, meine Damen und Herren, wie auch Mitglieder anderer demokratischer Parlamente, haben eine besondere Verantwortung – besonders als Europäer, besonders als Deutsche.

Ich brauche es Ihnen gar nicht zu sagen: Das, was in Ruanda oder Bosnien passiert ist, ist nebenan passiert.        Sich da des Holocaust zu erinnern ist nur ein erster Schritt. Ihn und alles, was im Zweiten Weltkrieg an Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhaß geschah, zu lernen und zu lehren ist der nächste
verantwortungsvolle Schritt. Bei diesem Schritt sind wir, Deutsche und Juden, voneinander abhängig.               Ihr könnt die Erinnerungsarbeit nicht ohne uns bewältigen, und wir müssen sicher sein, daß hier, woher           der Holocaust kam, eine alt-neue, humane, bessere Zivilisation auf den Trümmern der Vergangenheit
entstanden ist. Wir zusammen haben eine ganz besondere Verantwortung gegenüber der gesamten Menschheit.

Es gibt vielleicht noch einen weiteren Schritt. In dem Buch, von dem ich schon sprach, stehen die Zehn Gebote. Vielleicht sollten wir drei weitere Gebote hinzufügen. Du, deine Kinder und Kindeskinder sollen niemals Täter
werden. Du, deine Kinder und Kindeskinder dürfen niemals Opfer sein. Du, deine Kinder und Kindeskinder sollen niemals, aber auch niemals passive Zuschauer sein bei Massenmord, bei Völkermord und – wir hoffen, daß es sich nicht wiederholt – bei Holocaust-ähnlichen Tragödien.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Ansprache von Elie Wiesel anlässlich des 27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Datum:

  1. Februar 2000

Bundespräsident Rau, Herr Präsident des Deutschen Bundestages, Herr Präsident des Bundesrates,              Lieber Bundeskanzler Schröder, Mitglieder des Kabinetts, Meine Damen und Herren Abgeordneten, Exzellenzen, Freunde,

lassen Sie mich mit einer Geschichte beginnen, doch zuvor hoffe ich auf Ihr Verständnis, dass ich als Zeuge zu Ihnen spreche. Und ein Zeuge muss beschwören, dass er die Wahrheit spricht. Der Jude, der ich bin, glaubt dazu ein Gebet sprechen zu sollen. Vor 55 Jahren kamen die Russen für mich und die mir nahe Stehenden ein bisschen zu spät. Darum sehen Sie in mir nicht den Mann, der ich heute bin, sondern versuchen Sie bitte, in mir die Person zu sehen, die ich vor 55 Jahren war. Heute bin ich mit meiner Frau Marion und zwei sehr nahen Freundinnen, Inga und Ira, hier. Ich will ein Gebet sprechen. Es stammt aus dem Buch Baruch und heißt: Gepriesen sei der Herr, dass er mich heute hier sein lässt.

Und nun zu der Geschichte. Es war einmal ein gütiger König, der in einem fernen Lande lebte. Eines Tages sagten ihm seine Sterndeuter, die nächste Ernte werde verflucht sein und wer von ihr esse, verfalle dem Wahnsinn. Also ließ er einen riesigen Kornspeicher bauen und lagerte dort alles ein, was von der letztjährigen Ernte übrig geblieben war. Sodann vertraute er den Schlüssel zum Kornspeicher seinem engsten Freund an und sagte zu ihm: Wenn meine Untertanen und ich, ihr König, vom Wahnsinn befallen sein werden, sollst du ganz allein das Recht haben, den Kornspeicher zu betreten und unverseuchte Nahrung zu essen. Auf diese Weise entgehst du dem Fluch. Dafür aber fällt dir eine lebenswichtige und unmögliche Aufgabe zu. Du musst kreuz und quer durch die Welt wandern von einem Land zum anderen, von Stadt zu Stadt, von Marktflecken zu Marktflecken, von Person zu Person, und du wirst aus Leibeskräften rufen: Gute Leute, vergesst nicht, dass ihr wahnsinnig seid! Frauen und Männer, vergesst nicht, vergesst doch bitte nicht, dass ihr wahnsinnig seid!

Diese Erzählung des großen Rabbi Nahman von Bratzlav, eines Vorläufers von Franz Kafka, gilt gewiss für das Jahrhundert, das eben zu Ende ging, ein Jahrhundert, in dem in der Geschichte der Wahnsinn ausbrach und sie oft zum Alptraum werden ließ. Darum gehen wir Zeugen durch die Welt, um zu verkünden: Vergesst nicht,    dass ihr wahnsinnig wart, vergesst nicht, dass die Geschichte den Wahnsinn beherbergte.

Der Mann, den Sie liebenswürdigerweise zur Teilnahme an dieser bewegenden Feierstunde in Erinnerung an die Opfer dessen einluden, was wir so unzureichend mit Shoah oder Holocaust bezeichnen und wofür es keine Worte gibt, ist der Sohn eines alten Volkes, dessen Auftrag über die Jahrhunderte darin bestand, den einzigen Gott und die Heiligkeit des menschlichen Lebens zu verkünden.

Vor 60 Jahren wurden er und seine Gemeinschaft in dieser Metropole und Weltstadt der Isolation, dem Elend, der Verzweiflung und dem Tod überantwortet. Dennoch spricht er heute zu Ihnen als Zeuge und ich hoffe, Sie glauben mir, dass ich zu Ihnen ohne Hass und Bitterkeit spreche. Mein ganzes Erwachsenenleben lang habe ich versucht, Worte zu finden, die den Hass bekämpfen, aufspüren, entwaffnen, nicht ihn verbreiten.

Werden meine Worte Sie verletzen? Das ist nicht meine Absicht. Doch bitte ich Sie zu verstehen, dass ich,       als ich dieses Hohe Haus betrat, meine Erinnerungen nicht hinter mir ließ. Ihretwegen sind sie sogar lebhafter denn je. In diesem kurzen Augenblick will ich nichts anderes tun, als mit wenigen Worten an ein beispielloses Geschehen erinnern, das auf Generationen hin auf dem Schicksal Ihres und meines Volkes lasten wird.

Ich kann dieses Geschehen nicht fassen. Ich versuche es immer noch. Seit meiner Befreiung am 11. April 1945 habe ich alles gelesen, was ich dazu in die Hand bekommen konnte: historische Abhandlungen, psycho-logische Analysen, Zeugenaussagen und Vermächtnisse, Gedichte und Gebete, Tagebücher von Mördern und Betrachtungen von Opfern, sogar an Gott adressierte Kinderbriefe.

Zwar bringe ich es fertig, mir die Fakten, Zahlen und technischen Aspekte der „Aktionen“ anzueignen, aber mir entzieht sich noch immer die unerbittliche Bedeutung, die allem innewohnt und es übersteigt: die Nürnberger Gesetze, die judenfeindlichen Verordnungen, die Kristallnacht, die öffentliche Demütigung stolzer jüdischer Bürger, darunter auch tapferer Frontkämpfer des Ersten Weltkrieges, die ersten Konzentrationslager, die Euthanasie deutscher Bürger, die Wannsee-Konferenz, auf der die höchsten Beamten des Landes einfach den Wahnsinn hatten, die Gültigkeit, Legalität und Methoden der Vernichtung eines ganzen Volkes zu diskutieren.

Und dann natürlich Dachau, Auschwitz, Majdanek, Sobibor, diese Hauptstädte dieses Jahrhunderts. Oh diese Namen – Wahrzeichen, Flaggen, schwarze Flaggen, der Welt zur Erinnerung an eine Welt, die damals war.   Was hat sie ermöglicht? Wie soll man den Kult von Hass und Tod begreifen, der in Ihrem Lande herrschte?   Wie konnten intelligente, oft hervorragend gebildete junge Männer aus gutem Hause und mit Diplomen der namhaftesten deutschen Universitäten in der Tasche, die damals zu den angesehensten der Welt zählten, sich    so sehr vom Bösen verführen lassen, dass sie ihren Genius, diesen Genius des Bösen, dafür einsetzten, jüdische Männer, Frauen und Kinder zu quälen und zu töten, die sie noch nie gesehen hatten? Sie taten es ja nicht etwa, weil diese Juden reich oder arm, gläubig oder ungläubig, politische Gegner, Patrioten oder Kosmopoliten waren, sondern einzig darum, weil sie als Juden geboren waren. Ihre Geburtsurkunde war de facto ihr Todesurteil. Haben sich ihre Henker wirklich stark und heldenhaft gefühlt, indem sie wehrlose Kinder mordeten? Konnten sie denn wirklich Angst haben vor alten und kranken Personen und kleinen Kindern, sodass sie diese zur erwählten Zielscheibe stempeln mussten? Was hatten sie denn an sich, das ihnen solche Angst einjagte? Ihre Schwäche, ihre Unschuld vielleicht? Waren die Mörder überhaupt noch Menschen?            Diese Frage ist meine Zwangsvorstellung. Wo endet Menschlichkeit? Gibt es eine Grenze, jenseits derer Menschlichkeit ihren Namen nicht mehr verdient?

Während meiner Vorbereitung auf meine heutige Begegnung mit Ihnen, die ich, Sie, Herr Bundestagspräsident, haben es gesagt, auf mehr als nur einer Ebene als symbolisch empfinde, habe ich gewisse Berichte von Überlebenden und Zeugen wieder gelesen, die zum Teil noch leben, zum Teil schon tot sind. Und wieder traf mich mit voller Wucht die ewige Gleichartigkeit der grausamen Szenen. Es ist, als habe ein einziger Deutscher, immer derselbe, je und je immer nur ein und denselben Juden gequält und getötet, sechs Millionen Mal. Und doch ist jede Episode so unverwechselbar einmalig, wie jeder nach Gottes Bildnis geschaffene Mensch einmalig ist.

Das ist der Grund, warum ich, ich bin kein Historiker, nicht von d e r Geschichte spreche, sondern einfach Geschichten erzähle. Hier ist eine von ihnen: Sie geschieht im September 1941 in BabiYar, in Kiew,           und wird von einem Augenzeugen, einem gewissen B. A. Liebman, berichtet.

Eine jüdische Familie hält sich seit Tagen in einer Höhle versteckt. Die Mutter beschließt, mit ihren beiden Kindern im nahen Dorf Hilfe zu suchen. Sie fallen einer Gruppe betrunkener Deutscher in die Hände,       die nun vor den Augen der Mutter erst das eine Kind köpfen, dann das andere. Während die fassungslose Mutter die Körper ihrer beiden toten Kinder umklammert, bringen die Deutschen, denen das Schauspiel offenkundig Vergnügen bereitet, auch die Mutter um. Als der Vater auf der Bildfläche erscheint,          wird er ebenfalls ermordet. Ich fasse das nicht.

Man könnte mehr solcher Geschichten erzählen, sechs Millionen mehr. Von allen Verbrechen gegen das jüdische Volk, das meinige, ist das Schlimmste der Mord an seinen Kindern. Immer waren sie die Ersten, die ergriffen und in den Tod geschickt wurden. Eineinhalb Millionen jüdischer Kinder sind umgekommen. Wollte ich heute allein ihre Namen aufsagen – Moishele, Jankele, Sodele –, wollte ich allein ihre Namen rezitieren, ich stünde Monate und Jahre hier.

Aber haben denn nicht auch die anderen Völker in dieser Welt mit ihnen so unendlich viel verloren, nicht nur mein eigenes? Wie viele Wohltäter der Menschheit kamen da um, als sie gerade einen Monat, ein Jahr alt waren? Wissenschaftler hätten unter ihnen sein können, Forscher, die ein Heilmittel für Aids oder eine Heilung von Krebs erfunden hätten. Große Gedichte hätten sie schreiben können, die jedem Inspiration geboten, ihn zum Verzicht auf Gewalt und Krieg bewegt hätten, oder auch nur ein paar Worte oder ein Lied, in denen Menschen endlich zusammengefunden hätten.

Es gibt ein Bild, wie lachende Soldaten einen jüdischen Jungen in einem Getto umringen, wahrscheinlich in Warschau. Ich sehe es mir oft an. Was an dem traurigen und verängstigten jüdischen Kind mit den hoch erhobenen Armen amüsierte die deutschen Soldaten denn so? Was war denn so komisch daran, ihn zu foltern? War diesen Soldaten, vermutlich guten Ehemännern und Vätern, denn nicht bewusst, was sie ihm antaten? Dachten sie nicht an ihre eigenen Kinder und Enkel, die später die Bürde ihrer Verbrechen zu tragen hatten und die doch, wie ich noch sagen werde, unschuldig sind? Iwan Karamasow war der Meinung, „grausame Menschen sind manchmal sehr kinderlieb“. Mag sein, aber für jüdische Kinder gilt das nicht.

Natürlich wurde uns Juden im besetzten Europa bald klar, dass die freie Welt wusste, was mit uns geschah, und sie deshalb, wenngleich in ganz anderem Maße, mitverantwortlich war. Die Alliierten schien es nicht besonders zu kümmern; sie machten ihre Grenzen für uns nicht auf, als noch Zeit war. Und so gelangte Berlin zu der Überzeugung, unser Schicksal berühre niemanden wirklich. Nicht einmal Gott, den Gott Israels, schien es zu rühren. Mehr noch als das Schweigen der anderen war sein Schweigen ein Geheimnis, das vielen von uns rätselhaft bleibt und uns bedrückt bis auf den heutigen Tag. Doch dies ist ein anderes Thema, das wir am heftigsten diskutieren, wenn wir unter uns sind.

Wovon wir heute reden sollen, das sind nur die Juden und die Deutschen, damals und jetzt. Mein Volk hatte zahllose Feinde, seitdem es auf der Weltbühne auftrat. Wir erinnern uns ihrer aller. Aber keiner hat uns so tief verwundet wie Hitlerdeutschland. Im Verlauf der Jahrtausende haben wir Diskriminierung, Verfolgung, vielfältige Isolierung erlitten, die Kreuzzüge, die Inquisition, die Pogrome, die verschiedenen Folgen eingefleischten Judenhasses überlebt. Aber der Holocaust ging viel weiter. Ich sage es unter Schmerzen:        Kein Volk, keine Ideologie, kein System hat je in so kurzer Zeit ein solches Ausmaß an Brutalität,           Leid und Demütigung über ein Volk gebracht wie das Ihrige über das meine.

