Lieb bleibt Lieb-oder nicht?

19.02.14-HA-LIEB BLEIBT LIEB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„WIR in Herten“ Vorsitzende, Jutta Becker, kann die neuen Lehrmethoden für „I-Dötzchen“, also neu eingeschulte Kinder, nicht nachvollziehen.

Enkelsohn Max wurde 2013 eingeschult und Oma Becker bemüht sich natürlich Max bei den Hausaufgaben zu unterstützen.

Es stellte sich heraus, dass die Kinder nach „Hörensagen“ schreiben dürfen, ohne dass dies als Fehler angesehen wird.

Als Beispiel das Wort „Lieb“-es wird laut Lehrplan als richtig erachtet, dass das Kind „Lip“ schreibt. Auf Nachfrage von Jutta Becker  im Schulausschuss der Stadt Herten, stellte sich heraus, dass in Herten nicht an allen Schulen so unterrichtet wird. Das bedeutet also, dass Kinder bei einem Umzug innerhalb der Stadt, sich auf unterschiedliche Lehrmethoden einstellen müssen. Es reicht also nicht, dass innerhalb der Bundesländer unterschiedliche Lehrmethoden verfolgt werden, sondern sogar in den kleinsten Kommunen.

Erstaunlich ist dabei, dass die Kinder, welche nach einem halben Jahr auch in der englischen Sprache unterrichtet werden, dort exakt Buchstabengetreu, schreiben müssen. Da gilt nicht „se“, anstatt „the“.

Einfach ein Skandal in der Bildungslandschaft in unserem Land.

Da die Stellungnahme mal wieder gekürzt veröffentlicht wurde, hier der Text im Wortlaut:

Hallo Herr Bergmannshoff
Meine Stellungnahme zur Sitzung des Schulausschusses:
Auf meine Einwohnerfrage im letzten Schulausschuss, ob es in Herten Grundschulen gibt, an denen die Kinder nach Hörensagen schreiben lernen, erhielt ich von anwesenden Lehrkräften die Antwort, ja. Ein Lehrer sagte, dass ab dem 3 bis 4 Schuljahr die Kinder wieder anders lernen, also die korrekte Schreibweise. Nur eine Lehrerin von der Besuchertribüne sagte, dass an der Wilhelmschule nicht so gelernt wird. Um es deutlich zu machen: man spricht z.B. lip, meint aber – lieb.
Deshalb wundert mich hier bald gar nichts mehr. Sogar innerhalb einer Stadt werden den Kindern gegensätzliche Lerninhalte vermittelt. Sollte eine Familie einen Stadtteil wechseln, so ändert sich auch die Einstellung des Lehrerpersonals. Das kann doch nicht wahr sein?!
Die Bundesländer beschulen schon die Kinder sehr unterschiedlich, jetzt wird sogar innerhalb einer kleinen Gemeinde nach “Gutdünken” gelehrt.
Kein Wunder, dass die Hochschulen; Handwerksmeister, Universitäten mangelnde Kenntnisse der Schüler anmahnen.
Aber Kinder an Schulen werden nach 2-3 Jahren wieder umgepolt. Eigenartig ist aber, dass die Fremdsprache, wie z. B. Englisch, gleich richtig geschrieben werden muss. Dies ist meiner Ansicht nach eine “Katastrophe” in der Bildungspolitik unserer Stadt.
Lieb bleibt Lieb und nicht 3 Jahre lang Lip. Das habe ich gelernt und so soll es auch bleiben !!!
Mein Enkel Max, der in GE eingeschult wurde, ist total verunsichert, dass ich ihm sage, dass Otto mit zwei tt geschrieben wird oder Tee mit zwei ee, Es erscheint mir, dass das gesamte Bildungsniveau Deutschlands, extrem zum Negativen, abkippt. SMS- oder Kanack-Sprack sind mehr als überflüssig.
 Mit freundlichem Gruß
Jutta Becker
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Veröffentlicht in Allgemein. 1 Comment »

Eine Antwort to “Lieb bleibt Lieb-oder nicht?”

  1. Lieb bleibt lieb und nicht, “lip” | rundertischdgf Says:

    […] Hier bei “Wir in Herten” können Sie den ganzen Brief nachlesen! […]

    Gefällt mir


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