Offener Brief an Herrn Gauck-Herr Gauck, schämen sie sich

1945 | Offener Brief | 2015 HERR GAUCK, SCHÄMEN SIE SICH ! Am 6. Mai 2015 hielten eine Rede aus Anlaß des Zusammenbruchs vom 8. Mai 1945 (denn die Niederwerfung und Besetzung Deutschlands war nach dem ausdrücklich erklärten Willen der Sieger keine „Befreiung“, was sogar ungebildete Menschen jederzeit im Internet auf einer amtlichen Seite nachlesen können, URL: http://usa.usembassy.de/etexts/ga3-450426.pdf), Sie sagten: „Hier in Schloß Holte-Stukenbrock erinnern wir in dieser Stunde an eines der größten Verbrechen in diesem Krieg: Millionen von Soldaten der Roten Armee sind in deutscher Kriegsgefangenschaft ums Leben gebracht worden“ […].*) *) Quelle: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2015/05/150506-Holte-Stukenbrock.html Von einem deutschen Bundespräsidenten hätte ich dieselbe Rede mit winzigen Änderungen oder Weglassungen erwartet: „Hier in Schloß Holte-Stukenbrock erinnern wir in dieser Stunde an eines der größten Verbrechen in diesem Krieg: Millionen von deutschen Soldaten […] sind in alliierter Kriegsgefangenschaft ums Leben gebracht worden – sie gingen an Krankheiten elendig zugrunde, sie verhungerten, sie wurden ermordet. Millionen von Kriegsgefangenen, die doch nach Kriegsvölkerrecht und internationalen Verabredungen in der Obhut der Alliierten waren. / Sie wurden auf lange Fußmärsche gezwungen, in offenen Güterwagen verschickt, sie kamen in sogenannte Auffang- oder Sammellager, in denen es anfangs so gut wie nichts gab – keine Unterkunft, keine ausreichende Verpflegung, keine sanitären Anlagen, keine medizinische Betreuung –, nichts. Sie mußten sich Erdlöcher graben, sich notdürftig Baracken bauen – sie versuchten verzweifelt, irgendwie zu überleben. Dann wurden sie in großer Zahl zum Arbeitseinsatz gezwungen, den sie, geschwächt und ausgehungert, wie sie waren, oft nicht überlebten.“ / Diese Verbrechen lasten heute nicht nur auf den Sowjets, sondern auch auf unseren Partnern in der „westlichen Wertegemeinschaft“: Die Toten der „Rheinwiesenlager“ gehören zu den am meisten verharmlosten und verschwiegenen alliierten Kriegsverbrechen in der Endphase des Zweiten Weltkrieges! Quelle/URL: http://www.schneider-institute.de/26435.pdf WWW . SCHNEIDER – INSTITUTE . DE Institut für Völkerrecht Direktor René Schneider Breul 16 48143 Münster Telefon (02 51) 3 99 71 61 Telefax (02 51) 3 99 71 62 URL: http://www.schneider-institute.de/ E-Mail: Schneider@muenster.de USt-IdNr.: DE198574773

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