WIR Bürger in Castrop-Rauxel – Anfrage der Bürgerinitiative zum Thema „DITIB-Moscheebau“

PRESSEERKLÄRUNG
Anfrage der Bürgerinitiative WIR Bürger in Castrop-Rauxel
zum Thema „Moscheebau“ & Dialog mit DITIB-Gemeinden:

… „ Wir appellieren (an die Richter), die Gefahren falsch verstandener Toleranz nicht aus den Augen zu verlieren und weiterhin konsequent
allen Aktionen entgegenzutreten, die eine fundamentalistische Parallelgesellschaft zum Ziel haben. “…

(Bündnis Türkischer Einwanderer e.V., FAZ vom 22. Januar 2004, S.4)

Nach eigenen Angaben führen die Vertreter der Stadt Castrop-Rauxel seit Jahren einen Dialog mit den hiesigen DITIB-Gemeinden. Ein gelingender Dialog setzt beiderseitige Offenheit, Wahrhaftigkeit, Verlässlichkeit und ein gemeinsames Sprachverständnis voraus.

Nun ist aber bekannt, dass es im islamischen Glauben das Gebot der ‚taqiyya‘ gibt (arabisch: Vorsicht, Verschweigen, Verstellung). Der Koran schreibt Muslimen vor, dieses Gebot im Dialog mit Ungläubigen (hier: alle Nicht-Muslime) anzuwenden, wenn es um die „gerechte“ Sache Allahs und die weltweite Ausbreitung des Islam geht.1

‚Taqiyya‘ stellt somit im Dialog mit Ungläubigen ein zentrales verhaltensstrategisches Grundmuster „verbandsislamischer“ Kräfte dar:

Der Entwurf der Ditib-Moschee

Nach außen betont gesprächsbereit, ausgesprochen „umgänglich“ und vertrauenerweckend erscheinen und Anpassung, Integrationswillen und Dialog vortäuschen, um so den Staatsorganen und der Aufnahmegesellschaft ein Maximum an Zugeständnissen und Handlungsmöglichkeiten für den Auf- und Ausbau gegengesellschaftlicher Strukturen abzutrotzen.

Nach innen aber predigt man Abgrenzung und Feindschaft gegenüber der westlichen Kultur.2 Der Hessische Verfassungsschutzbericht 2002 bezeichnet ‚taqiyya‘ als „Legalitätstaktik“.

Gefährlich erweist sich ‚taqiyya‘ vor dem Hintergrund, dass Muslime, die dem Gebot Allahs folgen, den Auftrag und das Ziel haben, allerorten die Scharia (das islamische Rechtssystem, das nicht vereinbar ist mit europäischen Grundrechtsstandards) einzuführen, sobald sie als Minderheit eine gewisse Macht haben – erst recht als Mehrheit.

F r a g e n

1. Ist den Dialogvertretern der Stadt die dialogische Praxis ihrer
Gesprächspartner (‘taqiyya’) bekannt?

2. Unter welchen Bedingungen wird der Dialog mit den Vertretern der DITIB in Castrop-Rauxel geführt?

3. Sind die zentralen Integrationsprobleme benannt worden?
Wenn ja – welche?

4. Konnten gemeinsame Lösungen gefunden bzw. vereinbart werden?
Wenn ja–welche?

5. Hat der Dialog zu sichtbaren Integrationsleistungen der DITIB geführt?
Wenn ja – zu welchen?

Der türkisch-muslimische „Verbandsislam“ in der öffentlichen Wahrnehmung

Während die Mehrheit der eingewanderten Muslime überhaupt nicht oder nicht nach religiösen Gesinnungsmerkmalen organisiert ist, vertreten die in Deutschland existierenden Verbände des organisierten Islam „ausschließlich entweder einen orthodoxen oder einen fundamentalistischen Islam“1.

Die untereinander zerstrittenen Verbände erheben dabei jeweils für sich den realitätswidrigen Anspruch, die Mehrheit der Muslime zu vertreten und deren Interessen zu artikulieren. (Tatsächlich sind von den mindestens 3,5 Millionen in Deutschland lebenden Muslimen nur etwa 330.000 in Verbänden organisiert.)

In „offiziellen“ Gesprächen beispielsweise der Bundestagsparteien, Medien und christlichen Kirchen mit Verbandsvertretern der DITIB, des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland (Islamrat) oder des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) entsteht daher zu Unrecht der Eindruck einer adäquaten Repräsentation „der Muslime“ in Deutschland.

Vertreter demokratisch-oppositioneller und anti-islamistischer Migrantenorganisationen (z.B. Zentralrat der Ex-Muslime) kommen in öffentlichen Diskussionen und in der Islamkonferenz dagegen kaum oder völlig unzureichend zu Wort.

DITIB – « Islamistisch unterwanderte Organisation »

Die offiziell 1984 in Köln gegründete DITIB (Diyanet Isleri Türk-Islam Birligi), die „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.“ vertritt als Auslandsableger der DIB (Diyanet Isleri Baskangligi), dem „Präsidium für Religionsangelegenheiten“, den türkischen Staatsislam in Deutschland. Die Organisation verfolgt das Ziel, die gesamte türkische Bevölkerung zu erreichen und zugleich deren Nationalbewusstsein als Bürger des türkischen Staates zu stärken.2

Aktueller Vorsitzender der DITIB ist der türkische Botschaftsrat Sadi Arslan, was die personelle Verbindung zum türkischen Staat verdeutlicht. Ebenso stellen die von der DIB entsandten Imame und Hodschas keine unabhängigen religiösen Würdenträger dar, sondern besoldete türkische Staatsbeamte, die den Weisungen der jeweiligen türkischen Konsulate in Deutschland unterworfen sind.

Da die DIB als Ministerium direkt dem jeweiligen türkischen Ministerpräsidenten unterstellt ist, vertritt DITIB als deren deutscher Ableger die Interessen der nach außen „gemäßigt“ auftretenden islamistischen Erdogan-Regierung.

Erdogan selber ist Ziehkind von Necmettin Erbakan, dem Führer der türkischen „Milli Görüs Bewegung“, deren deutscher Ableger „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG)“ mit Sitz in Kerpen/NRW wegen teilweiser verfassungsfeindlicher Zielsetzungen von deutschen Sicherheitsbehörden beobachtet wird.3

Insbesondere die „Aufrechterhaltung der religiösen und kulturellen Identität“ türkischer Kinder steht im Vordergrund der Aktivitäten der IGMG, die diese vor einer „Assimilation“ und der Übernahme der als moralisch zweifelhaft angesehenen Werte der westlichen Mehrheitsgesellschaft schützen will.4

In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass DITIB mittlerweile fast vollständig von Islamisten dominiert wird; darüber hinaus bestehen personelle Querverbindungen zur „ Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG)“.5

Insbesondere die Zusammenarbeit mit islamisch- fundamentalistischen Dachverbänden und Spitzenorganisationen im „Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM)“ verdeutlicht die Annäherung der DITIB an islamisch-fundamentalistische Kräfte.1

Nach Angaben des Islam-Archivs in Soest zählen in Deutschland etwa 120.000 Mitglieder zur DITIB, die in ca. 870 Moscheegemeinden organisiert sind. Diese werden fast gänzlich von türkischen Sunniten gestellt, da DITIB neben kurdischen Muslimen die Sondergruppe der Aleviten nicht vertritt, die von vielen Muslimen gar nicht als Muslime angesehen werden.

Dies ist vor dem Hintergrund der rigiden kulturellen Homogenisierungspolitik gegenüber diesen Gruppen in der Türkei seit der Staatsgründung 1923 zu sehen, die sich etwa 1993 in den Pogromen gegen Aleviten in der anatolischen Stadt Sivas Bahn brach, bei denen 37 Menschen starben.

DITIB vertritt daher entgegen der öffentlichen Selbstdarstellung weder „die Muslime“ in Deutschland, noch „die türkischen Muslime“ in Deutschland, sondern die Angehörigen einer religiösen Ausrichtung des Islam.

Eine aktuelle Hauptaufgabe der DITIB besteht darin, Stimmung für den Beitritt der Türkei in die Europäische Union zu machen. Dabei bedient sie sich im Sinne der ‚taqiyya‘ durchaus wahrheitswidriger und irreführender Parolen, um vom Kern des Problems abzulenken: Der grundlegenden Unvereinbarkeit zwischen dem orthodoxen Islam/Islamismus einerseits und den Grundprinzipen der demokratischen Moderne andererseits.

Ihre Behauptungen und Parolen zielen daher auf eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit ab: So bedeutet ISLAM etymologisch nicht Friede (da es ansonsten „Salâm“ lauten würde), sondern „Unterwerfung / absolute Hingabe in den Willen Allahs“ als eine die ganze Existenz überformende Handlungsanweisung, die jeder anderen Religion überlegen ist.

RELIGIONSFREIHEIT im westlichen Verständnis ist -entgegen aller anderen Behauptungen von Verbandsvertretern- nicht gegeben, wenn etwa Apostaten (Abtrünnige) vom Islam mit dem Tod bedroht werden, da Apostasie als die schwerste aller Sünden im Islam angesehen wird. Denn Apostasie bringt „al-Fitna (Unruhe)“ in die „al-Umma al-Islamiyya“ (Gemeinschaft der Muslime) und hält gläubige Muslime von der Ausrichtung eines an der Scharia orientierten Lebens ab.

Das Bestreben der DITIB nach Errichtung einer gottzentrierten totalitären Gesellschaft mit mittelalterlichen Zügen ist ein Frontalangriff auf die demokratische, grund- und menschenrechtsorientierte westliche Gesellschaftsform.2

F a z i t : Wo die Bauherren geplanter Moscheen und Islam-Zentren DITIB-Moscheevereine sind, ist zu befürchten, dass die Moschee zur Sachwalterin türkischer Politik wird, die keinesfalls eine Integration der hier lebenden Türken unterstützt. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass türkische Mitbürger – vor allem Kinder und Jugendliche – in Moscheen auf eine islamisch-fundamentalistische und extrem nationalistische Orientierung hin ausgerichtet werden, die jedem Integrationsgedanken widerspricht.

Zur religiösen Struktur von DITIB

Nach eigenen Angaben gehören die Mitglieder mehrheitlich der sunnitischen hanafitischen Rechtsschule an, ein Teil fühlt sich den Schafiiten zugehörig. Für alle islamischen madhâhib (Rechtsschulen) ist die Scharia oberstes göttliches Gebot, da die Scharia -in Gestalt des Koran und der Sunna des Propheten- das von Allah den Menschen auferlegte Gesetz darstellt. Damit besitzt das göttliche Recht der Scharia Vorrang vor dem von Menschen geschaffenen säkularen Recht.

Fragen

1. Wie stehen die DITIB Moscheegemeinden zum Vorrang der Scharia?

2. Inwieweit haben sich die DITIB – Moscheegemeinden in Castrop-Rauxel von den Unvereinbarkeiten der Scharia mit den Grundrechten unserer Verfassung distanziert?

Zur DITIB-Gemeinde in Castrop-Rauxel

1988 hat sich der „Türkisch-Islamische Verein“ als eingetragener Verein konstituiert. Die Vorstände wurden seitdem häufig gewechselt. 2002 wurde die Satzung komplett neu gefasst und u.a. auch der Name des Vereins geändert in: „DITIB – Türkisch-Islamische Gemeinde zu Castrop-Rauxel e.V.“. Zur Vertretung des Vereins sind zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam berechtigt, wovon eines entweder der erste Gemeindevorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende sein muss.

F r a g e n

1. Welche Personen vertreten zurzeit die DITIB – „Türkisch-Islamische Gemeinde zu Castrop-Rauxel e.V.“ mit welchen Funktionen und Aufgaben?
Bitte vollständige Vorstandsliste vorlegen.

2. Sind im Vorstand Frauen vertreten; wenn ja, mit welchen Funktionen?

3. Wie hoch ist der Anteil von Frauen und Männern im Verein?

4. Nehmen an den Wahlversammlungen und Vorstandswahlen auch Frauen teil?

5. Wie viele Mitglieder beteiligen sich an der aktiven Vereinsarbeit?

6. Wie viele Mitglieder kommen aus Nachbarstädten?

7. Wie viele Mitglieder haben die deutsche Staatsangehörigkeit?

8. Aus welchen Herkunftsländern kommen die Mitglieder?

Zum Koranunterricht und zur Bildungsarbeit der DITIB

Nach eigenen Angaben unterhält die DITIB eine eigene Jugendabteilung und eine Koranschule. Sowohl über den Koranunterricht als auch über die Bildungs- und Freizeitarbeit nimmt sie demnach gemäß ihren kulturellen und religiösen Überzeugungen Einfluss auf muslimische Kinder und Jugendliche.

F r a g e n

1. Welche Bildungs- und Erziehungsgrundsätze verfolgt der Verein?

2. Wie viele Kinder und Jugendliche nehmen am Koranunterricht, wie viele an den Freizeitkursen teil?

3. Welche Sprache wird im Koranunterricht, welche bei Freizeitangeboten gesprochen?

4. Wie ist die Stellung der Mädchen? Werden sie gleichberechtigt behandelt oder herrscht Geschlechtertrennung?

5. Haben die Mädchen den gleichen Handlungsspielraum wie die Jungen?

6. Dürfen türkisch-muslimische Mädchen Freundschaften zu deutschen Jungen pflegen oder werden Kontakte/Freundschaften unterbunden bzw. sanktioniert?

7. Werden die Kinder und Jugendlichen überhaupt dazu angehalten/aufgefordert, Kontakte und Freundschaften mit Kindern und Jugendlichen deutscher Herkunft zu pflegen? Konkrete Projekte?

8. Wird die Teilnahme türkischer Jungen und Mädchen am schulischen Schwimm- und Sportunterricht, Biologieunterricht und an Klassenfahrten unterstützt oder wird dem entgegengewirkt?

9. Gibt es Übernachtungen im Verein?

10. Ist die Errichtung eines Wohnheims geplant oder zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen?

Zur Frauenabteilung und Stellung der Frau in der DITIB

Die DITIB-Gemeinden Castrop-Rauxel unterhalten eigene Frauenabteilungen. Nach der göttlich vorgegebenen Ordnung des Koran ist der Mann der Frau übergeordnet.1

Diese patriarchalische Geschlechterordnung wirkt sich in allen Lebensbereichen zum Nachteil der muslimischen Frauen aus. Sie verstößt gegen die Gleichheitsgrundsätze und Persönlichkeitsrechte Art. 2 und 3 des Grundgesetzes, gegen Art. 2 UN-Charta und gegen Art. 14 EuMRK (Europäische Menschenrechtskonvention), gegen Art. 20 und 21 EU-GrundR (Charta der Grundrechte der EU) sowie gegen verschiedene Strafgesetze.

Vom Zwang zur Heirat, von Reinheits- und Kleidervorschriften, vom Jungfräulichkeitszwang zur Ehre des Mannes und von religiös legitimierten Zwangsmaßnahmen sind muslimische Mädchen und Frauen auch in unserer Gesellschaft betroffen. Ministerin von der Leyen erklärte in einer Pressekonferenz am 27.09.07, dass jede zweite Migrantin von Misshandlung betroffen sei.

F r a g e n

1. Nehmen die Frauen gleichberechtigt an allen Entscheidungen und Aktivitäten des Vereins teil?

2. Wird im Vereinsleben Geschlechtertrennung praktiziert?

3. Welche konkreten Maßnahmen haben die Vereine beschlossen, um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in den Gemeinden und in der türkisch-muslimischen Gemeinschaft umzusetzen?

4. Haben die Gemeinden Maßnahmen gegen Zwangsehe und Zwangsheirat beschlossen und welche Art von Hilfe bieten sie betroffenen Frauen an?

Zum Erwerb von Grundstücken und geplanten Neubau einer DITIB-Moschee in Castrop-Rauxel

Wir respektieren und akzeptieren die nach unserem demokratischen Verständnis und in unserem Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit. Ebenso ist für uns der Wunsch nach angemessenen Gebetsräumen nachvollziehbar.

Moscheebauten -wie im vorliegenden Konzept- sind jedoch nicht als sakrale Gebäude wie beispielsweise christliche Kirchen zu verstehen. Nach Expertenmeinungen sind Moscheen „Multifunktionshäuser“2 und oftmals ideologische Räume, „in denen anti-liberale, ‚gottesherrschaftliche‘ und menschenrechtswidrige Denk- und Einstellungsmuster reproduziert und stabilisiert werden“3.

Die Mehrzahl der Bevölkerung sieht in der wachsenden Zahl der Moscheebauten und Islamzentren in Deutschland ein deutliches Zeichen der Ausbreitung „islamischer Herrschaftskultur“ und eine Strategie „legalistischer“ Islamisierung. Diese Ängste lassen sich nicht mit dem Verweis auf das Grundrecht der Religionsfreiheit besänftigen, in dem eine „Trennung von Religion, Staat, Recht und Privatsphäre“ vorausgesetzt ist.

Denn der Islam kennt eine Trennung dieser Sphären grundsätzlich nicht!

Vielmehr gilt vor dem Hintergrund der Etablierung der ersten al-Umma al-Islamiyya durch den Propheten in Medina im 7. Jahrhundert die Formel: al Islam Din wa Daula = „Der Islam stellt die Einheit von religiösem Gesetz und Politik dar“, die der Prophet durch sein Wirken von 623 – 632 n.Chr. als religiöser und politischer Anführer vorlebte.

Solange diese Trennung jedoch nicht von den Muslimen und den islamischen Dachverbänden vollzogen wird, sind seine Ziele damit politisch und nicht ein Aspekt von Religionsfreiheit. Moscheen und Islamzentren tragen daher nicht nur nicht zur Integration bei, sondern verstärken vielmehr die ethnische Trennung mittels infrastruktureller und informationeller ‚Selbstabschließung‘, die kaum Interaktion mit Einheimischen erfordert und gänzlich ohne deutsche Sprache auskommt.4

Völlig undurchsichtig ist ferner die Finanzierung für den Erwerb von Grundstücken sowie für den Bau von Moscheen und Islamzentren.

Sehr unwahrscheinlich ist, dass kleine islamische Gemeinden mit einem hohen Anteil von Geringverdienern, Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern kostenintensive Projekte über Spenden finanzieren können. Vielmehr besteht der Verdacht, dass Bauvorhaben der DITIB Moscheegemeinden in Deutschland von der türkischen „Religionsstiftung der Türkei (Türkiye Diyanet Vakfi/ TDV)“ mitfinanziert werden, zumal in der Türkei der jeweilige Präsident der DIB in Personalunion auch Präsident der TDV ist.

Zudem können die DITIB Moscheevereine vor Ort gemäß der Mustersatzung, die mit der Kölner DITIB Zentrale geschlossen wird, ihre Grundstücke an die Kölner DITIB Zentrale überschreiben (§18). Ebenso kann vertraglich die Überschreibung des Vereinsvermögens der jeweiligen DITIB Moscheegemeinde im Auflösungsfall an die Kölner DITIB Zentrale vereinbart werden (§5). Dieses ist z.B. bei der DITIB-Moscheegemeinde in Dortmund-Eving gegeben.

F r a g e n

1. Welche Standorte kommen für den Bau der Moschee in Castrop-Rauxel in Frage bzw. gibt es bereits einen konkreten zentral gelegenen Standort, der sich hinsichtlich seiner Größe (vgl. u.) als geeignet erweist?

2. Unterstützt die Stadtverwaltung oder der Bürgermeister die Standortsuche?

3. Wie wird der Erwerb des erforderlichen Grundstücks finanziert bzw. wer sind die Kreditgeber?

4. Wie soll der Bau der Moschee finanziert werden? Wer sind hierfür die Kreditgeber?

5. Welche öffentlichen Gelder fließen für den Grundstückskauf oder den Bau der Moschee aus Landes-, Bundes- oder EU-Mitteln? Besteht die Möglichkeit einer finanziellen Förderung des Projektes von Seiten der Kommune oder eines Kreditinstituts, an dem Kommune bzw. der Kreis Recklinghausen beteiligt sind?

6. An wen fallen lt. Vereinssatzung das Vermögen und das Grundstück, wenn sich die DITIB Moscheegemeinde auflösen sollte?

7. Wird das geplante Bauvorhaben von der Kölner DITIB Zentrale bzw. von der türkischen TDV mitfinanziert?

Zur Infrastruktur des Moscheebaus

Nach Schilderungen von Herrn Corbaci anlässlich der von der WAZ-Castrop-Rauxel im Juni 2007 veranstalteten Podiumsdiskussion soll das Gelände für die Moschee eine Größe von etwa 3.500 bis 4.000 qm aufweisen.

Nur ca. 20 Prozent einer Moschee werden jedoch religiös genutzt.

F r a g e n

1. Handelt es sich bei dem geplanten Bauprojekt um eine sog. Freitagsmoschee?

2. Wird im Gebetsraum der Moschee eine türkische Flagge in Richtung Mekka hängen?
Falls ja – warum?

3. Wie werden die verbleibenden 80 Prozent des Areals genutzt?

4. Sind ein Schulungszentrum und weitere Dienstleistungseinrichtungen vorgesehen, die von muslimischen Zuwanderern betrieben werden (z.B. Lebensmittelgeschäft, Café, Restaurant, Friseur, Kindergarten etc.)?

5. Ist die Einrichtung eines Internatsbetriebs vorgesehen?

6. Ist sich beispielsweise der Schulträger im Klaren darüber, dass die mit der Errichtung einer Moschee zwangsläufig entstehende Parallelgesellschaft für die Kommune äußerst kostenträchtig sein und damit zur Verschärfung der ohnehin schon desolaten Finanzsituation beitragen wird?

