Nach Sarrazin-Tsunami kommt Ulfkotte-Welle

Unter dieser Überschrift berichtet das „Straubinger Tagblatt am 24.09. 2010!

Journalist und Hochschullehrer Udo Ulfkotte legt in Migrationsdebatte nach
München. (rm) Viele Medien wollten keine bezahlten Anzeigen für Udo Ulfkottes neues Buch „Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold. Armut für alle im lustigen Migrantenstadl“ annehmen. Aus Gründen der politischen Korrektheit, glaubt der Autor. Doch dann kam Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin mit seinem Buch und plötzlich wurde auch Ulfkotte gefragter Talkrunden-Gast.
Und seitdem SPD-Chef Sigmar Gabriel den Rausschmiss integrationsunwilliger Ausländer fordert („Wer auf Dauer alle Integrationsangebote ablehnt, der kann ebenso wenig in Deutschland bleiben wie vom Ausland bezahlte Hassprediger in Moscheen“), sieht sich der ehemalige FAZ-Journalist, Publizist und Hochschullehrer mit seinen provokativen Thesen in bester Gesellschaft. Gabriels Position, freute sich Ulfkotte in München, „galt noch vor wenigen Tagen als rechtsextremistisch“. Werbung für sein Buch, von dem in zwei Wochen 20 000 Exemplare verkauft wurden, brauche er spätestens jetzt nicht mehr.
Die Erscheinung seiner 500 Seiten langen Katastrophenbeschreibung wirke zwar wie mit Sarrazin abgesprochen, aber sie ist es nicht, versicherte Ulfkotte bei einer Zwischenstation in München. Wie Sarrazin kommt auch der studierte Kriminologe, Islamkundler und Politikwissenschaftler zu dem Ergebnis, dass sich Deutschland irgendwie selbst abschafft, vor allem ökonomisch. Seine Kernthese: Die Einwanderung koste Deutschland viele Milliarden mehr als die Migranten durch Sozialleistungen jemals aufbringen. 900 Quellen hat Ulfkotte nach eigenen Angaben ausgewertet – „keine eigenen, sondern bestehende Studien aus dem europäischen Raum“ -, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass die politisch überkorrekte Bundesrepublik Deutschland bis 2007 netto etwa eine Billion (tausend Milliarden) Euro in ihre Migranten gesteckt hat. Jeder Migrant aus dem „islamischen Kulturkreis“, auf den es Ulfkotte besonders abgesehen hat, koste dem Steuerzahler 350 000 Euro.
Ulfkotte liegt es immerhin fern, zu Demonstrationen aufzurufen oder sich gar an die Spitze einer rechtspopulistischen Partei zu setzen. Das alles werde sich – wenn auch womöglich nicht ohne „inneren Aufruhr“ – regeln, wenn die Sozialsysteme bei der nächsten Finanzkrise, die unweigerlich kommen werde, zusammenbrechen, sagt der Ex-FAZ-Autor voraus.
Spätestens dann würden sich auch Deutschland und andere westeuropäische Staaten beispielsweise den Gepflogenheiten der USA anschließen, wo Integration als „Bringschuld“ angesehen werde. Wer dort als Ausländer seinen Job verliere, müsse innerhalb von sechs Wochen das Land verlassen, im Falle der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sogar in vier Wochen. Und wer bei der Ausreise nicht etwaige Schulden zurückzahle, wandere ins Gefängnis.

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