WIR holt Ausstellung “ Flucht und Vertreibung“ nach Recklinghausen!

„Im Vorfeld lehnte der Bürgermeister und der Rat der Stadt Herten den Antrag von Ratsfrau Jutta Becker ab“.

Der „WIR- Ratsfraktion“ Recklinghausen ist es per Ratsantrag (RZ berichtete) nun gelungen, die Ausstellung „Flucht und Vertreibung“ nach Recklinghausen zu holen.

Nachdem im Vorfeld der Bürgermeister und der komplette Rat  der Stadt Herten, auch die CDU unter einer fadenscheinigen Begründung einen dementsprechenden Ratsantrag von Ratsfrau Jutta Becker (WIR in Herten) ablehnte, stellte die WIR- Fraktionsvorsitzende Claudia Ludwig daraufhin diesen Antrag auf  Bitte von Jutta Becker in  Recklinghausen. Dieser Antrag wurde dort angenommen und wird dort jetzt auch umgesetzt.

Erstaunlicherweise werden nun Philipp Mißfelder, MdB (CDU ) zusammen mit Frau Erika Steinbach, MdB (CDU), Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) diese Ausstellung eröffnen. Wer sich hier mit fremden Federn schmücken will, liegt klar auf der Hand. Es ist ja Wahlkampf.

Dr. Uli Paetzel (Bürgermeister in Herten) begründete seine Ablehnung damit, dass er in jedem Jahr  im November aller Toten gedenke. Weiterhin teilte Dr. Uli Paetzel Jutta Becker mit, dass Sie an diesen Veranstaltungen niemals teilgenommen habe, zeigt was dahinter steckt.

Es ist anzunehmen, dass die SPD- Führung in Herten diese Ausstellung, die zudem kostenlos veranstaltet wird, ablehnte, da es sich um einen Antrag der parteilosen Ratsfrau Jutta Becker (jetzt WIR) handelte.

Eine sachorientierte Politik der „etablierten“ Parteien in Herten ist hier nicht zu erkennen. Motto ist hier eher:“Lieber Einzelratsmitglieder, die immer wieder gute Vorschläge einbringen verhindern, statt bürgernah solche sogar kostenlose Vorschläge/Anträge anzunehmen“!

Die entsetzlichen Schicksale aller Vertriebenen, sei es durch Krieg oder Völkermord, verdienen es, in einem würdigen Rahmen dargestellt zu werden. Die Zeitzeugen dieser Gräueltaten sterben leider nun aus.

Berichte der jetzt noch lebenden Menschen dieser Epoche sind sicher sehr wertvoll für die Jugend der jetzigen Zeit. Hoffentlich melden sich viele Zeitzeugen für eine Veranstaltung in diesem Rahmen.

Die Hertener Allgemeine und die RZ berichteten

Hier antwortet der Bürgermeister der Stadt Herten unter anderem zu dem Thema Flucht und Vertreibung:

08.04.08 Antwort des Bürgermeisters

29.04.08 Antwort des Bürgermeisters

 

 

Advertisements
Veröffentlicht in 155927. Leave a Comment »

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: