Ditib-Moschee in Herten wird gebaut

Ratsbeschluss eindeutig für Neubau der Ditib-Moschee in Herten Langenbochum

Gegen die Stimmen von WIR, CDU und UBP sprach sich heute Abend der Rat der Stadt eindeutig für einen Moschee-Neubau auf dem ehemaligen Zechengelände Schlägel & Eisen aus. Ausschlaggebend war die Empfehlung des „Runden Tisches,(s. Vorberichte) der zu einem einstimmigen Ergebnis pro Vereinsheimbau kam.

Der Tisch wurde in der Ratssitzung vom Bürgermeister (SPD) in den höchsten Tönen gelobt. Die Zuhörer (Teilnehmer des Tisches, Vertreter der muslimischen Vereine etc.) auf den Tribünen, die noch nie so voll besetz waren, zollten den Beiträgen der Moscheebefürworter-Fraktionen brav Beifall.

Bevor „WIR-Vorsitzende“ Jutta Becker vortrug, fiel dem Bürgermeister ein, das Publikum darauf hinzuweisen, dass Beifallsbekundungen im Rat nicht gewünscht sind. Wie üblich wurde Frau Becker, die wie gewohnt kein Blatt vor den Mund nahm, in ihrem Vortrag mehrfach, vor allem von den SPD- Ratskollegen gestört und unterbrochen. Trotzdem setzte sie ihre Rede fort, konnte aber nicht zu Ende reden, da der Bürgermeister die Länge der Meinungsäußerung beanstandete.

Zur Information hier das Manuskript des Vortrages von Jutta Becker:

Ratssitzung Juli 2011

Runder Tisch/ Ditib
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, werte Kollegen, meine Damen und
Herren,
es ist schon vieles zu diesem Thema gesagt und geschrieben worden.
Dass der sog. Runde Tisch nicht durch die Bürger legitimiert war, ist
jedem klar. Dass aber Moscheebau-Gegner öffentlich in der Presse vom
Bürgermeister als Rechtsradikale tituliert wurden, geht deutlich zu weit.
Es geht dabei um unbescholtene Bürger, die unter Namensnennung ihre
Meinung per Leserbrief äußerten.
Seit fast einem Jahrzehnt beschäftigt der geplante Moschee-Neubau der
Ditib in Herten Langenbochum die BürgerInnen , die Politik und die
Medien.
Anfeindungen von Ditib gegenüber Anwohnern, welche seinerzeit ihre
Häuser räumen sollten um den Bau eines Ditib-Vereinsheims zu
ermöglichen, wurden von der „Politik“ nicht registriert.
Dass nun die Empfehlung des Runden Tisches einstimmig den
Moscheebau befürwortet, ist bei Betrachtung der Besetzung der
Teilnehmer dieses Tisches auch keine Überraschung, stellt aber eher im
Ergebnis DDR-Verhältnisse dar.
Ditib-Funktionäre, Geistliche und Vertreter von Kindergärten, ein
Unternehmer der Interesse an dem jetzigen Gebäude der Ditib hat,
welche im Vorhinein ihre Meinung vertraten, dass es doch aus Gründen
der Religionsfreiheit und der hervorragenden interkulturellen
Zusammenarbeit, ein Moscheebau nur zur Bereicherung des Stadtteils
beitragen wird.
Wer die unendliche Entwicklung im Zusammenhang des gewünschten,
neuen Vereinsheims der Ditib-Gemeinde in Langenbochum von Anfang
an verfolgt hat, kommt aber zu einem anderen Ergebnis.
Sie wissen, dass es im Zusammenhang mit der Ditib-Planung im April
2007 in meinem Hause, eine Durchsuchung durch den Staatsschutz
gab. Das war natürlich ein „Null Ouvert“. Bezeichnend aber ist es, dass
diese Aktion seinerzeit schon mit dem Bau der DITIB zusammenhing.
Interessant ist aber auch, dass eine Familie aus Gelsenkirchen, die sich
damals für ein Baugrundstück an der Freiwiese I interessierte, sich an
den Bürgermeister im Sept. 2007 mit der Frage wandte, ob es möglich
sei, dass in der Nähe eine Moschee gebaut werden könnte.
Bürgermeister Paetzel beruhigte diese Familie und antwortete, dass er
nichts von Moscheebauplänen wisse.
Wohlgemerkt, das war im Sept. 2007.
Herr Paetzel hat mich und meinen Mann aber schon am 22.12.2006
gebeten auf einen Mieter der Feldstraße Einfluss zu nehmen, dass er
sein Haus verlässt, um einen Moscheebau der Ditib zu ermöglichen.
Sogar von „Handgeldern“ der Vermieter und Ditib war die Rede.,
So viel zur Glaubwürdigkeit des BM.
Und wenn der Bürgermeister jetzt in der Presse verlautbaren lässt, dass
er das Verfahren des Runden Tisches so nicht wiederholen würde,
macht deutlich, dass hier gravierende Fehler gemacht wurden.
Jetzt aber zu den aktuellen Zahlen.
Wir haben in Herten 6381 türkischstämmige Personen.
Laut den eigenen Angaben der Mitgliederzahlen in der HA haben die
türkischen Vereine 984 Familienoberhäupter. Wenn man jetzt jeweils
eine Ehefrau und 2 Kinder dazurechnet so ergibt sich eine angebliche
Mitgliederzahl von 3936.Danach sollen also von 6300, angeblich ca.
4000 Mitglieder sein.
Um es deutlicher zu machen, wenn man die Zahlen der angeblichen
Mitglieder mit den türkischstämmigen Personen nur von
Langenbochum und Paschenberg gegenüberstellt so ergibt sich eine
unglaubwürdige Diskrepanz. So sollen dort von 2405
türkischstämmigen Personen fast 2000 ausschließlich in zwei
türkischen Vereinen Mitglieder sein.
Für ganz Herten würde es bedeuten, dass ca. 63 % aller Türken in
Moscheevereinen organisiert wären.
Jetzt kommen wir aber zu den Tatsachen zurück. Am 30. März 2011
berichtete die HA überregional;“ Wie viel Islam steckt in Deutschland?
Von allen Muslimen in Deutschland bezeichnen sich ca. ein Drittel als
religiös. Aber nur 13 % engagieren sich aktiv in einer
Moscheegemeinde.“
An normalen Tagen, auch Freitags wird eine geringe Zahl von Muslimen
auch hier an der Moschee gesehen. Nur bei ihren Festen, wie
Hochzeiten, Beschneidungen, Zuckerfest reisen aus allen
Himmelsrichtungen weitere Muslime an und richten wahrlich vor Ort ein
Tohuwabohu an. Dieses bekannt rücksichtslose Verhalten verstößt
immer wieder gegen unsere Gesellschaftsordnung.
Wenn wir jetzt die wohl wahrheitsgemäßen Zahlen nehmen, so könnten
829 Personen in ganz Herten in den Vereinen Mitglieder sein. Also
wesentlich weniger Muslime sind dann Mitglied. Wären selbst 30 %
aller Türken in Herten Vereinsmitglieder, so wären es 1914 und nicht wie
behauptet wird fast 4000.
Da die Vereine jetzt schon über ca. 12.000qm² Grundbesitz in Herten
verfügen plus Bodrum-Halle, stellt sich automatisch die Frage, was
sollen diese Expansionsgelüste und was soll dieses
Dominanzverhalten?
Hier geht es nicht um Religion, denn eine Moschee ist ein
Multifunktionshaus. Ich zitiere wieder aus der HA vom 30.3.2011:
„Ein Imam ist der Vorbeter beim islamischen Gebet. Ein Imam ist kein
„Geistlicher“, vielmehr kann jeder Gläubige, der den Ritus des Gebets
beherrscht, diese Aufgabe wahrnehmen. .. In den Gemeinden der Ditib,
dem Dachverband der türkischen Muslime in Deutschland, wirken
ausnahmslos türkisch sprechende Imame, sogenannte
Religionsbeauftragte. Ausgewählt werden sie in ihrem Heimatland von
der „ Gemeinsamen Kulturmission“, in der Vertreter verschiedener
Ministerien sitzen……Wenn sie ins Ausland entsandt werden,
unterstehen sie – als Quasi-Diplomat – den Attachés
für religiöse Dienste der türkischen Generalkonsulate. Über die Kultur
und das Grundwerteverständnis in ihrem Einsatzgebiet wissen sie
jedoch oft nur wenig. Ihr hauptsächlicher Auftrag ist es, in Deutschland
den „türkischen Staatsislam“ absichern zu helfen“.

An dieser Stelle musste Frau Becker den Vortrag auf Veranlassung des Bürgermeisters abbrechen

Der Verfassungsschutzbericht schreibt hier:

„Zum anderen gibt es Organisationen, die den Schwerpunkt ihrer
Tätigkeit darin sehen, für die auf Dauer in Deutschland lebende Muslime
gewaltfrei und mit legalen Mitteln islamistische Normen durchsetzen.
Ein Teil dieser Normen ist aber mit unserer freiheitlichen,
demokratischen Grundordnung, insbesondere mit den in unserer
Verfassung festgeschriebenen Menschenrechten unvereinbar. Um
diesen Widerspruch zu verdecken, werden öffentlich
Scheinbekenntnisse zum Grundgesetz abgegeben, die wahren Ziele
aber verschleiert.“—Zitat Ende
Wie sieht es aber mit der Frauenfrage in diesen muslimischen Vereinen
aus. Dort werden Rückschritte gemacht und immer mehr Forderungen
erhoben, die gerade den Frauenrechten in Deutschland widersprechen.
Wir haben uns die Gleichberechtigung erkämpft und können auch erst
ca. seit den 60 zigern, frei wählen wie z.B. den Beruf, ein Konto eröffnen
und wir brauchen weder Vater noch Ehemann fragen ob und wie wir uns
betätigen und was wir machen wollen. Jetzt sollen hier Mädchen nicht
mehr gemeinsam schwimmen gehen, nein man will sich separieren –
sich immer mehr abgrenzen.
Zu den Kosten: Ich staune immer mehr über die Aussage von Herrn
Ölcek, der behauptet, man hätte 400.000,– Euro auf der „hohen Kante“.
2006 hat er noch behauptet, dass die Mitglieder erst spenden, wenn ein
Grundstückskauf erfolgt wäre.
Angeblich haben wir hier extrem reiche Vereine. Aber hier gehören
sämtliche Vereinsgrundstücke, bis auf Scherlebeck, alles den Kölner
Parteizentralen, sei es Ditib oder VIKZ Schon alleine der Unterhalt von
so riesigen Gebäuden verschlingt immense Summen.
Wenn hier vorgegaukelt wird, dass Finanzierungen teilweise aus
Bestands-Immobilien bestritten werden, ist das Augenwischerei.
Es geht hier aber im Wesentlichen nicht darum, einen Moschee-Neubau
in Langenbochum abzulehnen, sondern darum, die Ausbreitung des
Polit- Islam insgesamt zu verhindern.
So hat die Berliner Jugend- Richterin Kirsten Heisig in ihrem Buch
geschrieben: „Wenn wir nicht rasch und konsequent handeln, wenn wir
unsere Rechts- und Werteordnung nicht entschlossen durchsetzen,
werden wir den Kampf..verlieren.“

Ich danke für ihre Aufmerksamkeit

Erste Online-Berichte:

WAZ HIER>>>>         HERTENER ALLGEMEINE HIER>>>>

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