Statt Scharia -Internat – besser Flüchtlinge aufnehmen!

BLAUE-MoscheeSeit Jahren beschäftigt der VIKZ-Verband die Politik und die Allgemeinheit mit den ständig wiederkehrenden Forderungen, internatsähnliche Einrichtungen in ihren Vereinsheimen zu installieren. So auch aktuell wieder in der 60.000-Einwohner Stadt Herten in Westfalen. In der “Blauen Moschee”, einem herausragendem Gebäude der Stadt, sollen Übernachtungsmöglichkeiten für muslimische Mädchen an Wochenenden und während der Ferien eingerichtet werden. Den Antrag hat der VIKZ-Verein an die Stadt Herten gerichtet. Der Berichterstattung der Presse und auch aus Stellungnahmen der Stadt ist zu entnehmen, dass diesem Ansinnen stattgegeben werden muss, da die Stadt allein über die baurechtlichen Voraussetzungen zu befinden hat. Was in dem zukünftigen Internat unterrichtet wird und welche Ideologien dort indoktriniert werden, haben keinen Einfluss auf die Entscheidung zur Genehmigung des Scharia-Internates.

Dabei spielt es keine Rolle, dass es seit Jahren im Zusammenhang von Großveranstaltungen wie Hochzeiten, Trauerfeiern etc. im Umfeld der “Blauen Moschee” immer wieder zu Zwischenfällen wie Schießereien, Trauerfeiern unter freiem Himmel mit Lautsprecherbeschallung  in Verbindung mit aggressivem Verhalten gegenüber den Anwohnern kommt.

Nun hat sich wieder die “WIR in Herten” Vorsitzende Jutta Becker gegen ein VIKZ-Internat ausgesprochen. Aufgrund der Presseberichte und aus Informationen der Verwaltung der Stadt, hat Frau Becker die übergeordneten Stellen (Bez.-Reg/Landesjugendamt) angeschrieben und rigoros ein Verbot der Einrichtung eines VIKZ-Internates gefordert.

Frau Becker hat den VIKZ aufgefordert stattdessen muslimische Flüchtlinge in die bereits vorhanden Räumlichkeiten aufzunehmen.

24.9.14-Scharia-Internat_0001

24.9.14-Scharia-Internat_0002Da es nun so aussieht, dass die absolut mehrheitliche SPD-Fraktion dem Ansinnen des VIKZ durchaus positiv entgegen steht, wandte sich Frau Becker direkt an den VIKZ-Verein und fordert, statt ein Scharia-Internat einzurichten, die vorhandenen Übernachtungs-Küchen-und Sanitärräume dem nicht endenden Flüchtlingszustrom aus islamischen Ländern zur Verfügung zu stellen.

24.11.14-An Duran-VIKZGanz aktuell erreichte uns eine Antwort der Bezirksregierung Münster:

17.11.14-ANTW-BEZ-REG-VIKZ_0001

17.11.14-ANTW-BEZ-REG-VIKZ_0002

 

“WIR” berichteten in der Vergangenheit mehrfach über die Thematik

 

 

Veröffentlicht in Allgemein. Leave a Comment »

Ehrung für 10-jährige Ratstätigkeit für Jutta Becker

In einer Feierstunde im Hertener Glashaus wurden Ratsmitglieder für ihre langjährige Tätigkeit und solche, die nach den letzten Kommunalwahlen ausgeschieden sind, geehrt. “WIR in Herten” Vorsitzende Jutta Becker wurde für ihre verdienstvolle 10-jährige Arbeit zum Wohle der Stadt Herten Dank und Anerkennung ausgesprochen.

EHRENURKUNDE

8.11.143-HA-EHRUNG RAT

Veröffentlicht in Allgemein. Leave a Comment »

SPD und CDU wollen Sperrklausel

Becker mit Rollator und Schnappatmung in den Wahlkampf

In der letzten Ratssitzung ging es um den Antrag der SPD, bei kommenden Kommunalwahlen wieder eine Sperrklausel einzuführen. Es sollen Mini-Fraktionen und Einzelmitglieder aus den Räten fern gehalten werden, da es mit ihnen große Probleme gäbe.

