Neue Ditib-Moschee in Herten beschlossen-Einstimmig !

Wie erwartet empfiehlt der „Runde Tisch“ den Moschee-Bau“ in Herten!

Nach dem unerträglichen Sitzungsmarathon des „Runden Tisches“ stellt sich nunmehr das erwartete Ergebnis dar. Einstimmig spricht sich das entscheidende Gremium für den Bau einer „Ditib-Moschee“ im Stadtteil Langenbochum aus. Dass der, vom Bürgermeister kreierte „Tisch“ nicht durch die BürgerInnen legitimiert war, ist allseits bekannt.

Entgegen sprechen die zahlreichen Leserbriefe in der lokalen Presse, deren Verfasser überwiegend einen Moschee-Bau ablehnen. Auch die ins Netz gestellte Abstimmung der „Hertener Allgemeine“, die ein überwältigendes Ergebnis der Moschee-Gegner ergab, scheint den „Runden Tisch“ nicht beeindruckt zu haben. (s. Vorberichte)

Dass nun auf Veranlassung der Verwaltung, alle in betracht kommenden Möglichkeiten für die Einrichtung einer neuen Zweigstelle der „AKP“ ausgeschöpft werden sollen, ist unfassbar.

Unfassbar auch deshalb, weil in unmittelbarer Nähe vor kurzem eine VIKZ-Moschee auf einem ca. 7.000 m² Grundstück und mit ca. 2.700 m² Nutzfläche errichtet wurde, die seit dem immer wieder für „Schlagzeilen“ sorgte. Was will man den BürgerInnen des Stadtteils eigentlich noch zumuten?

Die Zustimmung sei an zahlreiche Bedingungen geknüpft, welche auch die inhaltliche Arbeit des Moschee-Vereins betreffen.

Da darf man ja gespannt sein, ob die Tqiyya-Gesellschaft ihre hochtrabenden Versprechungen einhält. Sofort werden Erinnerungen wach. Erinnerung an das „Wunder von Marxloh“, ebenfalls eine Ditib-Moschee, einst als interkultureller Treffpunkt gepriesen, gefördert mit Millionen Steuergeldern, entpuppte sich kurz nach Fertigstellung nicht mehr als Wunder sondern als Desaster von Marxloh! Kurz nach Inbetriebnahme dieses Vereinshauses wurde dort der Vorstand ausgetauscht und schon war es vorbei mit der interkulturellen Zusammenarbeit. Nicht einmal der „Dorfpolizist“, der seit Jahren als Vertrauenperson dort ein-und ausging, ist nicht mehr willkommen!

Wer hier die Geschicke leitet, ist allseits bekannt, nämlich die Religionsbehörde der Türkei. Das ist in Marxloh so und auch in Herten-Langenbochum, auch wenn das bestimmte Personenkreise in ihrer gutmenschlichen Verwirrung nicht wahr haben wollen oder aus anderen Gründen ignorieren. Auch ein Migrant mit deutschem Pass ist eine wertvolle Wählerstimme.

Wer finanziert eigentlich das Verfahren, welches seit Jahren wohlwollend durch den Verwaltungschef, Bürgermeister Dr.Paetzel,  begleitet wird und in dem etliche hochrangige Verwaltungsmitarbeiter eingebunden sind?

Und wie finanziert sich ein „Vereinsheim“, welches etwa 1,3 Mio € kostet? Woher stammen 400.000 € Eigenkapital?

Man stelle sich vor, einen Verein gründen zu wollen, der in der Bürgerschaft umstritten, überwiegend sogar nicht gewünscht wird, aber von Verwaltung und der federführenden Politik gewünscht wird und stelle sich weiterhin vor, dass die Entscheider (SPD-Ratsmehrheit) auf Stimmenfang der eingebürgerten Immigranten aus ist, der erkennt sofort die Hintergründe der Vorgehensweise der regierenden Fraktion. Auch das „Nichtvorhandensein“ in der Meinungsäußerung der Thematik der sog. Opposition der CDU, schadet der Diskussion.

In der abschließenden Sitzung, an der auch Bürgermeister Paetzel teilnahm, zeigte dieser sich erleichtert und dankte den Teilnehmern des „Runden Tisches“ und dankte für das Engagement und zollte ihnen „erhöhten Respekt“, gerade auch vor dem Hintergrund der „rechtsradikalen Beschuldigungen in der öffentlichen Diskussion.“

Ein Bürgermeister, der unbescholtene Bürger, nur weil sie den Moschee-Bau ablehnen als Rechtsradikale bezeichnet, disqualifiziert sich selbst.

Zur Printausgabe  der „Hertener Allgemeine geht es HIER>>>>

Pi-News berichtet zum selben Thema HIER>>>>

Abschluss-Sitzung

„Runder Tisch“ stimmt für Moschee-Bau

von Frank Bergmannshoff am 06. Juli 2011 20:54

HERTEN. In seiner fünften und letzten Sitzung haben sich die Teilnehmer des „Runden Tisches“ am Mittwochabend einstimmig für den Bau einer neuen Moschee in Langenbochum ausgesprochen. Sie legten sich nicht strikt auf einen Standort fest, wohl aber auf eine Rangliste möglicher Flächen und Gebäude.

An der Abschluss-Sitzung des Runden Tisches zum möglichen Moschee-Bau in Langenbochum nahm auch Bürgermeister Dr. Uli Paetzel teil. Foto: Frank Bergmannshoff

Erste Wahl ist demnach ein Neubau in dem Gewerbegebiet, das auf der Zechenbrache Schlägel & Eisen entstehen soll. Auf Platz zwei der Liste steht die Nutzung eines alten Zechengebäudes von Schlägel & Eisen. Sollten diese Varianten aus finanziellen, planerischen, technischen, rechtlichen oder sonstigen Gründen nicht zum Tragen kommen, gibt es noch folgende Alternativen: früherer Zechensportplatz an der Backumer Straße, das geplante Baugebiet „Freiwiese Süd“, das Gewerbegebiet „An der Vestischen“, ehemaliges Domicil-Möbelhaus an der Westerholter Straße.Auch bei der Gestaltung der Moschee macht der „Runde Tisch“ Vorgaben. Die bisher bekannte Planung darf nicht überschritten werden. Nebengebäude sind nicht erwünscht, auch ein Minarett wird abgelehnt. Das Gebäude soll ansehnlich, aber insgesamt schlicht sein.Eine weitere Forderung ist, dass sich der Langenbochumer Ditib-Moscheeverein (noch) stärker öffnet. Das neue Stadtteilbüro Herten-Nord, das in Kürze eröffnet wird, soll sicherstellen, dass der Moscheeverein mit vielen anderen Einrichtungen und Gruppen aus Langenbochum und ganz Herten vernetzt wird. Ziel ist es vor allem, die Kinder- und Jugendarbeit sowie Bildungs- und Hilfeangebote  für jedermann zu verstärken und zu verbessern.
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