Endspurt für den „Runden Tisch“

Ditib-Moschee-Bau in Herten scheinbar beschlossene Sache!

In seinem Bericht über die letzte Sitzung des „Runden Tisches“, der eine Empfehlung an den Rat der Stadt Herten erarbeiten soll, ob-und unter welchen Bedingungen eine Moschee im Stadtteil Herten-Langenbochum errichtet werden darf, nimmt Ressortleiter Bergmannshoff (Hertener Allgemeine) mit der Aussage:

„Der Bürgermeister wird den Politikern dann vorschlagen, dass sie die Stadtverwaltung und ihre Tochtergesellschaften damit beauftragen, alle nötigen Schritte einzuleiten, um die Empfehlung des Runden Tisches umzusetzen. Über diesen Vorschlag könnte der Rat in seiner Sitzung am Mittwoch, 20. Juli, entscheiden“.

die Entscheidung des „Runden Tisches“ vorweg. Da Bergmannshoff permanent an den Sitzungen des „Runden Tisches“ als Berichterstatter anwesend war und auch meinungsbildende Kommentare gegen angeblich rechtsextremistische Moschee-Gegner verfasste, lässt vermuten, dass die Informationen des Redakteurs, aus erster Hand stammen!

Nationalistische Züge des Ditib-Vereins scheint das entscheidende Gremium „Runder Tisch“ nicht zu interessieren, da sie sich mit der Flagge der „Unterdrückung“ der Menschenrechte gerne ablichten lassen!

Von Frank Bergmannshoff am 04. Juli 2011 21:48

HERTEN. Am Mittwoch, 6. Juli, treffen sich die Teilnehmer des „Runden Tisches“ zur letzten Sitzung. Sie werden einen Abschlussbericht erarbeiten und eine Empfehlung aussprechen, ob – und wenn ja: wo und unter welchen Bedingungen – in Langenbochum eine neue Moschee gebaut werden könnte.

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Die Teilnehmer des Runden Tisches lassen sich von Seref Ölcek (l.) durch die Sultan-Ahmet-Moschee an der Feldstraße 206 führen. Foto: Frank Bergmannshoff

Nach vier Sitzungen deutet einiges darauf hin, dass der Runde Tisch mehrheitlich eine Moschee auf der Zechenbrache Schlägel & Eisen befürworten wird. Entweder in einem der alten Zechengebäude oder aber auf einem Neubau-Grundstück im geplanten Gewerbegebiet. Denkbar ist auch, das die Teilnehmer des Runden Tisches Bedingungen und Pflichten festschreiben, die der Moscheeverein erfüllen muss: zum Beispiel Freitagsgebete in deutscher Sprache oder aber eine Öffnung der neuen Moschee für Gruppen und Vereine aus dem Stadtteil. Doch bis Mittwochabend ist das alles Spekulation.

Klar ist hingegen der weitere Ablauf: Der Moderator des Runden Tisches, Polizeidirektor Jörg Lukat, wird den Abschlussbericht samt Empfehlung am Mittwoch, 13. Juli, im Haupt- und Finanzausschuss des Rates vorstellen. Die Sitzung ist öffentlich (17 Uhr, Glashaus). Der Bürgermeister wird den Politikern dann vorschlagen, dass sie die Stadtverwaltung und ihre Tochtergesellschaften damit beauftragen, alle nötigen Schritte einzuleiten, um die Empfehlung des Runden Tisches umzusetzen. Über diesen Vorschlag könnte der Rat in seiner Sitzung am Mittwoch, 20. Juli, entscheiden. Auch sie ist öffentlich (17 Uhr, Glashaus). Intensive, wenn nicht gar hitzige Diskussionen sind zu erwarten. Denn nicht nur bei UBP und WIR, sondern selbst innerhalb von SPD und CDU ist das Moschee-Thema umstritten.

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