“Als ich diesen Antrag sah, dachte ich, von welchem wilden Iltis sind die (die SPD) denn gebissen worden. Dass könnte ich zum Anlass nehmen, bei den kommenden Wahlen, selbst mit Rollator und Schnappatmung noch einmal anzutreten”, so Jutta Becker in der Ratssitzung zur SPD-Fraktion.

WAZ: Zitat der Woche:

ROLLATOR-SCHNAPPATMUNG

 

Berichte zum Thema HA-WAZ-SPERRKLAUSEL HIER

Veröffentlicht in Allgemein. 2 Comments »

Neues vom Straßenstrich

Bündnis für Demokratie in geheimer Mission!

“WIR” berichteten über die Diskussion im Zusammenhang mit der Errichtung eines Sperrbezirkes in Herten (HIER) 

Nun berichtete die “Hertener Allgemeine” darüber, dass das selbsternannte “Bündnis für Demokratie” eine kritische Stellungnahme an die Bezirksregierung geschickt habe. Das Bündnis lehnt die Einrichtung eines Sperrbezirkes generell ab. Sogar von einem Berufsverbot für die Liebesdienerinnen ist in dem vertraulichen, geheimen Schreiben die Rede.

Bericht der “Hertener Allgemeine”

25.10.14-HA-SPERRBEZIRK BÜNDN-DEM

Stellungnahme Jutta Becker:

29.10.14-ST-JB-BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE

Veröffentlicht in Allgemein. Leave a Comment »

Gefährliche Rückkehr der Gotteskrieger

Auf der Leserbriefseite des Medienhauses Bauer erschien am 13.Okt.2014 eine Stellungnahme der “WIR in Herten” Vorsitzenden Jutta Becker. Unter dem Titel: “Islam heißt Frieden” wandte sich Jutta Becker an die o.g. Zeitung. Leider wurde ihre Stellungnahme, wie schon so oft, stark gekürzt.

Im Zusammenhang mit dem weltweit grassierenden Terrorismus in der “Islamischen” Welt und der Einwanderung islamischer sog. Flüchtlinge in wenige, vorwiegend demokratische Staaten Europas,  zeigt eindeutig, dass es sich hier um eine Unterwanderung und Ausnutzung der westlichen Welt, handelt.

13.10.14-HA-GOTTESKRIEGER

Die Stellungnahme im Wortlaut:

Stellungnahme

Islam heißt Frieden, so schallt es uns permanent aus den Medien entgegen, verbreitet durch die islamischen Verbände und Vereine. Was ist das für ein Frieden, wo extremistische, islamische Gruppen in Deutschland sogenannte “Gotteskrieger”, unbestraft anwerben dürfen, welche konvertiert in den Dschihad ziehen und durch terroristische Anschläge viele Menschen töten. Es steht fest, dass es bisher 4 Selbstmordattentate von “Gotteskriegern” aus NRW gegeben hat. Einige auf barbarisches Töten ausgebildete Terrorkämpfer sind wieder in Deutschland eingereist. Es ist kaum zu erwarten, dass diese mit Regenbogenfähnchen in der Hand Friedenstauben in den Himmel steigen lassen werden. Nein, der Islam ist generell bestrebt, die Welt zu erobern, egal mit welchen Mitteln. Der Koran, der Dschihad stehen stets über allen demokratischen Grundordnungen, die Gleichberechtigung der Geschlechter wird es nie geben im Islam. In der westlichen Welt werden Parallelgesellschaften gebildet. Unter dem Deckmantel Integration und Bildung werden flächendeckend Moschee-Bauten errichtet und nach und nach ständig mehr islamische Forderungen aufgestellt.

Nun fordert aktuell der VIKZ – Herten Übernachtungsquartiere für Mädchen einzurichten. (Die Räume mit Bad und Matratzen sind schon da.) Erst einmal an den Wochenenden und in den Ferien. Was soll das? Gerade die Mädchen und Frauen werden in der islamischen Gesellschaft von jeher unterdrückt und vor der westlichen Welt möglichst verborgen. Kopftuchtragende Mädchen werden immer jünger. Burkaträgerinnen werden immer häufiger auch in Herten gesehen. Jetzt eine internatsähnliche Einrichtung zu genehmigen, ist der falscheste Weg, den man nehmen kann. Dieses wäre ein weiterer großer Schritt zur Abschottung und Indoktrination gegen die überwiegend christliche deutsche Gemeinschaft. Es ist aber geradezu instinktlos in der aktuellen weltweiten Bedrohung durch den IS, sich überhaupt mit derartigen Forderungen zu melden. Gerade die islamischen Vereine haben sich 2001 nach den Anschlägen in NY schützend vor ihre jubelnden Mitglieder gestellt. Drohend zogen sie durch die Stadt, den Menschen wurde Angst und Bange vor diesen Hasstiraden.

In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass ich wegen einer Flyer-Verteilaktion der Salafisten in Herten eine Anfrage an den BM gestellt habe, was er in dieser Angelegenheit unternehmen wolle. Der BM antwortete damals prägnant mit einem Wort: “Nichts”

 

Jutta Becker

 

WIR in Herten e.V.

Veröffentlicht in Allgemein. 2 Comments »

Wie soll`s weitergehen ?

“WIR” berichteten am 3.Sept. 14 über die rasante Entwicklung des Straßenstriches in Herten (HIER)

Die “Hertener Allgemeine” (HA) berichtete nun Ende Sept. über die weitere Entwicklung und die Meinungen der Lokalpolitik in Herten. Die Ansichten der Fraktionen und Fraktionslosen gingen durchaus kontrovers durch Ausschuss-und Ratssitzung.

“Mit derben Worten”,

so schreibt der Redakteur der HA (s. folgenden Zeitungsbericht) die Einlassungen von Jutta Becker. Er vergisst aber u.a. zu berichten, dass Frau Becker noch Vergleiche, z.B. mit den sog. Schwarzarbeiter-Strichen, wo osteuropäische männliche Fachkräfte ihre Leistungen anbieten, dort aber keine Mülleimer, Aschenbecher oder Ruheboxen installiert werden.

“Blank” ziehen mit zweierlei Maß

Auch, dass, wenn ein Mann sich in Scham verletzender Weise gegenüber Frauen präsentiert und dann richtigerweise gegen dieses grobe Vergehen  ermittelt wird, aber am Strich die Nutten oben und unten “Blank” ziehen, egal wer in den vorbeifahrenden Autos sitzt, da kümmert sich niemand darum. Länder werden in die EU aufgenommen, die aber gar nicht EU fähig sind. Die damit verbundenen Probleme haben wir hier vor Ort auszubaden.

Bericht der HA:

HA-WIE SOLL`S WEITERGEHEN AM STRICH _0001

HA-WIE SOLL`S WEITERGEHEN AM STRICH_0002

Veröffentlicht in Allgemein. 1 Comment »

Widerstand gegen Moschee-Pläne

“WIR” berichtete am 24.Sept.14 über die erneuten Pläne des VIKZ-Herten, in der Blauen Moschee, Übernachtungsräume für Mädchen einzurichten. (HIER)

CDU und WIR wollen “Internatsbetrieb” verhindern

“WIR” schaltet Bezirksregierung und Landesjugendamt ein!

Am 04.10.2014 berichtete die Hertener Allgemeine (HA) wiederholt über die Pläne über die Einrichtung von Übernachtungsräumen im Vereinsheim des VIKZ-Herten.

Die HA berichtet über eine Generalabrechnung ” Jutta Becker”s gegenüber dem VIKZ. Sie wirft dem Verband vor, in der Blauen Moschee würde Kindern der “Scharia Islam” vermittelt (Scharia=islamische Rechtsordnung). Becker fordert Landesjugendamt und Bezirksregierung auf, “endgültig Wohnheime oder Internate des VIKZ zu verbieten”, denn sie seien integrationshemmend.

4.10.14-HA-WIDERSTAND GEGEN

Zur Thematik hier die Zusammenfassung eines Gutachtens für das Hessische Sozialministerium von Frau Prof. Dr Ursula Stegemann der Uni Marburg, worauf in Hessen Übernachtungsquartiere des VIKZ generell untersagt wurde.

Gutachten Gutachten
zum Verband der islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) unter besonderer Berücksichtigung von Wohnheimen für Schüler und Schülerinnen in Deutschland
Von Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann, Marburg 2004 im Auftrag des Hessischen SozialministeriumsZusammenfassung

Geschichtlicher Hintergrund
Der VIKZ ist in seinen Grundüberzeugungen geprägt von dem Lebenswerk des Süleyman Hilmi Tunahan (1888-1959), einem Mitglied des Nakschibendi-Ordens, der einen sufischen Islam vertritt. Dem Glaubensführer (Scheich) sind die Anhänger zum absoluten Gehorsam verpflichtet. Das Ziel dieser Bewegung war und ist es, Kinder und Jugendliche im Sinne des Osmanischen Bildungssystem religiös zu schulen. In Gebetsstätten und Wohnheimen erhalten Schüler und Studenten eine intensive religiöse Ausbildung gemäß dem Konzept Süleyman Efendis. Trotz Verbots in der Türkei betreibt der Dachverband dort mehrere Tausend Einrichtungen und ist über den VIKZ im Ausland tätig. Die türkischen Süleymancqs lehnen den säkularen Staat ab. Diese Bewegung hat inzwischen den türkischen Staat als auch das staatliche Präsidium für Religionsgemeinschaften unterwandert.

Gründung in Deutschland
In Deutschland sind die Süleymancqs seit 1961 aktiv. 1967 wurde im Auftrag des Scheichs der Mutterorganisation in der Türkei vom Europarepräsentanten der Muslimbruderschaft, Dr. Yusuf Teynel Abidin, die „Türkische Union“ gegründet, aus der 1973 das „Islamische Kultur-Zentrum Köln“ (IKZ) als Nachfolgeorganisation hervorging. Im Mai 1980 wurde diese Organisation in „Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) mit Sitz in Köln umbenannt.

Hierarchisch-zentralistisch organisiert
Nach einer anfänglichen relativen Öffnung und Dialogbereitschaft setzte 2000 nach einem Führungswechsel eine Rückkehr zum alten Konzept ein. Die Dezentralisierungstendenzen wurden wieder ersetzt durch straffe hierarchisch-zentralistische Organisationsstrukturen. Gegenwärtig ist die VIKZ nach DITIB und IGMG(Milli Görü) die drittgrößte türkische Vereinigung in Deutschland. Zum VIKZ gehören ein Reisebüro für Pilgerfahrten, ein Bestattungsfond, die „Merkez“ Handels GMBH für Konsumgüter und das „Islamische Familienbildungswerk e.V.. Der Tätigkeitsbereich ist laut Satzung von Deutschland auf die EU ausgedehnt. Dialoge z.B. mit christlichen Kirchen werden nur dann geführt, wenn sie eigenen Interessen nutzen. Sind diese erreicht, besteht kein Interesse mehr am Dialog.

Eine elitäre islamische Ordensgemeinschaft
Der VIKZ versteht sich als der einzige Vertreter des „wahren Islams“. „Als unabhängige Organisation ist der VIKZ allerdings ein gewichtiger Verband im Spektrum der hiesigen islamischen Fundamentalisten.“ (S. 22) Fachleute halten die Süleymancqs und deren Organisationen für eine „elitäre religiöse Sondergemeinschaft“(Orden) mit „antiwestlichen, antidemokratischen, anti-christlichen, anti-jüdischen und anti-laizistischen Vorstellungen. Metin Gür (1993) hält sie für „ Wölfe im Schafspelz“. Altan Gökalp (1990) hält die Süleyman-Organisation für „rechtsextrem und islamistisch“. Der VIKZ verhält sich nach außen sehr bedeckt. Seine Lehre in der Gesamtheit wird gehütet und ist nur dem inneren Kreis der Gemeinschaft vollständig bekannt.

Scharia als maßgebliche Norm
Wie der orthodoxe Islam ist auch der Sufi-Islam der Süleyman-Gemeinschaft in der Türkei und des VIKZ in Deutschland streng an der Scharia ausgerichtet. Die Scharia wird von jedem strenggläubigen Muslim als die „allein maßgebliche Norm, die an jedem Ort zu jeder Zeit gültig ist“ angesehen. Dieser religiösen Grundhaltung folgt der von einem strengen Scharia-Verständnis geprägte Sufi-Islam. Die Koraninterpretation ist an den Anfängen des Islam und dem Verhalten von Muhammad ausgerichtet. Für die Auslegung von Koran und Sunna gibt es keine Ermessensspielräume. Der Scharia-Islam ist mit den Grundwerten unserer Verfassung insbesondere hinsichtlich

  • der Menscherechte
  • der Gleichstellung von Mann und Frau
  • der Toleranz gegenüber Andersgläubigen
  • der individuellen Religionsfreiheit
  • der Trennung von Staat und Religion

unvereinbar.

Einübung in die traditionelle Islampraxis
Es geht dem VIKZ vor allem um die religiöse Erziehung türkischer Jugendlicher. Die Schülerwohnheime ermöglichen dem VIKZ eine „nahezu totale Einflussnahme“ auf die Jugendlichen zur Einübung in die traditionelle Religions-Praxis. Laut Bericht von Jugendämtern existierten 2004 10 Wohnheime und 39 waren in Planung. In NRW sollen 15 Wohnheime entstehen. In Duisburg wurde 2003 die Betriebserlaubnis für ein Wohnheim ausgesprochen. Dort leben 30 Jungen bis zum Alter von 17 Jahren. Die Trägerschaft für alle Wohnheime liegt bei der Zentrale in Köln. Wie die Heime finanziert werden, ist unbekannt. Der VIKZ besitzt inzwischen umfangreiche Immobilien. Das eigentliche Interesse des VIKZ bei der Errichtung von Schülerwohnheimen besteht darin, „Kinder und Jugendliche im schulpflichtigem Alter religiös zu prägen mit einem Ausbildungsziel, das die Integration sogar letztlich unmöglich macht“ (S. 35). Ein Erziehungskonzept, das rigoros an den Normen der Scharia ausgerichtet ist und die totale Ergebenheit in die Süleyman-Gemeinschaft einübt, ist mit den Grundsätzen und Erziehungszielen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes unvereinbar. Kinder und Jugendliche, die in den Schülerwohnheimen des VIKZ diese systematische islamische Indoktrination erfahren, sind für die Integration verloren.

Langfristige Strategie zur Veränderung der Gesellschaft
In dem VIKZ wird nach bisherigen Erkenntnissen nicht zur Gewalt aufgerufen, sondern versucht, auf dem „Weg der langfristigen Indoktrination“ eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft herbeizuführen. In dieser Hinsicht ist der VIKZ bereits sehr erfolgreich. Nach eigenen Angaben erfahren jährlich 60.000 Jungen und Mädchen in den 320 „islamischen Kulturzentren“ und zahlreichen Heimen eine der Lehre von Süleyman-Efendi entsprechende Erziehung. Mit anderen Worten, hier werden junge Menschen als „Elite-Muslime“ in Koranschulen und Bildungseinrichtungen ausgebildet und mit einem elitären Selbstbewusstsein und dem Gefühl der Überlegenheit in die deutsche Gesellschaft entlassen. Deutsche gelten als „Schweinefleischfresser“ und „wertlose Gesellen“ und deutsche Mädchen als „ Schlampen“, von denen sich die Schüler fern halten sollen. Der Westen gilt als verdorben, vor dessen Einfluss die Schüler geschützt werden müssen.

Die Stufen der religiösen Indoktrination
Der Unterricht erfolgt in mehreren Stufen. In den Korankursen wird den Schülern im Alter von 8-10 Jahren das arabische Alphabet beigebracht, mit ersten Leseübungen im Koran. Mit dem 10. Lebensjahr kommen die Schüler in die Schülerwohnheime und durchlaufen dort zwei Stufen. In der 1. Stufe lernen sie die Koranverse und Regeln des rituellen Gebets sowie Verhaltensregeln im Alltag. In der 2. Stufe lernen sie die schwierige Intonation der Koran-Rezitation und die besondere sufische Glaubenslehre. Die besten Schüler werden dann in der Kölner Zentrale in der 3. und 4. Stufe zu Theologen für den VIKZ ausgebildet. Dort lernen sie Predigen, Glaubenslehre, Theologie, islamisches Recht sowie Koran-Rezitation und Grammatik für Fortgeschrittene. Die 5. Stufe absolvieren sie in der Türkei, dort werden sie zum Imam oder Hoca ausgebildet.

Abschottung und Unterwerfung als Prinzip
In diesem Erziehungssystem des VIKZ ist kein Platz für individuelle Freiheiten zur Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit. Kontakte zur deutschen Lebenswelt sind unter diesen Bedingungen nicht möglich, auch wenn alle Schüler die öffentlichen Schulen besuchen. Es handelt sich um eine Strategie der Abschottung. Durch diese Erziehung werden intensive Bindungen an die elitäre Islamgemeinschaft geschaffen. Darüber hinaus ist der VIKZ streng endogam. Die Töchter von VIKZ-Mitgliedern dürfen nur Männer aus der eigenen Gesellschaft heiraten. Gebetet werden darf auch nur in den eigenen Moscheen. Selbst beim Essen darf nur Fleisch von Tieren verzehrt werden, die von VIKZ-Mitgliedern geschlachtet wurden. Hilfeleistungen erhalten nur die eigenen Mitglieder.

Gehorsamspflicht und Geschlechtertrennung
Im Islam ist der Vater die maßgebliche Autorität. Seine Frau und Kinder müssen widerspruchslos gehorchen. Lassen sich Konflikte nicht innerfamiliär lösen, wird der Sippenälteste hinzugezogen und dessen Entscheidung befolgt. Wird nicht widerspruchslos gehorcht, folgen Zurechtweisungen und Strafen. In den Wohnheimen besteht Gehorsamspflicht gegenüber dem Imam mit Sanktionsgewalt. Für individuelle Freiheiten bleibt kein Raum. Frauen sind sozial nicht gleichberechtigt. Es herrscht Geschlechtertrennung. Frauen werden als von Natur aus minderwertig angesehen. Es gilt die kultische Unreinheit bei Menstruation und Geburt. Für Mädchen gilt die islamische Bekleidung mit strengen Vorschriften.

Verschleierung und Täuschungen
Wer solche mit unserem Grundgesetz unvereinbaren Ziele verfolgt, muss sowohl in der Außendarstellung als auch bei der Beantragung von Wohnheim vieles verschleiern. Zahlreiche Heime wurden daher auch illegal betrieben oder nach außen als Moscheen oder Nachhilfeeinrichtungen getarnt. „Ich habe kein einziges Schülerwohnheim finden können, bei dem es keine gravierenden Täuschungen gegeben hat“ (S. 32) Täuschungen und Halbwahrheiten des VIKZ bei der Zusammenarbeit mit deutschen Behörden sind nach Aussagen des Gutachtens an der Tagesordnung. Formulierungen wie „der Verband fühlt sich der freiheitlichen-demokratischen Ordnung in der BRD verpflichtet“ sind für muslimische Vereine entworfene Mustertexte. Nach der offiziellen Darstellung geht es dem VIKZ um Ergänzung des schulischen Unterrichts durch Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und vielfältige Freizeitangebote, Förderung des beruflichen Fortkommens, Integration der Kinder in die Gesellschaft. Bei den offiziellen Tages- und Wochenplänen kommt merkwürdigerweise das eigentliche Ziel der strengen religiösen Unterweisung nicht mehr vor. Eine genaue Prüfung der vorgelegten Tagespläne ergibt, dass die vorgeblichen Freizeitangebote und Förderungen mit den täglichen Gebetszeiten gar nicht vereinbar sind. Das halten wir für eine bewusste Täuschung der Behörden. „So weit feststellbar dienen diese Zeiten faktisch weitgehend dem eigentlichen Sinn der Schülerwohnheime, nämlich der religiösen Schulung“. Tage der „offenen Tür“ dienen vorrangig der Imagepflege.

Abschottung nach außen – Indoktrination nach innen
Die Außenkontakte der Wohnheimschüler beschränken sich auf den Besuch der öffentlichen Schulen. Auch hier ist die Geschlechtertrennung in den Klassen und auf den Schulhöfen striktes Gebot. Freundschaften mit Schulkameraden sind wegen der Gefahr von Fremdeinflüssen nicht erlaubt. Die Kontakte der Eltern zu ihren Kindern im Wohnheim sind reglementiert und werden ausschließlich durch die Väter wahrgenommen, weil nur ihnen nach dem islamischen Recht das Sorgerecht zukommt. Innerhalb der Wohnheime herrschen enge Verhältnisse. Die Schüler sind hier „regelrecht eingepfercht“, was der religiösen Prägung zu Gute kommt, aber nicht der individuellen Gestaltung. Für eine individuelle Persönlichkeitsentwicklung besteht kein Spielraum. Die Bibliotheksausstattung ist dürftig und vollkommen einseitig mit türkischsprachigen Werken der Nakschibendi-Tradition und das Osmanische Reich verherrlichenden Darstellungen. Radios und Zeitschriften sind nicht vorhanden. Weltliche Musik ist nicht erlaubt. Fotografien, auf denen Menschen oder Tiere zu sehen sind, sind generell verboten.

Erziehung zur „alleinigen Wahrheit“
Das religiöse Ausbildungskonzept für die Schüler ist in allen Wohnheimen einheitlich und unterliegt „einem besonders strengen Scharia geprägten Sufi-Islam“. Der Lernstoff wird rezeptiv angeeignet. Für kritisches Mitdenken ist kein Platz. Die Kinder sind nach außen zur strengen Geheimhaltung über alles, was im Haus passiert, verpflichtet. Schutzlügen sind erlaubt, besonders gegenüber Andersgläubigen. In den VIKZ-Wohnheimen findet also eine „weitgehende Abschottung gegenüber der Außenwelt zugunsten der Konzentration auf die alleinige Wahrheit“ statt. (S.82) Erlebnisse bzw. Anreize der Außenwelt d.h. alles Nicht-Scharia-Konforme werden als Sünde diffamiert. Die Kinder und Jugendlichen werden in eine „Parallelwelt hineinerzogen“. Die Erzieher sind davon überzeugt, dass diese Parallelwelt in absehbarer Zeit „die Mehrheit in unserem Staat sein wird“ und „ihre Zöglinge zu der engagierten Elite in diesem Islamstaat gehören werden“. Dieses Weltbild wird von allen Islamisten geteilt.

Konsequenz
Mit Dialog oder durch förmliche Auflagen ist dem seit 45 Jahren existierenden an der Scharia ausgerichteten „Sufi-Orden“ mit seiner ultraorthodoxen islamischen Erziehungsmethode nicht beizukommen. Hier hilft nur Schließung aller Wohnheime in der BRD und neue nicht mehr zuzulassen! Darüber hinaus ist eine breite Aufklärung und Debatte über die islamische Erziehung und ihre religiösen Ausbildungskonzepte erforderlich.

 

WIR-Fraktion
17.Oktober 2006

 


 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein. 2 Comments »
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 166 Followern an