7. Welche Auswirkungen hat das Bauprojekt auf das angrenzende Wohnumfeld?

8. Werden die Anwohner in die Planung mit einbezogen?

9. Wie wird die Parkplatzproblematik gelöst?

Ein Nachwort in eigener Sache

Unserer Bürgerinitiative ist es ein Anliegen, nochmals in aller Klarheit festzustellen, dass es sich bei der vorliegenden Anfrage zum Thema „Moscheebau“ weder um eine ausländerfeindliche Haltung noch um die Ablehnung eines anderen Glaubens oder besonderer Formen von Spiritualität handelt. Es geht im Kern vielmehr um eine Auseinandersetzung mit dem muslimischen Wertekonsens.

„Wir müssen uns darüber klar werden, wenn wir uns auf unsere europäische Identität besinnen, dass die Errungenschaften unserer Kultur und des Miteinander in Frage gestellt werden […] durch ein anderes politisches und gesellschaftliches Ideal, durch ein differentes Welt– und Menschenbild[…]. Der Kopftuchstreit und Moscheebauten sind nur ein Teil dieses religiös-politischen Kampfes, der von Muslimen unter dem Schleier der Religionsfreiheit geführt wird“.5

So fühlen WIR Bürger in Castrop-Rauxel uns verpflichtet zu

Aufklärung statt Verschleierung

Download
WIR Bürger in Castrop-Rauxel –
Anfrage zum Thema „Moscheebau“

Hintergrund: DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.) « Islamistisch unterwanderte Organisation »

Stellungnahme des CDU-Arbeitskreises „Moschee“ zum Bau einer neuen Moschee in Castrop-Rauxel

W I R Bürger in Castrop-Rauxel – Für Aufklärung statt Verschleierung

Castrop-Rauxel: Neue Moschee am Stadtmittelpunkt

Castrop-Rauxel: Moscheebau weckt Befürchtungen

Bürgerinitiative will Moschee verhindern

Grußwort an Bürgermeister Johannes Beisenherz
Rathaus Zimmer: 252
Stadt Castrop-Rauxel
Europaplatz 1
44575 Castrop-Rauxel

Telefon: 02305 / 106-2100
Fax: 02305 / 106-2204
mail: buergermeister@castrop-rauxel.de
mail: stadtverwaltung@castrop-rauxel.de
mail: online-rathaus@castrop-rauxel.de

Castrop-Rauxel Verwaltungsvorstand/ Mailadressen

Leserbriefe an Ruhr Nachrichten
So erreichen Sie uns online@ruhrnachrichten.de

1 Legitimiert wird „taqiyya“ durch Sure 3, Vers 54 des Koran.

2 Vgl. Krauss, Hartmut (2007): Handlungsebenen und Methoden der „Islamisierung auf leisen Sohlen“ Osnabrück

3 Tibi, Bassam (2002): Die gescheiterte Integration, Stuttgart 2002

4 Tworuschka, Monika (2003): „Grundwissen Islam. Religion, Politik, Gesellschaft“, S.185

5 Siehe hierzu den Verfassungschutzbericht des Bundes für das Jahr 2006, S.239ff. und den Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2006, S.207ff.

6 Bundesamt für Verfassungsschutz (2006): „Islamismus: Entstehung und Aktuelle Erscheinungsformen“, S.34

7 Atilgan, Canan (2002): „Türkische politische Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland“, Konrad Adenauer Stiftung, S.10

8 Spuler-Stegemann, Ursula (2007): „Die 101 wichtigsten Fragen Islam“, S.138

9 Ebenda Krauss, Hartmut (2007)

10 Vgl. z.B. Koran Sure 2,223,228; 4,15,34 und Ibn Warraq (2007): Warum ich kein Muslim bin, Berlin, S. 394-444

11 Vgl. Kelek, Necla: Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol: Islam in Stein gehauen, FAZ 05.06.2007, Nr. 128, S. 33

12 Vgl. Kraus, Hartmut (2007): Die expansive Sichtbarmachung islamischer Kontrollmacht im Schatten der Religionsfreiheit, Osnabrück

13 Vgl. Krauss, Hartmut (2007): Muslimische Gegengesellschaft und schleichende Islamisierung. Ein kritischer Blick in die Tabuzone des ‚politisch korrekten’ Deutschland, Osnabrück

Advertisements
Veröffentlicht in Uncategorized. Schlagwörter: . Leave a Comment »

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: