Sigrid B. schreibt an den Deutschlandfunk

Sigrid B.

Informationen am Morgen, div. Berichterstatter – zum Thema „NSU-Prozess in München“

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunehmend nervt es mich, in welch epischer Breite Sie über die „Mordserie der Zwickauer Terrorzelle NSU“ berichten, als ob es kein anderes Thema gäbe, zum Beispiel, dass Amnesty International beklagt, dass Christen in islamischen Ländern (Ägypten, Syrien etc) in erheblichem Maße verfolgt und ermordet werden. Da hält sich der Protest in Grenzen. – Keine Lichterketten! – Ihr Sender ist unter Ihrem neuen Chefredakteur Stefan Detjen zu meinem Bedauern mit sinkendem Niveau deutlich nach links gerückt.

Mir gefällt nicht, dass Sie sich zum Büttel unserer türkischen Eroberer machen. Wie kommen Sie dazu, im Auftrag der türkischen Berichterstatter Einfluss auf die bayerische Justiz nehmen zu wollen? Die türkischen Medien hätten sich eben früher um Sitzplätze im Gericht bemühen müssen. Jetzt ist ein Machtkampf entbrannt. Man darf gespannt sein, ob sich auch das Bundesverfassungsgericht dem Druck der Medien und der Straße beugt. – (In NRW hat man die Gerichte mit Sicherheitsschleusen ausgerüstet, weil Richter bedroht und eingeschüchtert werden. – Vielleicht gibt es deshalb so viele Urteile „auf Bewährung“, weil Richter um ihr eigenes Leben fürchten müssen. Wir lernen ja gerade, dass Allah über allem steht, auch über unserer unabhängigen Justiz ? Die Jugendrichterin Kirsten Heisig in Berlin („das Ende der Geduld“) ist wahrscheinlich völlig umsonst gestorben.

Bei der deutschen Journaille ist es seit Jahren üblich, Straftaten von Ausländern zu „germanisieren“ und damit zu bagatellisieren. Die Formel lautet: „Ein 28-jähriger Hagener, Kölner, o.ä. .hat diese oder jene Straftat begangen“.Dann fehlt auch noch die sonst beim „Kampf gegen rechts“ übliche Entrüstung, wie zuletzt beim Mord an einer 30jährigen Frau in einem Jobcenter in Neuss, die durch etliche Messerstiche eines „52-jährigen Mannes“ zu Tode kam.

 

Es ist keineswegs so, – wie der „Obertürke“ Kenan Kolat behauptet, dass bei Bränden mit türkischen Opfern i m m e r von rassistischen Anschlägen ausgegangen werden muss. Meistens entstehen Brände durch leichtfertigen Umgang mit Feuer (Einschlafen mit Ziga-rette etc.) – wie jetzt in Backnang. – Vor ein paar Jahren wurde deshalb die Produktion von Feuerzeugen in Form von Spielzeug verboten. Warum wohl? – Man hat in unserem Land keine Ahnung, wie gering der Bildungsstand der angeheirateten Frauen aus Anatolien ist, dass sie von ihren Ehemännern als Eigentum betrachtet und eingeschlossen werden, während der Mann sich – wo auch immer – nachts vernügt. Deshalb werden sie und ihre Kinder so häufig Opfer. – Herr Kolat sollte sich für seine Verleumdungen entschuldigen.

 

Übrigens: Auch bei Deutschen kann es nachts brennen, wenn es zu Konflikten kommt, weil man der Ansicht ist, dass der Koran mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar ist.

 

Und noch etwas: Es hat nicht nur Solingen gegeben – sondern auch Rheine !!!. Damals

wurde eine aus Rußland stammende deutsche Großfamilie niedergebrannt, nachdem eine Tochter ihr Verhältnis mit einem Kosovo-Albaner beendet hatte.Es gab sogar noch mehr Opfer als in Solingen – aber –(siehe oben) – deutsche Opfer werden nicht so medien-wirksam betrauert wie Ausländer. Es hieß sogar, dass es Schwierigkeiten gab, den jungen Mann überhaupt zu verurteilen. Ob sich die Richter schon damals fürchteten, bei Auslän-dern strenge Urteile auszusprechen, entzieht sich meiner Kenntnis. Danach geriet der Fall – aus den Schlagzeilen. – Bis heute

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