Gräueltaten der Sieger

Normalerweise wird in Tschechien im Mai das Ende des Zweiten Weltkrieges gefeiert.

Dieses Jahr  am 6. Mai 2010 wurde im tschechischen Fernsehen zur besten Sendezeit eine Dokumentation gezeigt „ Töten auf tschechische Art“.

Es gibt nur wenige Filme über das Töten  der Deutschen Bevölkerung durch Tschechien  nach dem 2. Weltkrieg.

Da werden wahllos Männer erschossen und noch lebendig von einem LKW sadistisch überrollt.  Der Massenmord  im nordböhmischen Postelberg, bei dem über 760 deutsche Männer erschossen wurden. Da wurden Kinderwagen in den Fluss geworfen und noch darauf geschossen.  Innerhalb von zehn Minuten mussten alle Deutschen abmarschbereit sein. Ihre Habseligkeiten, sowie Schmuck abgeben. Wohlgemerkt nach dem Krieg. Allein bei der Flucht und Vertreibung sind mindestens zweieinhalb Millionen Deutsche ums Leben gekommen.

Ich kenne noch kein Land außer Deutschland, dass sich mit „Gräueltaten“ im und nach dem Zweiten Weltkrieg auseinander gesetzt hat. Dänemark hatte noch bis 1949 Flüchtlingslager! Trotz Übermaß an Lebensmitteln im Land mussten die Deutschen dort hungern. Kinder die über den Maschendrahtzaun ihren Ball holen wollten wurden erschossen!

Unsere Bundeskanzlerin reist jetzt zur großen Siegesfeier nach Moskau. Versöhnung ist immer gut. Aber zur Aufarbeitung gehört die  Wahrheit dazu. Frau Merkel erklärt, dass durch die Siegermächte die Menschen“ befreit“ worden seien.

Aber wahre Befreier morden und vergewaltigen nicht millionenfach.

1945 hieß es von US Präsident Truman. Direktive: Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als besiegter Feindstaat.

1944 rief Stalin seine Truppen auf: Die Rote Armee ist angetreten, um der deutschen Bestie den Todesstoß in ihrer Höhle zu versetzen. Mit glühendem Hass im Herzen betreten wir das Land des Feindes. Wir kommen als Richter und Rächer. Der Feind muss ohne Gnade vernichtet werden.

Ganz Deutschland war ein „Immense concentration camp“ laut dem US-jüdischen Publizisten Eugene Davidson. Die Westsieger ließen die deutschen Kriegsgefangenen Soldaten auf den Rheinwiesen verrecken.

Das soll Befreiung sein?!

1955 reduzierte Konrad Adenauer den Tag der bedingungslosen Kapitulation: „Vor zehn Jahren  zerfiel Deutschland und hörte auf, ein sich selbst regierender Staat zu sein. Es war die dunkelste Stunde unseres Vaterlandes… Zu der unausbleiblichen Niederlage im verzweifelten Ringen mit einer Koalition der ganzen Welt trat die Schmach und Schande, als die Sieger das deutsche Volk, der Wahrheit zuwider, mit einer Kollektivschuld belasten zu wollen, um es für alle Zeit zu ächten.

Ludwig Erhard zum 20. Jahrestag des Kriegsende: Ja – wenn mit der Niederwerfung Hitler-Deutschlands, Unrecht und Tyrannei aus der Welt getilgt worden wären, dann allerdings hätte die ganze Menschheit Grund genug den 8. Mai als einen Gedenktag der Befreiung zu feiern.

In Schulbüchern war zu lesen: Am 8. Mai 1945 waren die Reste der deutschen Wehrmacht zur bedingungslosen Kapitulation gezwungen. Die ersten Folgen waren unbeschreibliches Elend unter den Millionen Flüchtlingen, bittere Not in den Großstätten, deren Versorgung stockte, die schwer lastende Verachtung seitens der Siegermächte, der volle Verlust der Souveränität und der Zusammenbruch des Staatsgefüges.

Schulbuch 1965 (Prögl): Für den Luftkrieg, der nun die Heimat zerstörte, galt dasselbe erbarmungslose Gesetz; er brannte die Häuser der Zivilbevölkerung nieder und ließ Frauen und Kinder in ihrer Asche verkohlen.

Die Moral der deutschen Bevölkerung wurde durch die gezielten Bombardements eher gestärkt, da sie das durch die nationalsozialistische Propaganda vermittelte Bild von den rachsüchtigen, kaltblütigen Alliierten zu bestätigen schienen.

Bayerischer Schulbuchverlag 1958: Es begann eine Massenaustreibung in einem Umfang und in so brutaler Weise, wie sie die Welt bis dahin noch nicht gesehen hatte.

Es gibt kaum Filmmaterial darüber, deshalb wird seitens der „Siegermächte“ seit Jahrzehnten dazu geschwiegen. Aber die Deutschen sollen im Krieg bis im letzten Dörfchen über alles informiert gewesen sein.  Es gab keine freie Presse, geschweige Fernsehen oder Handy!

Das war sicherlich keine Befreiung, wie es jetzt von unseren Politikern dargestellt wird.

Wenn jetzt unsere Gutmenschen, die Grünen, durch ihren Sprecher Arif Ünal nun im Landtag NRW fordern, die Verpflichtungsformel….zum Wohle des deutschen Volkes…umzuwandeln inzum Wohl der Bevölkerung in NRW …, zeigt es deutlich, wie die ihr eigenes Volk ächten und am liebsten austauschen wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Becker

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WIR in Herten

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