Pro Österreich gegründet-Wiener Stadtanzeiger berichtet!

Gründungstreffen der Bewegung Pro Österreich

Am Do. dem 07.April fand im Gasthaus Brigittenauer Stadl das Gründungstreffen der BPÖ statt. Zu diesem Anlass versammelten sich rund 30 Personen aus dem linken Lager in der Griegstraße nahe dem Lokal.

Die Polizei hatte das Lokal hermetisch abgeriegelt und stand mit mehreren Mannschaften in Bereitschaft, darunter auch mit zwei Diensthundeführern. Außerdem waren 6 Beamte des Landesamtes für Verfassungsschutz & Terrorismusbekämpfung (LVT) vor Ort.

Die Demonstranten skandierten bei Eintreffen einiger Treffen Teilnehmer: „Nazis raus“ und das obwohl es sich bei der BPÖ um eine überparteiliche Dachorganisation von Bürgerinitiativen gegen den Ausbau von Islamischen Mehrzweckzentren handelt.

Die  Sprecherin der BPÖ, Fr. Schuster betonte auch die Überparteilichkeit, auch wenn die Bewegung von der FPÖ Wien unterstützt wird und dieser dadurch wohl auch nahe stehen dürfte. Doch hier von „Nazis“ zu sprechen geht doch wohl entschieden zu weit, da die FPÖ wie auch die BPÖ demokratische Bewegungen sind und somit nicht der Österr. Bundesverfassung widersprechen, wie auch Mitarbeiter des LVT der Presse gegenüber betonten.

Im Hinterzimmer des Brigittenauer Stadls kam ebenso der Wiener FPÖ Chef, Gudenus zu Wort, wie auch zahlreiche Bezirksräte, Referenten und Bürger. Auch hier strich man heraus, dass die BPÖ überparteilich ist, da auch ua. „schwarze“ Befürworter für die Anliegen der Bewegung Pro Österreich zu Wort kamen wie auch parteilose Besucher der Gründungsveranstaltung.

Einer der betroffenen Bezirksräte aus Wien Floridsdorf Hr. Schimanek meldete sich nicht zu Wort, obwohl in Floridsdorf eine der großen Bürgerinitiativen gegen  den Ausbau eines Islamischen Zentrums kämpft.

Vor dem Haus, in einiger Entfernung schwenkte man weiter Transparente die den Fremdenhass  anprangerten sowie Fahnen, unter ihnen auch zwei der ANTIFA unter denen sich eine Hand voll Großteils vermummte verbarg.

Bei den Ansprachen verglich man den FPÖ Bundesparteichef Strache mit Hitler und unterstellte ihm sowie der FPÖ und der BPÖ, den Rassenhass. Man meinte weiter, dass die FPÖ und deren nahestehenden Organisationen wohl beabsichtigen, dass mit den Muslimen das Selbe geschehen solle wie im dritten Reich mit den Juden(?).

Sowohl Gudenus als auch Schuster distanzierten sich kategorisch in ihren Ansprachen von diesen Anschuldigungen. Sie betonten, dass man nichts gegen Ausländer habe, auch gegen Muslime nicht, doch diese sich in unsere Gesellschaft und vor allem Kultur zu Integrieren haben, wie in der Verfassung vorgesehen.

Vom linken Lager war niemand zu gegen im Saal des Brigittenauer Stadls, sodass hier auch kein Meinungsaustausch stattfinden konnte, trotz Einladung der Organisatoren! Selbiges galt auch für die Grünen und all die anderen in der Stadt tätigen politischen Parteien. So blieb man im großen und ganzen unter sich und die Kundgebungsteilnehmer vorm Haus ebenso.

Das Wiener Stadtmagazin berichtet

Bis auf einige Unmutsäußerungen von Anrainern wg. des Lärms vor den Häusern, blieb die Kundgebung friedlich. Auch als das Polizeiaufgebot auf die Hälfte reduziert wurde. Vorbereitete Tretgitter kamen nicht zum Einsatz und als die Demonstranten nach 19:00 Uhr abzogen, verringerte sich auch die Polizeipräsenz auf ein Minimum um im Bedarfsfall den Veranstaltungsort Sichern zu können. So ging die Veranstaltung am späteren Abend friedlich zu Ende.

E.Weber

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