Rettungsschirm

„Ein Volk ohne eigene Währung hat auch keinen eigenen Wert!“

René Schneider

Wie Griechenland schon wieder einmal gerettet wurde:

Es ist ein trüber Tag auf Rhodos. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind
schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump. An diesem Tag fährt ein reicher Deutscher
durch Rhodos und hält bei einem kleinen Hotel.
Er sagt dem Eigentümer, daß er gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für
eine Übernachtung zu mieten, und legt als Kaution einen 100,- € Schein auf den Tresen. Der
Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel. Als der Besucher die Treppe hinauf gegangen ist, nimmt
der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger, und bezahlt seine
Schulden.

– Der Metzger nimmt die 100,- € läuft die Straße hinunter und bezahlt den Bauern.
– Der Bauer nimmt die 100‚- € und bezahlt seine Rechnung bei der Genossenschaft.
– Der Mann dort nimmt den 100,- € Schein, rennt zu seiner Kneipe und bezahlt dort seine
offenen Rechnungen.
– Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch
harte Zeiten hinter sich hat, und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.
– Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehenden Zimmerrechnungen mit den
100,- €.
– Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen.
In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein, sagt,
daß ihm keins der Zimmer gefällt, und verläßt Rhodos.
– Niemand produzierte etwas.
– Niemand verdiente etwas.
– Aber alle Beteiligten sind ihre Schulden los, und schauen mit großem Optimismus in die
Zukunft.
So oder so ähnlich funktionieren der Euro-„Rettungsschirm“ und alle anderen „Rettungspakete“!?
Wirklich?
Bitte lesen und weitergeben! – Danke!

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IMPRESSUM, V. i. S. d. P.: RENÉ SCHNEIDER · BREUL 16 · 48143 MÜNSTER · DEUTSCHLAND
Telefax (02 51) 3 99 71 62 · Telefon (02 51) 3 99 71 61 · von 11 bis 21 Uhr

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