„Habemus Papam“

Papst-Besuch in Berlin

 

„WIR in Herten Vorsitzende“ Jutta Becker wandte sich anlässlich des Papst-Besuches in seinem Heimatland Deutschland mit einer Stellungnahme zum Berlin-Besuch des Pontifex an die lokale Presse. Da diese Presse die Meinung von Frau Becker scheinbar ignoriert oder nicht wahrnehmen will, veröffentlichen „WIR“ an dieser Stelle die Meinungsäußerung: 

Der Heilige Vater ist in seinem Heimatland von der überwiegenden Bevölkerung äußerst herzlich willkommen geheißen worden.

Als Theologe und vielleicht auch als Philosoph trug er eine überraschende Rede vor den Volksvertretern vor. Er sprach von Recht, was auch Unrecht sein kann. Glaube und Vernunft gehören zusammen. Einheit ist Vielfalt und er bedauerte die Gleichgültigkeit der Religion. Die anwesenden Politiker waren allesamt konzentriert und ausnahmsweise einmal aufnahmefähig und es bleibt zu hoffen , dass sie auch etwas davon verstanden haben.

Die Messe im Olympiastadion vermittelte ein spürbares Zusammengehörigkeitsgefühl und Fröhlichkeit. Sehr viele Menschen wirkten andächtig und glücklich.

Für mich ist Kirche in der heutigen Zeit Bestärkung, Ruhe, Hilfe, Kraft, Zuversicht, Menschlichkeit und Wertegefühl. Denn gerade in diesem Sinne braucht auch Deutschland für seine Zukunft eine starke christliche Kirche um unserer Gesellschaft und ihren Menschen Halt, Stärke und Harmonie zu geben , wozu die meisten Politiker unseres Landes nicht fähig und auch in der Lage sind. Sie drehen lieber ´´ ihr Mäntelchen ´´ in die jeweilige situative politische Windrichtung. Die Presse, wie auch der Bundestagspräsident Lammert richtig anmerkte, berichtet überwiegend über die negativen Vorkommnisse in der Vergangenheit. Eine Hetzjagd folgte der nächsten. Denn die gesamte Kirche pauschal zu diffamieren ist wirklich unfair, unsachlich und auch ungerecht. Den 70 charakterlosen Subjekten der Linken, Grünen und SPD möchte die Presse am liebsten noch Verdienstmedaillen umhängen, weil sie der Rede im Abgeordneten-Haus ferngeblieben sind , ein wirklich verantwortungs – und respektloses Handeln , das an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten ist.

Die Lesben und Schwulen und angebliche Frauengruppen schieben ihre provozierenden Körper in jede Kamera. Jeder kann so leben wie er will. Auch wenn viele es nicht hören wollen , aber der Papst hat theologisch völlig recht , Homosexualität entspricht nicht der Schöpfungsordnung unseres Gottes und ein jeder der ehrlichen Herzens ist , kann das auch so in der Bibel entsprechend nachlesen. Teilweise wirkt es allerdings auf mich nur so, als ob es bei diesen überwiegenden nur um Sexualität geht. Die Veranstaltung ist aber wohl viel kleiner gewesen als erhofft.

Was mich aber auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass die gleichen Typen vor zwei Tagen die Gelegenheit bei dem Besuch von dem Außenminister der Türkei (Gül) nicht genutzt haben um dort aufzumarschieren, um gegen die massenhafte Verfolgung von Christen und Schwulen in islamistischen Ländern zu protestieren. Herr Bundespräsident Wulff und Frau Kanzlerin Merkel sind zu feige, einmal die islamistischen Regierungsvertreter so abzukanzeln wie sie es (Wulff) mit unserem Papst gemacht haben. Wo bleibt die öffentliche, scharfe, unmissverständliche und nachhaltige Kritik, wenn Christen nur wegen ihres Glaubens in allen islamischen Ländern ja geradezu wie Vieh z.B. in der Türkei abgeschlachtet werden? Eine Feigheit und Ungerechtigkeit die eigentlich schon nicht mehr zu überbieten ist. Hier erhalten Muslime Asyl, wenn sie behaupten, dass sie schwul sind. Mit dem polnischen „Reise-Papst“ ist keiner so umgesprungen. Da spielten auch Kosten keine Rolle. Schon zu der Zeit hat ausgerechnet unser jetziger Papst auf bedingungslose Aufklärung wegen der Missbrauchsfälle bestanden. Er hat somit bewiesen , dass er ein ebenso kluger wie auch mutiger Mann ist , also Wesenseigenschaften besitzt, die seinen Gegner völlig fehlen.

Ich freue mich und bin sehr glücklich, dass unser Heiliger Vater uns mit seinen 84 Jahren besucht und ein extrem anstrengendes Besuchsprogramm absolviert und somit allen wirklich ehrlichen Menschen in unserem Lande ein deutliches Zeichnung der Hoffnung und des Mutes gesetzt hat.

Jutta Becker

Papst-Rede im Wortlaut >>>>>

UPDATE: Die „Hertener-Allgemeine“ veröffentlichte am 4.Okt.2011 die Stellungnahme im überregionalen Teil

 

Zum Vergrößern anklicken

  


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Veröffentlicht in Allgemein. 1 Comment »

Eine Antwort to “„Habemus Papam“”

  1. „Habemus Papam“ « kopten ohne grenzen Says:

    […] im Wortlaut >>>>>   – http://www.wirinherten.wordpress.com Gefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt.   Hinterlasse einen […]

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