Neues vom „Runden Tisch“

   Der „Runde Tisch“ hat die erste Etappe geschafft. Man hat sich beschnuppert und erste Strategien entwickelt.

Der von der Ditib-Gemeinde gewünschte Bau eines neuen Vereinsheims verursacht in Herten eine heftige Diskussion. Die „Hertener Allgemeine“ widmete diesem Thema eine ganze Seite in der Lokalausgabe des Blattes. Dadurch soll eine Transparenz und eine vermeindliche Beteiligung der BürgerInnen der Stadt Herten dargestellt werden. Aber so ist es keineswegs. Anhand der Teilnehmerliste lässt sich leicht erkennen, dass sich hier eine Gruppe von Menschen zusammensetzt, welche fünf Vertreter der ansässigen „Moscheevereine“ in sich birgt.

Erstaunlich ist, das Seref Ölcek (Vorsitzender Ditib-Herten) verlauten lässt, dass es sich bei seiner Gemeinde um 240 Mitgliederfamilien handelt. Wohlwollend gerechnet ergibt dies eine Gesamtzahl an Mitgliedern von 720 Mitgliedern (bei Annahme von 3 Personen pro Familie). Es ist aber davon auszugehen, dass Familien türkischer Herkunft, mehr als 3 Personen beinhalten.

Die im Stadtteil schon errichtete Großmoschee des VIKZ nennt ähnliche Mitgliederzahlen. Rechnet man alles zusammen, käme man auf eine Mitgliederzahl der Moschee-Vereine im Stadtteil Herten-Langenbochum auf etwa 2000 Personen. So viele Muslime leben aber insgesamt nicht in diesem Stadtteil.

Hier wird eindeutig von Seiten der Moschee-Vereine getäuscht und verschleiert um den Eindruck zu erwecken, dass doch arge Platznot in den Vereinsheimen herrscht.

In Anbetracht der Tatsache, dass maximal 15% der muslimischen Einwohner in Moscheevereinen organisiert sind, zeigt, dass hier die zentralistisch gesteuerte Ditib-Gemeinde mit falschen Zahlen arbeitet. Auch die Aussage Seref Ölcek`s, dass es bei Ditib und VIKZ durchaus Doppelmitgliedschaften gäbe, zeigt eindeutig, dass die Mitgliederzahlen manipuliert werden.

Entsetzlich ist aber, dass nun wieder der geplante Moschee-Standort an der Feldstraße 167-175 (Bericht WAZ) verwirklicht werden soll. Dort leben noch Menschen.

Diesbezüglich gab es schon 2006/2007 einen skandalösen Vorgang, der damit endete, dass die Anwohner der betroffenen Häuser an der Feldstraße ein „Wohnrecht auf Lebenszeit“ besitzen. In diesem Zusammenhang gab es übrigens eine Hausdurchsuchung durch den Staatsschutz bei der „WIR in Herten-Vorsitzenden“ Jutta Becker.

Die Berichterstattung der Hertener Allgemeine über die erste Sitzung des „Runden Tisches:

Unter den Zitaten der Teilnehmer des „Runden Tisches“ ist die Aussage des Baurates Volker Lindner herausragend!

Advertisements
Veröffentlicht in Allgemein. Leave a Comment »

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: