Gewalt gegen Kirchen

Libanesen fühlen sich als Opfer

In Anlehnung an den vorangegangenen Artikel (Hakenkreuz an „Blauer Moschee“ in Herten) berichten „WIR“ heute über zwei Artikel, welche am 05. und 06. Jan. 2012 in der WAZ erschienen.

Hoher Schaden durch Böller auf Kirchen

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Vier Kirchen in Duisburgs Norden wurden zwischen Weihnachten und Neujahr Ziel von Sachbeschädigungen und Brandstiftungen. Um ein Haar wäre eine Kirche abgebrannt, nachdem sie mit Sylvesterraketen in Brand geschossen wurde. Einige hundert Meter entfernt zerstörten Steine und Böller die Fenster einer katholischen Kirche.

Während des Neujahrsgottesdienstes flogen sogar Böller in die Kirche. Im Nachbarstadtteil gingen an einer ev. Kirche durch Steinwürfe Fenster zu Bruch. Das geschieht hier regelmäßig.

Duisburger Polizeisprecher sieht kein Problem

Ramon Van der Maat will jedoch von einer Häufung gewalttätiger Übergriffe auf Kirchen nichts wissen. Von 177 Anzeigen in der Neujahrsnacht hätten nur fünf mit Kirchen zu tun gehabt:“Wir sehen da nicht wirklich ein Problem.“

Wir werden überall verjagt, wo wir Fußball spielen

Die jungen Libanesen, die von vielen Bürgern als Hauptschuldige betrachtet werden, sehen sich selbst als Opfer. Überall, wo sie Fußball spielen, würden Sie verjagt!

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