„WIR-Vorstand wird Fotografieren und Filmen untersagt!“

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„Ein neuer Skandal in Herten!“

„Film und Fotoverbot für Vorstand von WIR IN HERTEN auf einer öffentlichen Demonstration des Integrationsrates“     

Herten, 19.05.2009

Wie in der Presse angekündigt fand um 13:00 Uhr vor dem Rathaus in Herten die oben genannte Veranstaltung statt. Unter der Schlagzeile: “Integrationsrat will sich nicht entmachten lassen“ kündigte die „Hertener-Allgemeine“ diese öffentliche Veranstaltung auf dem Rathausvorplatz an.

Im Kern geht es darum, dass die Landesregierung die politische Mitwirkung ausländischer Bürger neu regeln will.

Zu dieser Veranstaltung  erschienen auch die Vorsitzende der Bürgerbewegung „WIR in Herten“, Ratsfrau Jutta Becker mit ihrem Ehemann Rolf, der ebenfalls bei „WIR“ Vorstandsmitglied ist.

Um für das heimische Archiv diese Veranstaltung zu dokumentieren, versuchte Herr Becker mit einer Videokamera Bilder einzufangen. Dieses Vorhaben wurde nach einigen Sekunden von einem führenden Mitarbeiter der städtischen Verwaltung im Auftrag der Veranstalter der Demo untersagt.

„WIR“ erkundigte sich bei dem anwesenden Polizeibeamten, der nicht wusste worum es bei dieser Demo überhaupt ging, ob dieses Verbot rechtens ist. Der Beamte bejahte dies mit dem Hinweis, dass besonders muslimische Frauen es nicht mögen, gefilmt zu werden. „WIR“ akzeptierte dieses Verbot selbstverständlich.

Als es dann zum Ende der Demo auf der Rathaustreppe zu einem Fotoshooting mit der Presse kam wo auch das Transparent mit der Parole: „Landesregierung setzt uns vor die Tür!“ kam, machten die „WIR“-Leute auch ein paar Fotos.

Sofort erschien Frau Sam (Ehefrau des Integrationsratsvorsitzenden  Ersoy Sam und Sprecher des VIKZ-NRW), natürlich kopftuchbewehrt mit wallendem, bodenlangem Mantel, gemeinsam mit dem Polizeibeamten und forderte, dass die gemachten Bilder an Ort und Stelle gelöscht werden. Frau Sam meinte, dass sie nicht auf „unserer“ Seite erscheinen will und überhaupt wolle sie nicht fotografiert werden.

Natürlich weigerten sich die „WIR“-Leute irgendein Foto zu löschen.

Der Polizeibeamte erkundigte sich telefonisch bei einem Vorgesetzten in der Sache. Es kam heraus, dass öffentliche Veranstaltungen durchaus fotografiert werden dürfen, es dürfen lediglich keine Portraitfotos angefertigt werden.

Trotzdem wurden von Herrn Becker die Personalien (Pers.-Ausweis) aufgenommen.

 „Die Vorsitzende von WIR IN HERTEN, Ratsfrau Jutta Becker nimmt zu diesem Vorfall wie folgt Stellung!“

Ein ungeheuerlicher, nicht hinzunehmender Skandal ist in Herten; Kreis Recklinghausen damit bewiesen.  Unsere freiheitlichen, durch das Grundgesetzt geschützten Rechte werden uns in Herten  von der Verwaltung, gemeinsam mit Moscheemitgliedern verboten. Bei einer öffentlich stattfindenden Versammlung wird uns  öffentlich  untersagt zu filmen und fotografieren.

Interessant bei dieser Kundgebung war allerdings die Tatsache, dass sich kein Ratsmitglied bei dieser Veranstaltung von türkischen  DITIB und VIKZ   Vereinen beteiligt hat.

Ferner ist festzuhalten, dass laut Geschäftsordnung der Integrationsrat in Herten einmal pro Jahr im Rat Auskunft über seine Aktivitäten geben soll, was in den letzten Jahren seit 2004 nicht geschah. Trotz meiner Forderung hat der IR in Herten sich bis auf Forderungen,  lautlos verhalten. Im Übrigen ist es ein Türkenrat, da dort sämtliche andere Nationalitäten fehlen.

 

Aufklären statt verschleiern

 

Jutta Becker

WIR IN HERTEN

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