Das Urteil, welches das Dritte Reich über uns sprach, war tödlich und unwiderruflich. Die bis ins Kleinste geplante „Endlösung“ war geradezu eschatologisch; ihr Ziel war die Vertilgung auch noch des allerletzten Juden vom Antlitz der Erde. Dieses Ziel stand über allen anderen; so genoss beispielsweise die Deportierung der ungarischen Juden, zu denen ich gehöre, Vorrang vor dem Transport der dringend benötigten Soldaten zur Front.

Ich weiß, dass nicht alle Deutschen mitmachten, und auch an sie müssen wir denken. An jene, die den Mut hatten, sich gegen die amtliche Rassenideologie zu stellen. An jene, die dem totalitären Nazi-Regime widerstanden. An jene, die es zu stürzen versuchten und mit ihrem Leben dafür bezahlten. Zu Recht ehren Sie ihre Tapferkeit. Nur, leider, waren es wenige. Und die jüdischen Freunden und Nachbarn beistanden, waren noch weniger.

Viele in Deutschland und anderswo lasten heute alle Schuld den Nazis auf. „Die Nazis haben dies oder jenes getan“, heißt die akzeptierte Formel. Die Nazis, nicht die Deutschen. Soll das heißen, dass es zwei parallele Geschichten Deutschlands gibt, eine Nazi-Geschichte und die deutsche Geschichte? Natürlich waren nicht alle Deutschen Nazis. Aber wiederum kann ich Ihnen als Zeuge sagen, dass damals das Wort „deutsch“ Ängste einjagte, dass wir uns fürchteten, wenn wir hörten, die Deutschen kämen.

An diesem Ort versuchen die neuen Führer des deutschen Volkes tapfer und ehrenvoll, ein neues Schicksal aufzubauen, eine menschlichere Philosophie für die Lebenden, und wir sind gekommen zu sagen, wie sehr wir dies begrüßen. In jener Zeit kam der Beschluss, uns aus der Geschichte zu beseitigen, zwar von höchster Stelle, aber ausgeführt wurde er unten. Und wenn man die Opfer fragt, war alles deutsch, das Zyklongas war deutsch, diejenigen, die die Krematorien bauten, waren deutsch, die die Gaskammern bauten, waren deutsch. Die Befehle wurden auf Deutsch gegeben. Paul Celan sagte: „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Celan hat Selbstmord verübt, weil er gespürt haben dürfte, dass sein Ausspruch diese wesentliche Wahrheit seiner oder unserer Erfahrung immer noch nicht mitzuteilen vermochte. Bis zum Ende der Zeiten wird Auschwitz Teil Ihrer Geschichte sein, so wie es Teil der meinigen sein wird.

Ich weiß, es fällt Ihnen schwer und schmerzt Sie, in solchen Kategorien zu denken. Sie sind eine neue Generation, keiner von Ihnen musste einen Eid auf Hitler leisten. Natürlich hat keiner von Ihnen ein Verbrechen oder eine Sünde begangen. Aber ich bin sicher, dass Sie sich in bangen Momenten fragen: Wo waren damals unsere Eltern, wo standen sie?

Ich sehe mich veranlasst, hier zu wiederholen, was ich überall sage: Ich glaube nicht an Kollektivschuld; nur die Schuldigen sind schuldig, nur sie und ihre Komplizen. Nicht jene, die damals noch nicht waren, und schon gar nicht die Kinder. Die Kinder von Mördern sind nicht Mörder, sondern Kinder. Und Ihre Kinder, von denen viele so gut sind, ich kenne sie doch. Ein paar waren meine Schüler. Sie sind wunderbar, hoch motiviert und zugleich sich quälend, verständlicherweise. Irgendwie fühlen sie sich schuldig, obwohl sie keinen Anlass dazu haben. Und was sie tun, um Ihr Land und Volk zu erlösen, ist gewaltig. Alles Geistige berührt sie. Sie gehen nach Israel und helfen beim Aufbau mit, verhelfen den Menschenrechten zum Durchbruch, weil sie, Ihre Kinder, spüren, dass diese dunkle Zeit nicht in Vergessenheit geraten darf.

Was also ist es, was wir den Holocaust nennen? War er eine Konsequenz der Geschichte, eine Verirrung der Geschichte? Dies ist nicht die Zeit und der Ort, darüber zu sprechen. Dafür gibt es andere Zeiten, in der Schule zum Beispiel, denn Erziehung ist wichtig. Gestern nahmen der Bundeskanzler und ich an einer Sitzung in Stockholm über die Holocaust-Erziehung teil. Und Ihre Worte sind dort auf großes Echo gestoßen. Ich weiß nicht, ob ich die Antwort parat habe, aber die Erziehung in Bezug auf den Holocaust ist bestimmt ein wichtiger Teil der Antwort. Also tut es, nehmt euch die Zeit, bewilligt die Gelder, tut, was immer ihr könnt, damit die Kinder, Ihre Kinder, die wissen wollen, auch wissen können.

Hier stehe ich und erinnere mich an die Zeit vor 55 Jahren. Ich erinnere mich, und wenn ich sagen soll, woran ich mich erinnere, dann zittere ich. Reden wir also lieber von dem, was zu tun ist. Ich als Jude spreche natürlich von den jüdischen Opfern, von meinem Volk. Ihre Tragödie war einmalig, aber ich vergesse darüber die anderen Opfer nicht. Wenn ich als Jude von jüdischen Opfern spreche, dann ehre ich auch alle anderen. Ich pflege zu sagen: Waren auch nicht alle Opfer Juden, so waren doch alle Juden Opfer.

Ihrer zu gedenken, Herr Präsident, Herr Bundeskanzler, Herr Bundestagspräsident, hat dieses Parlament beschlossen, den 27. Januar zum nationalen Holocaust-Gedenktag zu erheben, und diese Entscheidung macht Ihnen Ehre. Meine Anwesenheit heute soll Ihren Willen bezeugen, die Pforten der Erinnerung zu öffnen und gemeinsam unsere Überzeugung und Entschlossenheit zu bekunden, dass es höchste Zeit ist, dass Kain aufhört, seinen Bruder Abel zu ermorden.

Gewiss wird es Stimmen geben, die sagen, man mache es sich zu leicht, wenn man einen Tag im Jahr dazu ausersehe, einen Gedenkspruch zu sagen und sich dann wieder dem Alltag zuzuwenden; das sei doch bloßer Schein. Doch ich bin nicht dieser Meinung. Ich nehme Ihren Schritt ernst. Ich glaube nicht, dass Sie sich der Befreiung von Auschwitz erinnern wollen, um Auschwitz zu vergessen. Im Gegenteil, Sie wollen diese Befreiung ins Gedächtnis rufen, um alles davor zu verurteilen und mehr darüber zu erfahren.

Ebenso wenig glaube ich, dass Sie den unanständigen Stimmen in diesem Land Gehör schenken wollen, die Ihnen einflüstern, doch endlich „das Blatt zu wenden“, weil Sie angeblich „diese Geschichten satt haben“. Wer einen Schlussstrich ziehen will, hat es schon längst getan. Er hat nicht nur das Blatt gewendet, sondern es aus seinem Bewusstsein gerissen. Wer sich dazu herbeilässt, die Erinnerung an die Opfer zu verdunkeln, der tötet sie ein zweites Mal. Das aber ist dann seine Last.

Nach dem Krieg erwarteten einige von uns von einem besiegten und gedemütigten Deutschland eine kraftvollere Botschaft der Reue und Zerknirschung, die dem moralischen Anspruch gemäß wäre; es war aber eher nur eine politische. Doch dann, seit Konrad Adenauers Zeiten, sind Sie eine Demokratie geworden, die würdig war, ihren Platz in der Völkerfamilie einzunehmen. Sie haben Israel politisch, wirtschaftlich und strategisch konsequent unterstützt. Ihre finanziellen Wiedergutmachungsleistungen an die Opfer, vor allem die jüdischen, und das, was Sie für die Zwangsarbeiter nun als Gesetzentwurf vorsehen, sind positiv. Aber vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen für eine Geste, die weltweites Echo fände.

Bundespräsident Rau, vor ein paar Wochen haben Sie sich mit einer Gruppe von Auschwitz-Überlebenden getroffen. Einer davon erzählte mir, Sie hätten etwas sehr Bewegendes gesagt. Sie baten um Verzeihung für das, was das deutsche Volk ihnen angetan hat. Warum dies nicht auch hier tun, im Geiste dieses feierlichen Tages? Warum soll nicht der Bundestag dies Deutschland und seinen Verbündeten und Freunden und insbesondere den jungen Menschen sagen? Haben Sie das jüdische Volk gebeten, Deutschland zu verzeihen, was das Dritte Reich in Deutschlands Namen so Vielen von uns angetan hat? Tun Sie es und es wird in der Welt widerhallen. Tun Sie es und dieser Gedenktag erhält eine noch größere Dimension. Tun Sie es und die Welt wird wissen, dass ihr Vertrauen auf Deutschland nun wahrhaft gerechtfertigt ist. Denn jenseits aller nationalen, ethnischen oder religiösen Erwägungen war in jenen dunklen Tagen die Menschheit als solche gefährdet. Sie ist es in gewisser Weise immer noch. Was immer das neue Jahrhundert bringen mag – wir brauchen verzweifelt Hoffnung für das neue Jahrhundert und seine neue Generation –, Auschwitz wird den Menschen weiterhin zwingen, die dunkelsten Abgründe seines Seins zu durchforschen und sich der schwankenden Wahrheit zu stellen.

Eingangs sagte ich, dass ich Geschichten bevorzuge. Lassen Sie mich schließen mit der Geschichte eines kleinen Judenmädchens, das gemeinsam mit seiner Mutter in der Nacht ihrer Ankunft im Mai 1944 in Birkenau starb. Acht Jahre war sie alt und hatte nichts getan, was Ihrem Volk hätte schaden können – warum musste sie diesen grässlichen Tod erleiden? Und würde ihr Bruder so alt wie die Welt, er würde es niemals begreifen. Darum zitiert er einfach einen anderen großen chassidischen Meister, Asasow von Galizien. Er war für sein Mitgefühl bekannt und sagte: „Meine Freunde, wollt ihr den Funken finden? Sucht ihn in der Asche.“

  1. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – Veranstaltung im Deutschen Bundestag am 19. Januar 1996 – Rede des Bundespräsidenten

Frau Präsidentin,
Hohes Haus,
meine Damen und Herren,

am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch russische Soldaten befreit. Auschwitz steht symbolhaft für millionenfachen Mord – vor allem an Juden, aber auch an anderen Volksgruppen. Es steht für Brutalität und Unmenschlichkeit, für Verfolgung und Unterdrückung, für die in perverser Perfektion organisierte “Vernichtung” von Menschen. Die Bilder von Leichenbergen, von ermordeten Kindern, Frauen und Männern, von ausgemergelten Körpern sind so eindringlich, daß sie sich nicht nur den Überlebenden und den Befreiern unauslöschlich eingemeißelt haben, sondern auch denjenigen, die heute deren Schilderungen nachlesen oder Bilddokumente betrachten.

Warum diese Rückschau, heute, nach über fünfzig Jahren? Warum vor allem unser Wille, die Erinnerung lebendig zu halten? Wäre nicht auch der Wunsch verständlich, Gewesenes zu vergessen, die Wunden vernarben und die Toten ruhen zu lassen? Tatsächlich könnte heute das Vergessen eintreten; denn Zeitzeugen sterben, und immer weniger Opfer können das Grauen des Erlittenen persönlich weitertragen. Geschichte verblaßt schnell, wenn sie nicht Teil des eigenen Erlebens war. Deshalb geht es darum, aus der Erinnerung immer wieder
lebendige Zukunft werden zu lassen. Wir wollen nicht unser Entsetzen konservieren. Wir wollen Lehren ziehen, die auch die künftigen Generationen als Orientierung verstehen.

Dieses Gedenken ist nicht als ein in die Zukunft wirkendes Schuldbekenntnis gemeint. Schuld ist immer höchst persönlich, ebenso wie Vergebung. Sie vererbt sich nicht. Aber die künftige Verantwortung der Deutschen
für das “Nie wieder!” ist besonders groß, weil sich früher viele Deutsche schuldig gemacht haben. Es ist wahr, daß sich Geschichte nicht wiederholt. Aber ebenso wahr ist, daß Geschichte die Voraussetzung der Gegenwart ist und daß der Umgang mit der Geschichte damit auch zum Fundament der Zukunft wird. An der Schwelle zum nächsten Jahrtausend ist schon das von meiner Generation Erlebte – erst recht das von den Vorfahren Erlebte –   in Gefahr, in einer distanzierten Retrospektive zu verschwimmen, und die historischen Fakten drohen sich auf Jahreszahlen und Schlagworte zu reduzieren. Auch die größte Barbarei schrumpft dann zu einem anonymen Ereignis, das allmählich in ein mildes Licht nüchterner Beschreibung getaucht wird. Würden wir uns ein
Auslöschen dieser Erinnerung wünschen, dann wären wir selbst die ersten Opfer einer Selbsttäuschung.                Denn es ist vor allem unser Interesse, aus der Erinnerung zu lernen. Die Erinnerung gibt uns Kraft, weil sie Irrwege vermeiden hilft.

Es gab und gibt viele totalitäre Bewegungen in der Welt. Intoleranz, Totalitarismus, Folter und Mord waren nicht auf den Nationalsozialismus beschränkt. Aber ohne wirkliches Beispiel war der in kalte Berechnung umgesetzte Wahn, der ganze Volksgruppen zuerst zu “Untermenschen” erklärte, dann entrechtete und schließlich ihre systematische physische “Vernichtung” organisierte. Die Nazis hatten die Definitionsmacht zu bestimmen,      wer sein Leben verwirkt hatte, und sie exekutierten ihre völlig irrationalen Festlegungen mit brutaler onsequenz. Nicht einmal Gefährlichkeit für das System oder Gegnerschaft zum System waren die Selektionskriterien, sondern abstruse Kategorien, denen die Betroffenen hilflos und unentrinnbar ausgeliefert waren, denen
sie auch durch unauffälligstes Verhalten nicht ausweichen konnten. Weil sie einer willkürlich definierten Rasse angehörten oder sonstwie vom willkürlich festgelegten Menschenbild abwichen, bezeichnete man sie als “Untermenschen”, als “Schädlinge” oder als “lebensunwertes Leben” – Juden, Sinti und Roma, Schwerst-behinderte, Homosexuelle, um nur die wichtigsten Gruppen zu nennen. Und wer erst einmal so eingestuft war, der mußte – so wollte es die Ideologie – “vernichtet”, ja er mußte “ausgerottet” werden.

Die Wirkungen dieser Politik waren vor allem deshalb so furchtbar, weil sie sich wohldosiert in das öffentliche Bewußtsein einschlichen, ja weil sie wohldosiert den Gehirnen infiltriert wurden. Es gab keinen point of no return, an dem der Sprung von der Diskriminierung und Demütigung zur “Vernichtung” für jeden erkennbar geworden wäre. Die Gewöhnung an die “kleinen Schritte” half beim Wegschauen, und das Wegschauen half, Geschehendes zu übersehen oder gar nicht wissen zu wollen. Deshalb fielen auch die Hellsichtigen und Tapferen dem staatlichen Terror nicht in die Arme, solange das Schlimmste noch zu verhindern gewesen wäre. Selbst
viele von den späteren Opfern verfielen zeitweise der Versuchung, die Entwicklung harmloser zu sehen, als sie wirklich war.

Dabei war es im Rundfunk zu hören und in den Zeitungen zu lesen, wie die Juden und ihre Leidensgenossen Schritt für Schritt gedemütigt, ausgegrenzt und für rechtlos erklärt wurden, und das konnte jedermann wissen, der Augen zum Sehen und Ohren zum Hören hatte. Der rassistische Terror beschränkte sich ja nicht auf die
ersten Monate, wo manche noch zu der Ausrede greifen mochten, daß Revolutionen eben nicht – wie man sagte – “auf dem Sofa” stattfänden, und er manifestierte sich auch nicht nur in den Konzentrations- und Vernichtungs-lagern, von denen sicher viele nicht gewußt haben, was dort vorging. Die allmähliche Eskalation der Gemein-heit fand aber öffentlich statt und konnte in den Gesetzesblättern nachgelesen werden.

Ich spreche von der Entfernung jüdischer Beamter und Richter aus dem Staatsdienst, vom Boykott jüdischer Kanzleien, Praxen und Geschäfte. Ich erinnere an die Nürnberger Gesetze, die – von allem anderen abgesehen –
Kategorien der Viehzucht auf Menschen übertrugen. Ich erinnere daran, daß Staatsangehörigkeit und Reichs-bürgerschaft voneinander getrennt wurden; die Staatsangehörigkeit wurde den Juden zunächst scheinbar großzügig belassen, aber sie bestand von da an nur noch in Pflichten, und die Rechte wurden in einer Reichsbürgerschaft zusammengefaßt, die den Juden selbstverständlich vorenthalten wurde. Ich erinnere an die Kontribution von 1 Milliarde Reichsmark, die den Juden – also den Opfern! – nach der sogenannten
Reichskristallnacht kollektiv auferlegt wurde. Und ich spreche nicht zuletzt vom Judenstern, der sie nicht nur als “Untermenschen” qualifizierte, sondern sie im Alltag auch jeder Gemeinheit und jedem Übergriff des Pöbels preisgab.

In dieser Aufzählung sind die scheinbar kleinen Beschränkungen noch gar nicht erwähnt, die Nadelstiche und Demütigungen, die in ihrer Massierung zu einem Parialeben führten und die vor allem deshalb so gemein waren, weil sie wiederum an absolut willkürlich gewählte, sogenannte rassische Tatbestandselemente anknüpften: die fortschreitende Einengung des Wohnraums und der Bewegungsmöglichkeiten, der Ausschluß der Kinder aus den Schulen, das Verbot des Theater- und Kinobesuchs, das Verbot, öffentliche Verkehrs- und Informationsmittel, ja sogar Parkbänke zu benutzen, die Wegnahme von Schreibmaschinen, Radios, Schmuck, Pelzen, ja selbst von Haustieren. Der Wissenschaftler Victor Klemperer, der über die gesamte Zeit des nationalsozialistischen Regimes Tagebuch geführt hat, hat alle diese Dinge exakt festgehalten; ich empfehle die Lektüre seiner beiden
Bände jedem, der sich nicht nur darüber informieren will, wie Totalitarismus endet, sondern der auch wissen will, wie er beginnt und wie er sich Stück für Stück entfaltet. Einfacher und kürzer zu lesen ist Ingeborg Hechts “Als unsichtbare Mauern wuchsen” – auch dies ein hochdramatisches Buch. Mir ist das deshalb so wichtig, weil
ich nicht glaube, daß bei der Aufarbeitung dieses Teils unserer Geschichte heute noch Schuldfragen im Vorder-grund stehen. Viele haben sich schuldig gemacht, aber die entscheidende Aufgabe ist es heute, eine Wieder-holung zu verhindern – wo und in welcher Form auch immer. Dazu gehört beides: die Kenntnis der Folgen von
Rassismus und Totalitarismus und die Kenntnis der Anfänge, die oft im Kleinen, ja sogar im Banalen liegen können.

Im Großen ist das alles noch verhältnismäßig einfach. Wir Deutschen haben mehr als andere lernen müssen,   daß das absolut Unfaßbare trotz allem geschehen kann. Die Erinnerung hat es uns aber auch erleichtert,
daraus die Lehre zu ziehen, und am klarsten ist diese Lehre in Artikel 1 unseres Grundgesetzes formuliert:    “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Der Satz kennt keine Relativierung. Unter dem Grundgesetz gibt es keine “wertvollen” und “wertlosen” Menschen, keine “Herrenmenschen” und keine “Untermenschen”, keine Volks- und Klassenfeinde, kein “lebensunwertes” Leben. Unsere Verfassung enthält also alle rechtlichen Sicherungen gegen Totalitarismus und Rassismus, mehr als jede andere Verfassung der Welt, und darauf
können wir stolz sein. Aber den einzelnen Menschen kann man gegen diese Dinge nicht nur mit Rechtsnormen immunisieren. Dazu bedarf es zusätzlicher Anstrengungen, gerade bei denen, die das große Verbrechen nicht mehr selbst erlebt haben und denen auch nicht mehr durch Zeitzeugen Erlebtes vermittelt werden kann.

Das war derGrund dafür, daß ich vor zwei Wochen den 27. Januar, den Tag der Befreiung von Auschwitz, mit Zustimmung aller Fraktionen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt habe.
Ich weiß, daß die menschliche Sprache nicht ausreicht, in einer kurzen Formel das zum Ausdruck zu bringen, was damit wirklich gemeint ist. “Opfer des Holocaust” wäre ein zu enger Begriff gewesen, weil die national-sozialistische Rassenpolitik mehr Menschen betroffen hat als die Juden. “Opfer der nationalsozialistischen Rassenpolitik”, “Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns” oder ähnliche Ausdrücke wären andererseits nicht stark genug gewesen, das Entsetzen dieses Teils unserer Geschichte annähernd wiederzugeben. So habe ich es bei der in unseren Sprachgebrauch eingegangenen Formulierung “Opfer des Nationalsozialismus” belassen, wohl wissend, daß manch einer bei weiter Auslegung darunter auch die Opfer des nationalsozialistischen Krieges und der Nachkriegszeit, die Opfer von Flucht, Vertreibung und Verschleppung verstehen wird. Auch diese Opfer werden wir nicht vergessen. Aber ihrer erinnern wir uns seit langen Jahren am Volkstrauertag, und dabei soll es bleiben. Ich würde mir nur wünschen, daß auch dieser Gedenktag sich wieder mehr in unserem Bewußtsein verankern wollte und daß alle, die mir schreiben, ich solle auch für die Opfer von Vertreibung einen
Gedenktag schaffen, zu den Veranstaltungen am Volkstrauertag gehen. Der 27. Januar soll dem Gedenken an die Opfer der Ideologie vom “nordischen Herrenmenschen” und von den “Untermenschen” und ihrem fehlenden Existenzrecht dienen. Die Wahl des Datums zeigt das unmißverständlich.

Ich verbinde damit die Hoffnung, wir möchten gemeinsam Formen des Erinnerns finden, die zuverlässig in
die Zukunft wirken. Mir geht es nicht darum, nur die Verantwortlichen in der Politik anzusprechen. Gedenk-stunden allein nehmen nur allzuleicht den Charakter von Pflichtübungen und Alibiveranstaltungen an, und darum kann es nicht gehen. Die Bürger unseres Landes sollen wenigstens einmal im Jahr selbst über das
Geschehene nachdenken und vor allem über die Folgerungen, die daraus zu ziehen sind. Das wäre mein wichtigster Wunsch. Ganz besonders wichtig aber ist es, unsere jungen Menschen zu erreichen und ihren Blick für – möglicherweise – kommende Gefahren zu schärfen. Ich hoffe hier auf die Hilfe der Medien und vor allem der Lehrer, aber auch aller anderen gesellschaftlichen Kräfte, die dazu beitragen können. Und wiederum sage ich: Das Allerwichtigste ist es, den Jungen den Blick dafür zu schärfen, woran man Rassismus und Totali-tarismus in den Anfängen erkennt. Denn im Kampf gegen diese Grundübel des 20. Jahrhunderts kommt es vor allem anderen auf rechtzeitige Gegenwehr an. Die Erfahrung der NS-Zeit verlangt von uns und allen künftigen Generationen, nicht erst aktiv zu werden, wenn sich die Schlinge schon um den eigenen Hals legt. Nicht
abwarten, ob die Katastrophe vielleicht ausbleibt, sondern verhindern, daß sie überhaupt die Chance bekommt einzutreten.

Ich weiß, daß unsere Schulen in dieser Frage schon Beachtliches geleistet haben und leisten. Aber es lohnt sich, hier noch weiter nachzudenken. Die theoretische Darstellung von Totalitarismus und Rassismus reicht gewiß nicht aus, und wahrscheinlich reicht nicht einmal die Statistik des Grauens aus, das der Nationalsozialismus
hinterlassen hat: denn – seien wir ehrlich – die erfaßt ja schon kaum ein erwachsenes Gehirn. Aber vielleicht verstehen Jugendliche anderes, in seiner Zeichenhaftigkeit ja besser als Erwachsene:

– die Trennung der Kinder von ihren Eltern, das Leben der Kinder in den Lagern, ihre permanente Angst – und ihre Tapferkeit. Und dann vor allem die scheinbaren Kleinigkeiten:

– der Verlust des eigenen Zimmers, schon in der fortschreitenden Einengung des Wohnraums,
– der Verlust der Schul- und Spielkameraden, durch die Ausschulung und durch das zunehmende Gemieden-werden,
– die Wegnahme der Radiogeräte, die jener jungen Generation wahrscheinlich genausoviel bedeuteten wie unseren Kindern Fernsehen und Walkman,
– und schließlich – das ist fast jedem Kind verständlich – die Wegnahme der Haustiere; der kleine Kater der Professorenfamilie Klemperer könnte insoweit fast zum Schlüssel für kindliches Verstehen werden.

Das alles sind Gründe dafür, warum ich meine, daß sich der Appell des neuen Gedenktages vor allem an die Institutionen unseres Landes richtet, die den Schlüssel zu Erziehung und Information besitzen, also an Schulen und Medien. Mit öffentlichen Feierstunden allein ist hier wenig getan, und wenn sie noch so nachdenklich verlaufen. Überhaupt erscheint es mir sinnvoll, den 27. Januar nicht als Feiertag zu begehen, auch nicht im Sinne der Feiertagsgesetze, sondern als wirklichen Tag des Gedenkens, in einer nachdenklichen Stunde inmitten der Alltagsarbeit, auch der Alltagsarbeit eines Parlamentes. Deshalb bin ich besonders dankbar dafür, daß die heutige erste öffentliche Gedenkstunde im Deutschen Bundestag stattfindet, bei den gewählten Vertretern des deutschen Volkes. Wichtiger als die Form aber ist mir das Gedenken selbst, das in stiller, nicht pompöser
Form und inmitten der Tagesarbeit stattfinden sollte, so wie wir es auch von unseren Mitbürgern erwarten.

Der heutige Tag, der eine Woche vor dem Gedenktag liegt, kann -trotz des ungewöhnlichen Datums -vielleicht am besten zeigen, was ich meine. Gewiß, dieser Termin ist zunächst aus der doppelten Schwierigkeit entstanden, daß am 27. Januar keine ordentliche Parlamentssitzung geplant war und daß ich mich an diesem Tage auf einer Auslandsreise befinde, die lange vor der Entscheidung für den 27. Januar geplant und festgelegt war. Die Ver-legung des ersten Gedenktages auf das Jahr 1997, die ich auch in Erwägung gezogen habe, wäre mir aber nicht sinnvoll erschienen. Ich hätte es nicht für richtig gehalten, nach den Erinnerungs- und Besinnungstagen des Jahres 1995 eine Zäsur eintreten zu lassen. Bei einem Gedenktag, bei dem es vorrangig nicht auf öffentliche Feierlichkeiten, sondern auf das Nachdenken der vielen ankommt ist das, wie ich glaube, eine zumindest vertretbare Lösung.

Es ist zugleich ein glückliches Zusammentreffen, daß vor wenigen Tagen in diesem Parlament die erste Rede eines israelischen Staatspräsidenten stattgefunden hat. Denn: Ein Vermächtnis der deutschen Verstrickungen in die NS-Diktatur und ihre Verbrechen ist auch unsere besondere Solidarität mit dem Staate Israel. Was David
Ben Gurion und Konrad Adenauer und viele andere einst begründet haben, ist zu einer engen Partnerschaft erwachsen, über die wir Deutschen froh sind und für die wir Israel dankbar sind. Ich weiß gar nicht, ob es jeder in Deutschland bemerkt hat, daß Präsident Ezer Weizman, als er vor wenigen Tagen in diesem Haus von der Pflicht des Gedenkens gesprochen hat, uns mit “liebe Freunde” angeredet hat.

Ich wünsche mir, daß der 27. Januar zu einem Gedenktag des deutschen Volkes, zu einem wirklichen Tag des Gedenkens, ja des Nachdenkens wird. Nur so vermeiden wir, daß er Alibiwirkungen entfaltet, um die es uns am allerwenigsten gehen darf. Eine Kollektivschuld des deutschen Volkes an den Verbrechen des Nationalsozialismus können wir, wie ich schon sagte, nicht anerkennen; ein solches Eingeständnis würde zumindest denen nicht gerecht, die Leben, Freiheit und Gesundheit im Kampf gegen den Nationalsozialismus und im Einsatz für seine Opfer aufs Spiel gesetzt haben und deren Vermächtnis der Staat ist, in dem wir heute leben.

Aber eine kollektive Verantwortung gibt es, und wir haben sie stets bejaht. Sie geht in zwei Richtungen:

– Zunächst darf das Erinnern nicht aufhören; denn ohne Erinnerung gibt es weder Überwindung des Bösen noch Lehren für die Zukunft.

– Und zum anderen zielt die kollektive Verantwortung genau auf die Verwirklichung dieser Lehren,
die immer wieder auf dasselbe hinauslaufen: Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte, Würde des Menschen.

Aber hier beginnt das Problem: Wer Unfreiheit und Willkür kennt, der weiß Freiheit und Recht zu schätzen.    Die Selbstverständlichkeit aber, mit der unser Volk Freiheit und Recht erleben darf, vermittelt mitunter
zuwenig Gespür für die Gefahren von Willkür und Unfreiheit. Das ist das große Problem, vor dem jeder länger bestehende demokratische Rechtsstaat steht. In Deutschland ist es aber empfindlicher als anderswo; denn hier und von hier aus sind die Scheußlichkeiten begangen worden, deren wir uns heute erinnern, und hier hat es eine
Generation der Zeitzeugen gegeben, die für sich die Konsequenzen aus jenen Erfahrungen gezogen hatte,            die jetzt aber abtritt. Deshalb meine Mahnung zum Erinnern, deshalb meine Mahnung zur Weitergabe der  Erinnerung – nicht nur am 27. Januar. Aber vielleicht kann dieser Gedenktag, dieser Denk-Tag uns dabei helfen.

 

 

 

 

 

 

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Gastbeitrag Renè Schneider: Der Staat hört auf, „Staat“ zu sein, und es beginnt die Anarchie!

Gestern habe ich eine Verfassungsbeschwerde erhoben.

Gegenstand der Verfassungsbeschwerde sind Handlungen und Unterlassungen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der illegalen Einreise sogenannter Flüchtlinge, Asylbewerber und anderer Ausländer.

Als Deutscher habe ich ein „Recht auf Rechtsstaatlichkeit“ (Artikel 20 Abs. 3 GG), also einen Rechtsanspruch darauf, daß die Bundesregierung unsere verfassungsmäßige Ordnung nicht verfassungswidrig (Artikel 79 Abs. 3 GG) außer Kraft setzt und die Rechtsstaatlichkeit ganz oder teilweise beseitigt. Deshalb bin ich – bzw. deshalb ist jeder (!) – durch die gegenwärtige „Flüchtlings“-Politik der Bundeskanzlerin „selbst, gegenwärtig und unmittelbar“ beschwert!

Der Wortlaut der Verfassungsbeschwerde ist im Internet lesbar,
URL: http://www.Institut-fuer-Asylrecht.de/26703_URL.pdf

Nach der Allgemeinen Staatslehre von Georg Jellinek besteht ein Staat aus den Elementen Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt.

Das Staatsgebiet ist fraglos durch seine Grenzen definiert, die Staatsgrenzen sind ein ganz wesentlicher Bestandteil der verfassungsmäßigen Ordnung. Dasselbe gilt für die Staatsgewalt. Wenn ein Staat seine Staatsgewalt nicht ausübt, indem er hunderttausendfach oder millionenfach ausländische Invasoren illegal eindringen läßt, und diese wie liebe Gäste bewirtet, verliert dieser Staat ein weiteres unverzichtbares Element seiner Staatlichkeit, d. h. der Staat hört auf, „Staat“ zu sein, und es beginnt die Anarchie!

Auf den eindeutigen Wortlaut der Artikel 16a Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 GG und 20 Abs. 3 GG wird hingewiesen.

Ich bitte, auf Rückfragen zu verzichten.

Mit freundlichen Grüßen!
René Schneider Seminare
Breul 16
48143 Münster
Telefon (02 51) 3 99 71 61
Telefax (02 51) 3 99 71 62
URL: http://www.muenster-seminare.de/
E-Mail: Schneider@muenster.de
USt-IdNr.: DE198574773

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PEGIDA Köln wurde von Presse- oder Polizeikräften gesprengt – Beweisvideos!!

Nach den Frauen verachtenden,  massiven,  sexuellen Übergriffen in fast allen Städten in NRW durch ausländische “Flüchtlinge” (haha) sollte wohl die Polizei gegen Deutsche ihre Macht mit Wasserwerfern beweisen! Das stinkt gewaltig! Wer sich die ganze life-Übertragung im Internet angesehen hat, ist dann überzeugt, dass hier ein “Schmierentheater” seitens der Polizei – vielleicht auf Anweisung – international verbreitet wurde. Knallkörper, die irgendwo abseits von Demo – Teilnehmern gezielt geworfen worden sind – wo sich aber niemand darum kümmerte – interessiert ja keine “Journalutten”. Wieso auch, wenn Augenzeugen berichten, dass  Werfer sich mit Presseausweis gegenüber den Polizisten ausgewiesen haben.

 

 

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Geert Wilders über islamische Testosteronbomben!

Veröffentlicht am 20.01.2016

Geert Wilders mit deutschem Untertitel von Journalisten-Watch.

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Zur Erinnerung- Frauenrechte und “Stangenfieber”

Vor über 5 Jahren bezog “WIR-Vorsitzende” Jutta Becker in einem Interview in Berlin Stellung zu der Problematik der ungezügelten Einwanderung sexuell gesteuerter Muslime in Deutschland. WIR berichteten damals darüber.

Siehe auch den Bericht auf PI-News

http://www.pi-news.net/2010/10/video-interview-mit-einer-mutigen-islamkritikerin/

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Der Islam und die sexuellen Übergriffe von Köln

Quelle:You-Tube
Veröffentlicht am 17.01.2016

Hinter den sexuellen Übergriffen von Köln wollen einige Gruppen gar keinen Bezug zu Migranten herstellen und andere Gruppen sehen es als ein gesellschaftliches Problem der Herkunftsländer. Mögliche religiöse Motive werden jedoch entweder nicht erkannt oder bewusst ignoriert. Selbst wenn die Gründe und Motive für dieses Verhalten der Muslime vielfältig sein können, sind wir überzeugt, dass die Wurzeln des Problems im widerwertigen Bild der Frau insgesamt und der ungläubigen Frau im speziellen im Islam begründet liegen.
Es ist nicht verwegen sich vorzustellen, dass die hunderttausend muslimischen Jugendlichen und ledigen Männer in Deutschland, die unter unheimlichen Hormonendruck leiden könnten, vor den schönen reizenden Frauen stehen und ihrem Propheten dieselbe Frage stellen, die seine Weggefährten und Zeitgenossen im 7Jahrhundert stellten: „Oh Gesandter Gottes, sollen wir uns kastrieren lassen?”.
Mohammed, der Prophet des Islams, das größte Vorbild der Muslime für alle Zeiten, soll dies verboten haben und stattdessen den Sexgenuss für eine gewisse Zeit erlaubt haben. Der sagte: „Es ist euch erlaubt Sexgenuss zu haben, also habt ihn auch!“
Genauso Könnte der „edle Prophet“ heute zu den Muslimen reden: „Im Namen Allahs erlaube ich euch den Sexgenuss mit den „ungläubigen“ deutschen Blondinen, also habt ihn auch!“

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Muslime mit ausgeübter Herrschaft im Krankenhaus

Muslimisches Verhalten in Krankenhäusern – das üblich, ständig und gegenwärtige widerliche Verhalten von Muslimen

Necla Kelek im Focus vom 9.1.2016: Dieser Islam ist für mich keine Religion, sondern ein Herrschaftssystem, das die Dominanz der Männer festschreibt.     RICHTIG 

 

 

Gertrudis-Hospital Westerholt

Geschäftsführung

Geriatrie

Station 2

 

Bundesgesundheitsministerium

 

Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel

 

Krankenkasse/Pflegeversicherung

 

Landesministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter

 

Presse

 

Zur Kenntnis

 

Unterbringung meiner Mutter, Gertrud Lampa, Zimmer 292

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Toleranz in unserem Land hat zur Ignoranz und Unterwürfigkeit gegenüber einer herrisch daherkommenden Moslemgegengesellschaft geführt.

Meine Mutter liegt zur Wiederherstellung ihrer Gehfähigkeit nach einer gravierenden Operation seit dem 4.1.2016 in der Geriatrie. Sie fühlt sich dort sehr wohl. Da meine Mutter leider auch an Demenz erkrankt ist, war ich froh, dass in dem Dreibettzimmer auch eine deutsche Dame liegt, die mir immer berichten kann. Da ich bis auf gestern normalerweise täglich im Krankenhaus bin, war ich verwundert, dass heute die deutsche Dame nicht mehr im Zimmer war. Auf unsere Frage an das Pflegepersonal erfuhr ich dann, dass die Dame verlegt worden sei. Ich ging sofort in das Zimmer gegenüber, wo Frau G. jetzt liegt. Dort erfuhr ich, dass sich gestern in dem Zimmer bis in die Abendstunden bis zum Dienst der Nachtschwester beispiellose Szenen abgespielt haben müssen.

 

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In dem Zimmer liegt auch eine türkische Frau. Da muss immer mit Hilfe eines türkischen Mitarbeiters zu zweit gearbeitet werden, weil diese Frau wohl auch nach Jahrzehnten kein Deutsch kann.

Deshalb müssen wir aber die „kulturellen“ Eigenschaften dieser Einwanderer in unserer Gesellschaft  nicht widerspruchlos hinnehmen.

Gestern bis in die späten Abendstunden wurde das ganze Zimmer von „Kulturbereichern“ belagert. Viele Personen belagerten das Zimmer, schüttelten ihre nassen Jacken aus, die deutsche Nachbarin wollte sich gerne zur Nacht fertig machen. Durch die Rücksichtslosigkeit war das nicht möglich. Frau G. sagte mir heute wörtlich:“ Ich glaube ich hätte mich auch nackt ausziehen können, die hätten nicht reagiert.“  Dann berichtete mir Frau G. von stinkenden Kissen etc. – es ist unvorstellbar. Die Nachtschwester hat aber sofort das Kissen weggeworfen.

Meine Mutter kann sich nicht wehren, geschweige Beschwerden zum Ausdruck bringen. Ich habe alle Vollmachten!!! Meine Mutter, die am 5.1.2016 85 Jahre alt geworden ist, soll dort in Ruhe gesunden. Meine Mutter lebt bei uns.

Nach dem Gespräch mit Frau G. verstand ich auch, warum meine Mutter so unruhig war und von „Männern“ sprach.

Ich bin wieder in das belagerte Zimmer meiner Mutter gegangen und habe zu den Türken gesagt, ob sie sich nicht normal benehmen könnten und abends auch normal gehen könnten. Ich wurde sofort harsch angefahren:“ Wer sind Sie überhaupt?“ Ich antwortete, dass ich die Tochter von Frau L. bin. (Sie hätten es wissen müssen!!!)

Ich habe wörtlich gesagt:“ Ich habe sowieso jetzt die Schnauze voll von Euch Muselmanen.“

Immer wieder sind es Moslems, Mohammedaner, Islamisten etc. die Krankenhäuser sogar belagern. Ich darf an die Totalbelagerung des Herteners Elisbeth Krankenhaus erinnern, wo ein Türke ganz normal gestorben ist, aber die Moslems das ganze Krankenhaus inklusive Parkplatz blockierten. Keine Rücksicht, die in diesen  „Kulturkreisen“ wohl auch nicht üblich ist. Erst die Polizei musste einschreiten! Da ich als Besucher in Krankenhäusern, dass übliche widerliche Verhalten schon öfters erlebt habe, schreibe ich Ihnen diesen Brief. Der Autoverkehr wird durch Autokorsos lahmgelegt – wo bleiben da die Krankenwagen? Wilde Autokorsos mit Schießereien sind in Herten keine Seltenheit. Ich will Ihnen auch nicht verschweigen, dass selbst bei der Abholung meiner Mutter aus der Tagespflege,  ich bei der Benutzung des Bürgersteiges sich türkische vermummte Frauen sich mir in den Weg stellten und mir selbstbewußt erklärten, dass ihnen die Stadt gehöre!

Diesen Vorfall schilderte ich schriftlich unserem Bürgermeister, der jetzt aber sein Amt für einen lukrativen Posten aufgibt. Als Antwort erhielt ich öffentlich im Rat von ihm, dass er von mir keine Post mehr will, da mein Brief rassistisch sei. Bei der darauffolgenden Ratssitzung vermisste ich seinen Ausspruch im Protokoll. Ich wollte seinen Ausspruch im Protokoll vermerkt haben, was er mit dem Hinweis ablehnte, da es ja kein Wortprotokoll sei.

Meine Damen und Herren, ich weiß, dass Sie für die Personen nicht verantwortlich sind. Aber ich weiß auch, dass sich kaum ein Deutscher wagt, es so deutlich zu schildern und auszusprechen.

Ich habe aber die Schnauze voll. Gerade unsere ältere Generation, die Deutschland aufgebaut haben, werden jetzt von Ausländern bedroht, beklaut, beleidigt, geschlagen und auch mehr. Ich darf Ihnen bestätigen, dass mir persönlich die Vorstände der türkischen politischen Vereine behauptet haben, dass die Türken nach

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dem Krieg Deutschland aufgebaut hätten. Auch die Behauptungen von Türken in Herten, dass die Deutschen alle Brandstifter wären, führte leider zur Einstellung des Verfahrens trotz Anzeige. (Tricks der Türken führten zur Einstellung!) Besonders der Enkeltrick  aus den Heimatländern der Ausländer heraus agierend macht mich wütend.

9.1.2016

Heute sprach ich mit dem Sohn von Frau G. Dieser Sohn bestätigte mir die Schilderungen seiner Mutter, die ja dann verlegt wurde. Ihr Sohn bestätigte, dass 13 !!! Personen bis in die Abendstunden bei der Türkin anwesend waren. Ich darf mal vorrechnen – 13 Besucher, 3 Patienten, 1 Besucher – machen also 17 Personen in einem Krankenzimmer. Der Sohn von Frau G. ist übrigens von Beruf Richter. Er qqschilderte, dass sie die Zustände schon im anderen Krankenhaus erlebt hätten.

Heute war allerdings die Türkentruppe im Aufenthaltsraum. Geht doch!

Wütend und auch stinke sauer machen mich die endlich öffentlich gewordenen Überfälle auf Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft und auch in Asylunterkünften.

Alles sollte totgeschwiegen und vertuscht werden – wie üblich von der Politik und Presse.  Ach, das dumme „Pack“ Volk ist ja so dumm! Wir hatten aber noch niemals als Kanzler so eine Rechtsbrecherin wie die jetzige Kanzlerin Frau Dr. Merkel!

Ich mache den Brief öffentlich.

Über Afrika lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

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